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Samstag, 21. Oktober 2017

Vorrunde zu Ende

Die Vorrunde der laufenden Saison war von Verletzungspech geprägt, weswegen einige Spieler in anderen Mannschaften aushelfen mussten. Das hatte Unregelmäßigkeiten im Spielbetrieb zur Folge und so konnte der ASV Bellenberg die Vorrunde lediglich mittelmäßig abschließen. Die erste Mannschaft belegt demnach einen schlechten siebten Tabellenplatz in der Bezirksklasse und ist damit nur einen Rang vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt. Die besten Bilanzen spielten Sascha Wollny (12:5), Manfred Seibold und Jochen Kast. Letzterer gilt als Doppelspezialist, was er mit einer guten Doppelbilanz beweist. Die zweite Mannschaft überwinterte auf einem guten Mittelfeldplatz in der Kreisklasse A. Allen voran war das Reiner Pöpperl, Werner Bräuer und Falko Lantzsch zu verdanken, die allesamt mit zufriedenstellenden Einzelbilanzen überzeugten. Bestes Doppel war Falko Lantzsch mit Reinhard Dinter. Den vorletzten Tabellenplatz in der Kreisklasse B belegt die dritte Mannschaft und kann trotzdem stolz auf sich sein. Denn zwei Siege reichten aus, um einem Abstiegsrang zu entgehen. Beste Spieler waren Markus Heim (9:3), Franz Heinrich, Reiner Pöpperl und Leopold Vogt. Tendenziell gab es in der Vorrunde wenige feste Doppelpaarungen, doch mit drei Siegen konnten Andreas Foukery und Markus Heim überzeugen. Noch zu erwähnen sind die Gewinner des traditionellen Erdingerpokals: Markus Bachmaier und Manuel Baur gelang im Finale der Sieg über Jochen Kast und Lakis Mitikidis. Markus Bachmaier war es dann auch, der das Preisschafkopfen für sich entschied und Rolf Junginer und Lakis Mitikidis auf die Plätze zwei und drei verwies.

Spieltag vom 9./12. Dezember

Dieser Spieltag sollte sich für den ASV Bellenberg als durchwachsen herausstellen, kassierte er doch zwei Niederlagen und einen Sieg. Bitter war die Niederlage für die erste Mannschaft, die sich denkbar knapp daheim gegen Langenau mit 7:9 geschlagen geben musste. Der Anfang mit nur einem gewonnenen Doppel durch Seibold/Kast gestaltete sich nicht gut, doch die Hausherren ließen sich nicht entmutigen und glichen sofort durch Manfred Seibold aus. Weitere Punkte lieferten Jochen Kast, Stefan Freymiller und Markus Bachmaier. So hatte sich das Blatt gewendet und die Bellenberger gingen mit einer hauchdünnen Führung von 5:4 in die zweite Einzelrunde. Doch hier versagte das erste Paarkreuz und die Führung war passé. Aus dem mittleren Paarkreuz kam ein weiterer Punkt durch Jochen Kast, der zum zweiten Mal punktete und damit Spieler des Tages ist. Für den siebten und letzten Zähler sorgte der ehemalige Landesliga- und Ersatzspieler Walter Ihle, der mit grandiosen Topspins und Kampfeswillen für spektakuläre Ballwechsel sorgte. Nicht weniger spektakulär war das anschließende Schlussdoppel, in dem Jochen Kast und Manfred Seibold eine sehr gute Leistung boten, jedoch am Ende das erhoffte Unentschieden nicht erbringen konnten. Der sprachlose Mannschaftsführer war für ein Interview nicht aufzufinden.

Bereits am Freitag hatte die zweite Mannschaft einen Sieg gegen Wiblingen zu feiern. Werner Bräuer: "Die Pflicht vom Freitagspiel und insgesamt für die Vorrunde ist erfüllt. Ein sechster Platz in der Tabelle konnte gesichert werden, der Abstand zu einem Abstiegsplatz ist gelegt. Aus den Doppeln kamen wir mit einem 2:1 heraus. Die Standarddoppel erfüllten die Vorgaben, für das Ersatzdoppel hingen die Trauben zu hoch. An dieser Stelle wieder großen Dank an unsere Ergänzungsspieler Günter Pf. und Markus H. Sehr überraschend war die spontane Zusage unseres Fischliebhabers. Anschließend kamen fünf Punkte in Folge und es stand 7:1. Markus und Walter gaben dann noch je einen Punkt ab. Es blieb der Nr. Drei überlassen, das Spiel zu beenden. 9:3 war das zu erwartende Ergebnis. Sehr erfreulich war es, daß Wiblingen der Verlegung auf Freitag problemlos zusagte und wir somit die drei Heimspiele für Samstag nicht durchführen mußten. Für die Rückrunde gilt es die Kräfte zu bündeln, was natürlich mit der jeweiligen möglichen Aufstellung in den drei Mannschaften zusammenhängt. Gute Besserung den Langzeitverletzten Marc und Reinhard. Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch von der zweiten Mannschaft."

Leopold Vogt kommentierte das Spiel der Dritten so: "Im Gegensatz zum Vorjahr traten die Obenhausener heuer mit Stiepan und auch sonst fast komplett an. Bei uns fehlten hingegen die Spitzenspieler Reiner Pöpperl und Andreas Foukery. Trotz des Einsatzes des Edelreservisten Günter Pfluger - ein herzliches Danke! - reichte es diesmal nur zu einem 2:9. Für uns punkteten Günther Dreher/Leopold Vogt im Doppel und Markus Heim im Einzel. Ein herzlicher Dank an alle Spieler der Dritten, dass trotz der bekannten Personalschwierigkeiten der Vorrunde letztlich alle Spiele mit sechs Spielern stattfinden konnten. Ein weiterer Dank an die Fans für die Unterstützung und auch für das Ausfüllen des Spielbogens."

Spieltag vom 3. Dezember

An diesem Spieltag hatte der ASV Bellenberg zwei Auswärtsspiele, die beide verloren gingen. Werner Bräuer über das Spiel der Zweiten: "Samstag vor dem zweiten Advent: Sechs Nikoläuse machen sich an einem sonnigen Nachmittag auf den Weg nach Oberkirchberg. Das beste am Spiel war der schöne Blick auf Ulm, vermutlich wurde die Halle deshalb dort gebaut. Das Spiel ist schnell erzählt. Gegen den Tabellenzweiten gab es nichts zu erben. Bereits in den Doppeln lagen wir mit 0:3 zurück. Walter erhöhte auf 0:4 und Falko konnte dann endlich auf 4:1 verkürzen. Alex, diesmal in der Mitte, war für das 1:5 zuständig. Der Mannschaftsührer, leider erkältet wieder an Bord, sorgte für das 2:5. Er möchte sich noch bei Noppen-Rainer für den schönen Kommentar im letzten Bericht bedanken. Es freut mich, dass man einen alten Mann noch so positiv beschreibt. Reiner sorgte für den nächsten Glanzpunkt und noppte zum Sieg. Unser Dauerersatzmann Markus zeigte ein sehr gutes Spiel gegen einen Abwehrer und scheiterte, im 5. Satz nach 7:3-Führung, in der Verlängerung. Danke fürs Aushelfen, denn er spielte anschließend noch bei der Dritten gegen Vöhringen. Dann ging es ganz schnell, die nächsten drei Spiele wurden verloren und es stand 9:3 für Oberkirchberg. Im Moment liegen wir mit sechs Punkten auf dem 6. Tabellenplatz und führen die untere Tabellenhälfte an. Mit einem Sieg gegen Wiblingen am Freitag, 19.30 Uhr, wäre das Saisonziel der Vorrunde erreicht. Wenn man jedoch die Ergebnisse der Mannschaften anschaut, wäre bei optimaler Besetzung ein absoluter Spitzenplatz möglich gewesen. Der Tag klang auf dem Weihnachtsmarkt in Vöhringen, bei Zipfelmütze und Glühwein, aus. Anschließend unterstützten wir noch die Dritte gegen Vöhringen."

Leopold Vogt sagte zum Spiel der dritten Mannschaft: "Der SCVöhringen II trat gegen uns mit einer guten Aufstellung an und gewann 9:3. Bei uns punkteten Franz Heinrich/Markus Heim im Doppel sowie Franz Heinrich und Leopold Vogt im Einzel. Franz Heinrich ist damit Spieler des Tages. Das spezielle Noppentraining von Franz am Dienstag und die taktischen Tipps von Reiner trugen neben dem unbändigen Kampfgeist das Ihrige dazu bei. Danke an die 2te für das Erscheinen und Anfeuern. Wir konzentrieren uns weiterhin auf das Spiel gegen Obenhausen am nächsten Samstag."

Spieltag vom 26. November

Die erste Mannschaft hat einen weiteren, wichtigen Sieg im Abstiegskampf erzielt und setzt sich so vorerst von den Abstiegsrängen ab. Die Bellenberger erwischten in Gögglingen mit drei gewonnenen Doppeln einen guten Start. "Die Umstellung der Doppel hat sich nun zum zweiten Mal in Folge als sehr positiv herausgestellt", freute sich Teamchef Sascha Wollny. Er sah wie seine Mannschaft in der ersten Einzelrunde nachlegte und zwischenzeitlich mit 6:0 führte. Doch ein paar seiner Spieler konnten den Erwartungen nicht standhalten und so verkürzte Gögglingen auf 3:6 und kamen am Anfang der zweiten Einzelrunde sogar auf 4:6 heran. Doch Sascha Wollny und sogar Stefan Freymiller gewannen ihr zweites Einzel und ebneten so den Weg zum Erfolg, zu dem Jochen Kast einen weiteren Punkt beisteuerte. Wollny resümierte: "Wir haben gut gespielt und meiner Ansicht nach auch verdient gewonnen. Die Weihnachtsfeier am Vortag hat bei fast allen keine Nachwehen verursacht. Nur einem von uns lag sie schwer in den Knochen. Er war körperlich nicht auf der Höhe und sein Trikot hat er auch vergessen. Über eine adäquate, aber drakonische Strafe werde ich mir noch Gedanken machen", witzelte Wollny und blickte voraus: "In zwei Wochen haben wir unser letztes Spiel und treffen auf den Tabellennachbarn aus Langenau. Wir wollen mit einem Sieg die Vorrunde beenden."

Reiner Pöpperl sagte über das Spiel der zweiten Mannschaft: "Wir mussten eine knappe 7:9-Niederlage ohne unseren Teamchef Werner Bräuer hinnehmen. Seine Urlaubsplanung sorgte für eine unnötige Heimniederlage gegen die erste Mannschaft aus Dietenheim. Insgesamt wurden alle Fünfsatzpartien verloren. Es fehlte einfach das gewohnte 'Grantelcoaching' von der Bank, was dazu führte, dass in den entscheidenden Momenten der fragende Blick zur Bank ins Leere ging. Der gewohnte Platz war verweist, denn Rentner-Mannschaftsführer Werner befand sich ja auf dem Kreuzfahrtschiff Aida in Feierlaune und ließ seine Kameraden ohne schlechtes Gewissen ruchlos im Stich. Vielen Dank fürs Aushelfen an Markus, Franz und Reiner und gute Besserung an Reinhard. Spieler des Tages ist dieses Mal eindeutig Werner, der die alleinige Schuld für die Niederlage trägt."

Leopold Vogt kommentierte das Spiel der dritten Mannschaft so: "Stark ersatzgeschwächt reichte es gegen TTC Witzighausen IV nur zu einem 2:9. Ein 5ter Satz wurde gewonnen zum ersten Punkt vom Doppel Andreas Foukery/Markus Heim. Drei fünfte Sätze liefen gegen uns. Den 2ten Punkt steuerte Leopold Vogt bei. Wir bündeln unsere Energie auf das letzte Vorrundenspiel gegen Obenhausen."

Spieltag vom 19. November

Gegen den Tabellenletzten aus Herrlingen musste für die Erste unbedingt ein Sieg her, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu sinken. Der Druck war hoch, doch der Mannschaftsführer stellte seine Spieler bestens ein, sodass ein 9:1-Sieg gefeiert wurde. "Es war heute eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Wir haben sogar alle drei Doppel gewonnen, obwohl oder, besser gesagt, weil wir umgestellt haben", sagte Sascha Wollny. Mit diesem großen Vorsprung ging es in die Einzelrunde, in der Punkt um Punkt auf das Konto der Bellenberger ging. Zwei zu erwähnende Ereignisse spielten sich dabei ab: Erstens der Ball des Tages von Jochen Kast und zweitens der Einzelsieg von Oliver Schätz. Der Ball des Tages: Der Gegner hat einen Netzroller, der Ball hüpft kurz nach dem Netz auf die Platte und droht unweigerlich auf den Boden zu fliegen, doch Jochen Kast reagiert blitzschnell, macht einen weiten Sprung nach vorne, wartet sogar noch einen kleinen Moment bis der Ball den Boden fast berührt, dann hebt er gekonnt mit seiner Rückhand den Ball unterm Netz vorbei auf die Seite des Gegners, der Ball hüpft für das Auge nicht sichtbar minimal hoch, der Gegner kann nicht mehr reagieren - "Ästhetik, Cleverness und Spielwitz sind bei diesem Ball eine harmonische Ehe eingegangen", kommentierte Wollny den Ball des Tages. Doch die zweite Sensation ließ an diesem Abend nicht lange auf sich warten und so gewann Oliver Schätz sein erstes Einzel. Vom Doppelsieg berauscht ging er an die Platte, war gut auf den Beinen und setzte gekonnt seine Vorhand ein. "Eigentlich hätte es 3:0 ausgehen müssen", kritisierte er sich selbst nach dem Spiel, aber jeder andere in der Halle freute sich über dieses epochale Ereignis. In der Folge sorgte Markus Bachmaier in einem spektakulären und höchst ansehnlichen Spiel für einen weiteren Punkt, bevor Manfred Seibold (Spieler des Tages) mit seinem zweiten Einzelsieg den Endstand besiegelte. "Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Wir haben heute nicht nur gewonnen, sondern haben auch Siegermentalität gezeigt. So müssen wir nächste Woche in Gögglingen auftreten", resümierte Wollny.

Spieltag vom 12. November

An diesem Samstag hatte lediglich die dritte Mannschaft ein Spiel, das Leopold Vogt so kommentierte: "Im vorverlegten Spiel bei Oberkirchberg II zollten wir zwar diversen Krankheiten Tribut, konnten in der kalten und sehr ruhigen Halle aber gut mithalten und verloren mit 5:9. Andreas Foukery/Markus Heim gewannen das Doppel im 5. Satz mit 11:9, Armin Schätz/Franz Heinrich verloren im 5ten mit 8:11. Das dritte Doppel verlor klar in 3 Sätzen. Beim vorderen Paarkreuz lief es grippegeschwächt nicht so gut wie in füheren Begegnungen mit den Oberkirchbergerern - 0:4. Die Mitte glänzte. Markus Heim gewann beide Spiele, er ist somit Spieler des Tages. Franz Heinrich gewann ein Spiel und brachte seinen Gegner im 2ten Spiel mit seiner Kampfkraft an den Rand der Erschöpfung. Dieser erwischte aber zum Schluss eine Glückssträhne - gelungene Angriffsbälle und die passenden Kartoffel - und schlug so unseren Franze. Leopold Vogt gewann das erste Einzel und verlor im 2ten gegen Michael Lutz im Gegensatz zu den bisherigen Spielen der beiden. Der Gegner ließ sich diesmal beraten und wählte eine heimtückische Hinhaltetaktik. Bei Michael Knoll bedanken wir uns ganz riesig für das kurzfristige Aushelfen - ein Spieler tauchte wegen Terminverwechslung einfach nicht auf."

Spieltag vom 5. November

Mit gleich zwei Siegen konnte der ASV Bellenberg an diesem Spieltag glänzen: Sowohl die zweite als auch die dritte Mannschaft waren erfolgreich. Werner Bräuer sagte: "

--------Ü-100 ist back---------Arbeitssieg nach 3 Std. 15 Minuten--------- sieben 5.Satz Spiele-------Kopf aus der Schlinge gezogen-------

Nach dem guten Auftritt gegen Senden folgte ein Arbeits-Zittersieg. Man sollte in dieser Klasse keinen Gegner unterschätzen und schon gar nicht in der Neu-Ulmer Halle. Diese liegt uns ganz sicher nicht. An was es liegt, konnte nicht geklärt werden, jedoch taten wir uns ganz schwer. Bereits nach den Doppeln lagen wir 1:2 hinten. Lediglich bei den Ü 100 konnte ein Formanstieg festgestellt werden, die beiden anderen Doppel verloren, wobei Alex/Reiner sich erst im 5. Satz geschlagen gaben. Anschließend machten wir vier Punkte und es stand beruhigend 5:2, glaubte man. Walter konnte die Proharsky-Noppe im 5. Satz bändigen und Falko schlug einen genervten Bamesberger ebenfalls im 5. Satz. Beide Spitzenspieler drehten noch einen 1:2 Rückstand mit enormen kämpferischen Willen. Reinhard lieferte dann ein kurioses Spiel ab. Erst lag er 0:2 und 3:7 zurück, konnte dann den 3. Satz in der Verlängerung gewinnen. Anschließend machte er mit drei Satzgewinnen einen ganz wichtigen Punkt. Reinhard war durch das Gequatsche seines Mannschaftsführers etwas abgelenkt, deshalb fand er erst spät in die Spur. Der Mannschaftsührer meint dagegen, daß R. seine Anweisungen nicht umgesetzt hat (mehr Topspinrückhand als Geschiebe). Aber was solls, ich hielt dann den Mund. Die Nr. 3 spielte zwei sehr gute Sätze, brach dann ein und konnte im Vierten in der Verlängerung mit Auszeit seine Aufschlagroutine aufbieten.Reiner verlor, wie soll es anders sein, im 5.Satz und beklagte die “Kartoffel” seines Gegners im 1. Satz. Leider hatte R. vergessen, daß er einen Noppenbelag hat und mit seinem “Schwarzen”  immer hoch, höher am höchsten schupfte. Dann kam der Schuß, jedoch vom Gegner. Alex machte es besser und gewann ganz eng in drei Sätzen. Dazu hatte er bei –17 und –12 ganz starke Nerven bewiesen. Der Zwischenstand sah noch gut aus, 6:3 für uns. Im Spitzenpaarkreuz teile man sich die Punkte, Falko unterlag der Noppe und Walter konnte gegen Bamesberger im Fünften wieder nach 1:2 Rückstand siegen. Die alte Pfuhler Schule, saubere Topspins und abgeklärte Spielweise, siegte gegen den ungestümen und mit sich selbst “haderten” Neu-Ulmer. 7:4 - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Die Nr. 3 spielte desolat und Reinhard schloß sich gleich mit einem 0:3 an. Zwischenstand 7:6: es wurde eng. Alex verlor dann im ominösen 5. Satz, während Reiner sich diesmal an seine Noppen erinnerte. Es war nicht schön, jedoch effektiv. Zwischenstand 8:7, manche Mannschaftskameraden wären hier bereits mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Aber jetzt kam der Auftritt des Ü-100-Doppels. An diesem Abend waren sie zurück auf der Kreisklassenbühne. Was sie schon immer konnten, spielten sie. Druckvolles Topspinangriffsspiel gepaart mit Spielwitz und Einsatz. Der erste Satz ging mit “Eins” an Bellenberg, gefolgt mit zwei weiteren Sätzen. Somit waren zwei Punkte mit einem 9:7 gesichert.

Anschließend ging es zum gemeinsamen Dinner. Der Mannschaftsführer fuhr in die Krone nach Wullenstetten, die drei anderen in die “Blaue Traube” nach Witzighausen. Hier zeigte sich der Segen eines Mobiltelefons, nach fünf Minuten waren wir wieder vereint in Wullenstetten. Nach einem guten Essen wurde die Dritte noch von einigen der Unseren unterstützt. Danke an Markus für seine Unterstützung als Schiedsrichter sowie als Coach. Irgendwie hängt er doch an der “Zweiten”, vermutlich ist es die Geborgenheit und Wärme. Zum Spieler des Tages wird Walter gekürt, der eine überzeugende Leistung bot."

Leopold Vogt zum Spiel der Dritten: "Heute gelang uns schon der zweite Sieg in der laufenden Vorrunde. Durch diese hart erkämpften, aber verdienten 2 Punkte haben wir den drittletzten Tabellenplatz verteidigt und liegen 4 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Die zahlreich erschienen Fans tobten. Vielen Dank für die Unterstützung. In den Eingangsdoppeln überzeugte nur das einmalig eingespielte Team Günter Pfluger/Franz Heinrich. Das wegen einer Erkältung von Andreas Foukery kurzfristig zusammmengestellte Doppel Armin Schätz/Markus Heim verlor ebenso wie Günther Dreher/Leopold Vogt. Dann platzte bei Armin Schätz der Knoten. Nach einem Rückstand von 0:2 Sätzen drehte er das Spiel und gewann am Schluss klar. Andreas Foukery gab nur den 3ten Satz ab und sorgte für Punkte. Günther Dreher musste seiner gerade erst überstandenen Erkrankung Tribut
zollen und verlor. Dann kam die Zeit der Kämpfer. Günter Pfluger drehte ebenfalls einen 0:2 Satzrückstand, (Kampfhamster) Franz Heinrich gewann in 3 hart umkämpften Sätzen und Dauerkämpfer Markus Heim gewann in 5 Sätzen zum Zwischenstand von 6:3 nach der ersten Einzelrunde. In der zweiten Runde machten dann Andreas Foukery, Franz Heinrich und Markus Heim den Sack zu. Franz Heinrich ist Spieler des Tages mit dem Doppel- und den zwei Einzelpunkten."

Spieltag vom 29./30. Oktober

Die erste Mannschaft musste am Sonntag in Strass antreten. Ohne Jochen Kast und die anderen verletzten Spieler war von Anfang an klar, dass es ein sehr schwieriges Spiel werden würde. Nach den Doppeln, in denen den Bellenbergern kein einziger Satzgewinn glückte, lagen sie bereits mit 0:3 hinten. Sascha Wollny gelang dann gegen Christian Aust der erste Punkt, doch alle anderen Spiele gingen in der ersten Einzelrunde an die Hausherren, wobei Stefan Freymiller gegen Christian Schmöger eine gute Leistung zeigte. Das mittlere Paarkreuz der Bellenberger war zwar bemüht, musste sich aber gegen die besser spielende und fittere Konkurrenz aus Strass geschlagen geben. Die beiden Ersatzspieler Armin Schätz und Andreas Foukery waren chancenlos, doch Teamchef Wollny freute sich über deren Bereitschaft fürs Aushelfen. In der zweiten Einzelrunde sollten zwei weitere Punkte auf das Konto der Gäste kommen, indem Sascha Wollny in einem phasenweise hochklassigen Match gegen Schmöger gewann und Stefan Freymiller, u. a. durch eine gute Moral, seinen Gegner Aust besiegte. Doch das Aufbäumen kam zu spät und nachdem Oliver Schätz sein zweites Einzel verlor, war die 3:9-Niederlage Realität. Wollny: "Meine Meinung habe ich bereits letzte Woche ausführlich gesagt. Daran hat sich nichts geändert, zumal ich keine Veränderung bzw. Verbesserung feststellen konnte. Vielen Dank an unsere Ersatzspieler aus der Dritten. Bedanken möchte ich mich auch beim Formtief von Christian A., das mir meinen Sieg gegen ihn relativ einfach gemacht hat." [Diese Aussage kostet 1 Euro für die "Stichelkasse" der Strasser und wird beim Rückspiel beglichen; Anm. d. Red.] "Jetzt haben wir erst einmal ein paar Wochen Pause. Hoffentlich geht es dann wieder bergauf", meinte Wollny.

Werner Bräuer zum Sieg der Zweiten: "Mit dem Motto 'Es hat endlich wieder richtig Spaß gemacht' und gewonnen haben wir auch noch kann man die Begegnung vom Samstag umschreiben. Komplett in unserer neuen Aufstellung, Markus spielt ja jetzt in der Ersten, dafür rückt Reiner in die Zweite nach. Bei den Doppeln lief es noch nicht richtig rund. Doppel Eins (Ü100) hat noch immer nicht die Form der letzten Saison gefunden und mußte sich im 5. Satz geschlagen geben. Doppel Drei, neu zusammengestellt mit Alex und Reiner, kämpften tapfer aber auch hier reichte es nicht zum Sieg (2:3). Dagegen überraschte Doppel Zwei mit einem Schnelldurchlauf in drei Sätzen. Vom Spitzenpaarkreuz konnten überraschend zwei Erfolge vermeldet werden, was eine 3:2-Führung einbrachte. Das mittlere Paarkreuz ließ sich nicht lumpen und erspielte ebenfalls zwei Punkte. Somit hatten wir einen beruhigenden Vorsprung von 5:2. Im hinteren Paarkreuz wurden die Vorgaben ebenfalls erfüllt und es kamen zwei weitere Punkte hinzu - 7:2. Das sah gut aus, jedoch gewonnen ist erst bei “Neun”. Dies bestätigte sich durch zwei 5-Satz-Niederlagen im vorderen Paarkreuz. Obwohl Falko kämpferisch voll überzeugte, mußte er im fünften Satz mit 10:12 die Segel streichen. Walter unterlag ebenfalls, nach einem Auf und Ab, im 5.Satz. Die Nr. 3 konnte die kleine Krise ausbügeln und stellte mit einem” Dreisatzerfolg” das Ergebnis auf 8:3. Reinhard mühte sich gegen den Bundesschiedsrichter Björn und unterlag nach bereits zwei gewonnen Sätzen noch im Dritten mit Neun. Zwischenzeitlich hatte aber Alex gegen die kurzen Noppen seines Gegners überlegt aufgespielt und den Sieg mit 9:5 gesichert. Die zwei Punkte bringen uns etwas Luft nach “Unten” und den 6. Tabellenplatz. Die Auszeichnung “Spieler des Tages” wurde diesmal an das Team vergeben. Danke auch an die Zuschauer, komplette Dritte, und die Hardcore-Fans Markus mit Thea. Markus als große Hilfe im Schiedsrichter- und Betreuerbereich. Nach einer guten Pizza, selbst Francesco kam auf ein Bier vorbei, ließen einige Spieler mit Sendener Fans den Abend in der Traube ausklingen, was Markus das Wochenende gerettet hat."

Leopold Vogt kommentierte die 1:9-Niederlage der dritten Mannschaft so: "In Neu-Ulm war für uns nichts zu holen. Erst beim Stand von 0:8 gelang Leopold Vogt der erste Sieg. Vielleicht könnte man ihn zum Spieler des Tages ernennen. Markus Heim hat sich den Titel des Kampfschweins verdient: er verlor erst nach 5 hart umkämpften Sätzen. Franz Heinrich bleibt natürlich unser Kampfhamster. Immerhin konnten wir danach den Sieg der 2ten miterleben und gebührend feiern.Nächsten Samstag geht es gegen Strass um unseren ersten Sieg nach dem schmerzlichen Verlust von Reiner Pöpperl."

Spieltag vom 22. Oktober

Die erste Mannschaft hat das Derby gegen Obenhausen verloren und steht nun auf einem Abstiegsplatz in der Tabelle. Bereits nach den Anfangsdoppeln lagen die Bellenberger hinten, da lediglich Wollny/Kast siegten. In der ersten Einzelrunde teilten sich die Teams die Punkte gleichmäßig auf. Dabei gewannen Sascha Wollny, Stefan Freymiller und Markus Bachmaier jeweils ihr Einzel. Es stand nun 5:4 für Obenhausen und die zweite Einzelrunde sollte den Sieg für die Heimmannschaft bringen, da lediglich Jochen Kast und Markus Bachmaier auf Bellenberger Seite punkteten. So stand am Ende eine 6:9-Niederlage für den ASV fest, die Sascha Wollny so kommentierte: "Obenhausen hat verdient gewonnen. Am Anfang hatten wir noch einen Zugriff aufs Spiel, aber spätestens in der zweiten Einzelrunde entglitt es uns. Markus spielt seit heute fix in der ersten Mannschaft und ist prompt Spieler des Tages geworden. Bei Andreas möchte ich mich zum wiederholten Male fürs Aushelfen bedanken und freue mich, dass er auch nächsten Sonntag für uns an die Platte geht."

Wollny sagte weiter: "Dass wir verloren haben, kann ich verkraften. Bei Teilen der Mannschaft hat die Einstellung heute gepasst. Aber was mich mittlerweile nervt, sind gewisse Verhaltensweisen: Der eine freut sich, dass er nicht spielen muss. Der andere zeigt keinen positiven Elan an der Platte. Ich möchte nicht pauschalisieren oder alle unter einen Kamm scheren, aber auch keine Namen nennen. Es ist momentan einiges im Argen und es gibt viele Schrauben, an denen man nachjustieren könnte. Beispiel eins: Wir verlieren fünfmal in Folge das Doppel Drei und es wird nichts dagegen getan. Warum wird nicht miteinander gesprochen, um Fehler abzustellen? Warum wird kein Schwerpunkt auf das Doppeltraining gelegt? Apropos Training – zweites Beispiel: Teile der Mannschaft meinen es nicht nötig zu haben, im Training zu erscheinen. Wenn jemand krank, verreist oder geschäftlich verhindert ist, habe ich Verständnis. Ansonsten nicht! Es gibt Spieler, die ohne Training offensichtlich nicht ihre Leistung bringen können. Das dritte Beispiel und Manko bezieht sich ebenfalls auf das Training: Wenn nach dem Einspielen keine Übungen gemacht werden, dann ist es schwierig, sich zu verbessern. Dann ist es schwierig ein Spielniveau zu haben, das man in der Bezirksklasse braucht. Hier ist das nächste Problem: In der Zwischenzeit hat sich ein gewisser Fatalismus in Teilen der Mannschaft verbreitet, dass die Bezirksklasse kein Muss sei, sondern man auch wieder Kreisliga spielen könne. Es stimmt: Kreisliga zu spielen ist kein Weltuntergang, aber am Anfang einer Saison diese Einstellung im Hinterkopf zu haben, ist unserem Ziel (Klassenerhalt) nicht dienlich.“

Wollny weiter: „Um zum letzten Punkt zu kommen, möchte ich noch die Bereitschaft der anderen Mannschaften, bei uns in der Ersten auszuhelfen, kritisieren. Das betrifft sicherlich nicht alle Spieler, vor allem diejenigen nicht, die bei uns bereits ausgeholfen haben. Aber wenn ich als Mannschaftsführer der Ersten betteln muss, damit ich überhaupt sechs Spieler habe, schränkt das den Spaß und die Motivation erheblich ein. Ich weiß, dass die Situation im Moment nicht einfach ist. Wir können nichts daran ändern, dass Marc und Manfred fehlen, aber sehr wohl haben wir unsere Einstellung selbst in der Hand und da bitte ich jeden einzelnen, in sich zu gehen und daran zu arbeiten, damit wir wieder ein starker ASV werden.“

Spieltag vom 15. Oktober

Für die erste Mannschaft gab es erneut eine Niederlage - sie musste sich daheim gegen Erbach mit 3:9 geschlagen geben. Lediglich das Doppel Wollny/Kast konnte zu Beginn einen Sieg einfahren. In der ersten Einzelrunde waren es nur zwei Punkte für die Hausherren durch Sascha Wollny und Markus Bachmaier. Vor der zweiten Einzelrunde stand es 3:5. Doch den Bellenbergern gelang dann nicht mehr viel, sodass am Ende Erbach als verdienter Sieger von der Platte ging. Auch wenn das ein oder andere Fünf-Satz-Spiele noch an die Bellenberger gegangen wäre, wäre der Sieg der Erbacher nicht ins Wanken geraten. Alles in allem war es eine einseitige Partie, die jedoch den ein oder anderen ansprechenden Ballwechsel zu bieten hatte. "Ich möchte mich bei Markus und Falko fürs Spielen bedanken. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und nächsten Samstag gegen Obenhausen punkten", forderte Wollny.

Werner Bräuer zum Derbysieg: "Der Knoten ist geplatzt und der Pflichtsieg eingefahren, wenn auch etwas holprig mit vielen Hindernissen und mit zu viel Sonnenschein an einem milden Oktobersamstag. Die Entscheidung, in der großen Halle zu spielen, war dann doch richtig, da unser Spiel an die 2,5 Stunden dauerte und somit die Einspielzeit des Topteams eingeschränkt gewesen wäre. Sollte mal wieder die VHS einen Kurs in der Gymnastikhalle abhalten, so müßte man mit ihnen sprechen, den Kurs ”unten” durchzuführen, was bei ca. 20 Teilnehmern auch sinnvoll wäre. Trotz Markise konnten wir nicht verhindern, daß Sonnenstrahlen auf die Platte zwei einwirkten und dies die Nr. 2 aus der Vöhlinstadt völlig aus der Fassung brachte. Zugegeben, die Voraussetzungen waren nicht optimal, jedoch hatten auch unsere Spieler mit dem Problem zu kämpfen, was man bei einem kurzen Wutausbruch unserer Nr. 1 überracht feststellen mußte: In Lautstärke 12: “In der Halle spiel ich nie wieder.” Anschließend fand er dann seinen Topspin wieder und gewann knapp gegen die Nr. 2. Dieser hatte sich bis dahin völlig aus dem Konzept gebracht, da er mit dem Licht- Schattenspiel gar nicht zurecht kam. Seinen Frust reagierte er dann in einem zweiseitigen Protest auf der Rückseite des Spielberichts ab. Zum Glück erkannte er dann nach dem Spiel, daß es keinen Sinn macht wegen dieser Umstände den Protest aufrecht zu erhalten und zog ihn zurück. Man konnte auch wieder normal mit ihm reden. Ansonsten verlief das Spiel nach unserem “Geschmack”. In den Doppeln gingen wir mit 2:1 heraus, obwohl zwei neue Teams an der Platte standen. Falko/Reinhard (eigentlich Nr.3) siegten als Doppel 1, Werner und Markus H. holten einen Punkt als Doppel 3 und Markus B./Alex gaben einen Punkt ab. Das vordere Paarkreuz punktete doppelt, tat sich jedoch nicht so leicht - beide in fünf Sätzen. Die Mitte teilte die Punkte, der Mannschaftsführer siegte und Reinhard verlor im 5. Satz unglücklich. Im dritten Paarkreuz wurden die Punkte auch geteilt. Alex schlug seinen Gegner nach Anlaufschwierigkeiten und Markus H. mußte sich "Ocze" geschlagen geben. Ocze zeigte wieder sein feines Händchen und eine unglaubliche Leichtfüßigkeit bei seinen Topspin/Schmetterschlägen. In der zweiten Runde kamen wieder beide Punkte von vorne(Chapeau!). Beide Spitzenspieler, Falko leicht erkältet, holten sich hier für den Auftritt in der Ersten ihre Motivation. In der Mitte wurden wieder die Punkte geteilt, sodaß ein 9:4 der Endstand war. Mit dem Ergebnis konnten wir uns leicht aus dem Tabellenkeller entfernen. Spieler des Tages, wie bereits gegen Ludwigsfeld, ist Falko.

Nächste Woche ist spielfrei, es steht das Derby der Ersten gegen Obenhausen auf dem Plan. In zwei Wochen gegen Senden II sollte die Zweite in bester Aufstellung auf einen Sieg hoffen können, da die Sendener, zur Überraschung, noch nichts gewonnen haben.

Es grüßt der Mannschaftsführer, die Nr. 4 , der Bierfahrer und Schreiberling Werner!"

Spieltag vom 8./9. Oktober

Dieser Spieltag war lediglich für die dritte Mannschaft erfolgreich, die das Derby in Au für sich entschied (Bericht siehe unten). Die Erste hatte einen Doppelspieltag und musste sich zweimal geschlagen geben. "Ohne Manfred und Marc ist es für uns natürlich sehr schwierig gegen gute Mannschaften Punkte zu holen", sagte Sascha Wollny. Am Samstag kassierte sein Team eine 2:9-Klatsche in Öpfingen und am Sonntag eine 4:9-Niederlage in Ulm. In beiden Spielen gelang es lediglich Jochen Kast und Sascha Wollny zu punkten. Letzterer meinte: "Vor allem bedanke ich mich bei unseren Ersatzspielern und insbesondere bei der zweiten Mannschaft, die am Samstag zu Gunsten des gesamten Vereins zurückgesteckt hat." Kast zog ein prägnantes Fazit: "So sind wir nicht wettbewerbsfähig." Wollny stimmte dieser Aussage zu, verwies aber auch darauf, dass nicht alles vom Ergebnis abhängen solle. Es sei sicherlich keine leichte Situation, in der der ASV Bellenberg stecke, doch auch nicht auswegslos. 

Es folgt die Meinung von Werner Bräuer, Mannschaftsführer der Zweiten, zu den Spielen in Pfaffenhofen und Ludwigsfeld sowie seine Ansicht über die Gesamtsituation:

Sehr geehrte Kameraden,

nachdem ich von der Fußballeuropameisterschaft und den Olympischen Spielen in Rio wieder zurück gekehrt bin, kann ich mich wieder den Niederungen des Tischtennisspiels und den Umfeldproblemchen in unserem Verein schriftlich hingeben.

Zunächst zum Spiel in Pfaffenhofen am 30.09.16, umschrieben als Spiel mit den verpaßten Chancen, zudem wir in voller Mannschaftsstärke angetreten waren. Bereits in den Doppeln war das Ü100 nicht in der Lage zu punkten und verlor nach desolater Leistung im 5. Satz. Nur Doppel Drei konnte einen Sieg einfahren (Falko, Reinhard). Während Falko gegen den jungen Schmöger überfordert war, konnte Markus einen ebenso glatten 3-Satz-Sieg gegen “Heribert” feiern. Anschließend knackte Walter seinen Anti-Abwehrgegner mit überlegten Topspins, wobei seine alte Pfuhler Schule wieder deutlich zu erkennen war. Saubere Topspins, butterweich, reichten zum Sieg. Die Nr. 4 scheiterte im 5.Satz, nach 2:0-Vorsprung, an seiner Schwerfälligkeit und Mutlosigkeit im Angriffsspiel. Unser Neuzugang Alex schlug dann den Vater von Junior Schmöger, wobei er das etwas unorthodoxe Spiel des Seniors monierte. Reinhard verlor leider im 5.Satz und seine lange Spielpause im Sommer machte sich bei den unsicheren Rückhandtopspins doch bemerkbar. Die Sicherheit der Vorsaison hat er noch nicht gefunden. In der zweiten Runde kam es dann zum Spitzenspiel zwischen jun. Schmöger und Markus. Brillante Ballwechsel, Gegentopspins und schön herausgespielte Punkte beherrschten das Spiel. Im fünften Satz lag Markus bereits 9:4 in Front. Bei 9:6 kam seine Auszeit, dann ein Aufschlagfehler und Schmöger wuchs über sich hinaus und gewann zu Neun. Zwischen durch mußten die Mitspieler den stark hydrierten “Veggie” mit Minaralwasser versorgen, da er sein obligatorisches Leitungswasser nicht mitgebracht hatte. Vielleicht lag es auch am Mineralwasser, daß es nicht geklappt hat mit dem Sieg!!! Und wieder war ein eigentlich fest gebuchter Punkt beim Gegner. Heribert lutschte dann mit seinem Antitop Falko ab. Falko war zwar der Meinung, daß mehr drin gewesen wäre, wenn man ihn ordentlich unterstützt hätte, aber das wurde von der “Bank” aus anders gesehen. Es war eher die mangelnde Technik gegen Heribert. Ich scheiterte dann gegen den Anti, was nicht außergewöhnlich ist, zeigte aber doch eine etwas aufsteigende Form (ein Spiel gewonnen und zweimal in der Verlängerung verloren). Walter erspielte sich seinen zweiten Sieg, was nach der Doppelleistung nicht zu erwarten war (er wurde zum Spieler des Tages gekürt). Reinhard verlor gegen Senior Schmöger, es fehlte einfach die angesprochene Sicherheit. Alex kämpfte sich in den 5. Satz und verlor unglücklich nach einem Kantenball mit 11:9.

Leider zwei verschenkte Punkte und wenn man auf die Tabelle schaut, sind wir mit Stand des Ludwigfeldspiels mit 0:6 ganz am Ende. Hier waren wir noch selber Schuld an der Misere, aber für die Niederlage in Ludwigsfeld können wir nichts dafür. Gleich die Geschichte, wie sechs tapfere Tischtennisspieler in das ungleiche Spiel nach Ludwigsfeld fuhren:

Alle waren pünktlich beim Treffpunkt und frohen Mutes, trotz der bekannten Umstände begann die Fahrt nach Ludwigsfeld. Die Ludwigsfelder waren etwas enttäuscht, daß wir geschwächt an die Platte traten. Man hatte sich schon auf die Duelle mit Bachmaier und Co. gefreut. Am Nebentisch spielte Ludwigsfeld I gegen Straß. Von dort wurde mehrfach nach dem Spitzenspieler der ersten Mannschaft gefragt: “Was ist denn los? Warum spielt er nicht?” Ja, ja, das Internet: alles kommt zum Vorschein, nichts läßt sich mehr verbergen und alle TT-Spieler nehmen Anteil.

In den Doppeln konnten wir erstaunlich mithalten und gingen mit 1:2 heraus. Doppel Zwei, Falko/Reinhardt, siegten, die Ergänzungsspieler Poldi und Jürgen gaben ihr Bestes. Dann kam der Auftritt des Spitzenpaarkreuzes. 2:0 für den ASV, ein Knaller. Falko ganz sicher gegen Pelzer und die eigentliche Nr. 4, als kleine Kampfsau, konnte einen 2:0 Rückstand im dritten Spiel mit 15:13 umbiegen und es gelang ein 5-Satz-Sieg. Stürner hatte seinen Faden verloren, wollte jedoch Markus immer noch einen “Computer” verkaufen und die Vorzüge des Internets erklären. Alex und Reinhard hatten im mittleren Paarkreuz keine echten Chancen gegen Jarde und Pfister. “Hinten” ging auch nicht viel, Poldi konnte einen Satz gewinnen, wobei beide mit langen Noppen sich das Leben schwer machten. Jürgen kämpfte, mußte jedoch den Abstand zwischen “Hobby” und Kreisklasse A anerkennen. Trotzdem vielen Dank an beide für ihren Einsatz und dem gemeinsamen Einkehren danach. Wieder schlug die Stunde des Spitzenpaarkreuzes. Falko bezwang Stürmer in einem kämpferischen Match und die Nr. 4 schlug seinen langjährigen Konkurrenten Jürgen sicher in 4 Sätzen. Plötzlich hatten wir wieder Tuchfühlung zu einem Unentschieden, wie unglaublich. In der Mitte wurden die Punkte geteilt, Reinhard unterlag Pfister. Bei Alex ging endlich der Knoten auf und er zeigte seine beste Leistung mit einem 3:0 gegen Jarde. Unsere Ergänzungsspieler unterlagen dann deutlich jeweils 3:0. Nur Poldi hatte die Chance auf einen Satzgewinn gegen Gressmann, genannt die “Kracke” (übermächtig lange Arme). So war das überraschende 6:9 geboren.

Nun zu der Entscheidung vom Dienstag, daß wir in diesen Aufstellungen gespielt haben. Für die Zukunft wird es immer eine Wochenentscheidung geben. Ein automatisches Aufrücken, egal in welche Mannschaft, ist nicht mehr angesagt. Die Meinung aller kann eingebracht werden. Die Entscheidungen fällen jedoch die jeweiligen Mannschaftsführer. Es geht um den Nichtabstieg aller drei Mannschaften und auch um den Spaß am Samstagabend. Ich möchte noch an die Spielerversammlung vom August erinnern, alle waren bereit sich in den Dienst der Abteilung zu stellen. Diese Bereitschaft endet nicht nach der Vorrunde, um das deutlich zu sagen. Jeder wird mal mit einem Rumpfteam zu einem Spiel fahren müssen. In diesem Fall kann ja jeder seine TTR-Punkte durch einen Sieg auffüllen, auch wenn es zum Mannschaftssieg nicht reichen wird. Obwohl ich das Ergebnis aus Öpfingen kenne, wird es nicht kommentiert, die Entscheidung wird von mir getragen.

Hier noch einen Gruß an unseren Abteilungsleiter Hubert, der noch eine Woche in Kur ist. Laß dich wieder sehen und trink was mit uns. Für Reiner: Du solltest am Sa. gegen Illertissen spielen, da Walter im Urlaub ist. Wir besprechen es am Dienstag.

Zu guter Letzt kommentierte Andreas Foukery den 9:5-Derbysieg in Au: "Dank der zweiten Mannschaft mussten wir keinen Spieler abgeben und konnten so komplett spielen. Dieses Mal starteten wir mit drei gewonnenen Doppeln und nach dem ersten Paarkreuz stand es 4:1. Es folgten die hinteren Paarkreuze und wir führten dann mit 7:2. Danach wurde es nochmal eng, aber Franz setzte dann den Schlusspunkt und wir siegten 9:5. Spieler des Tages ist Franz "Kampfhamster" Heinrich mit zwei Einzel und dem gewonnen Doppel. Wir kämpfen weiter, damit wir dieses Mal den Abstieg sportlich verhindern."

Spieltag vom 24. September

Ein gelungenes Debüt als Mannschaftsführer der Ersten feierte Sascha Wollny mit einem 9:3-Sieg gegen Ludwigsfeld. Der minimale Rückstand von 1:2 nach den Doppeln wurde schnell egalisiert und in den Einzelrunden purzelten die Punkte auf das Konto der Bellenberger. Spieler des Tages sind Manfred Seibold und Jochen Kast, die zu ihren zwei Einzelsiegen zusätzlich noch das Doppel gewannen. Sascha Wollny sagte: „Ich bedanke mich bei meinen Spielern, die zum größten Teil eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Wir haben verdient gewonnen, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist, denn in dem ein oder anderen Moment war uns das Bauernglück ja schon sehr hold. Die zwei Punkte, die uns der Sieg beschert, sind für uns enorm wichtig, um nicht in den Strudel des Abstiegkampfes zu geraten.“ Etwas verärgert zeigte sich Wollny über die unprofessionellen Gewohnheiten mancher Spieler: ernährt sich der eine tagein tagaus ausschließlich von Pizza, so hat der andere das Qualmen wieder angefangen. Aber weil es ein guter Saisonstart gewesen sei, werde er von Disziplinarstrafen vorerst absehen, so Wollny.

Mehr Pech als Glück hatte die dritte Mannschaft, was Leopold Vogt so kommentierte: „Gegen die Aufheimer sah es schon wesentlich besser aus als bei den bisherigen Begegnungen: wir verloren äußerst knapp und unglücklich mit 7:9. Der Rückstand von 1:2 nach den Eingangsdoppeln blieb zum Endstand erhalten. Dabei haben wir die Doppelaufstellung mit Trainingseinheiten und peniblen Überlegungen ausführlich ausgetüftelt. Nur das adhoc zusammengestellte Doppel Schätz/Vogt konnte im fünften Satz punkten. Reiner Pöpperl erwies sich mit zwei Siegen im ersten Paarkreuz als die erwartete Verstärkung und Markus Heim etabliert sich so langsam als Schreck des dritten Paarkreuzes. Andreas Foukery und Franz Heinrich punkteten je einmal. Armin Schätz und Leopold Vogt verloren beide unglücklich in fünf Sätzen. Mit der gezeigten Leistung schauen wir zuversichtlich in die weiteren Spiele.“

 

Spieltag vom 17. September

 

Der ASV Bellenberg ist mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet, wobei die erste Mannschaft noch spielfrei hatte. Das Spiel der Zweiten kommentierte Markus Bachmaier so: "Eine nicht unverdiente Niederlage kassierten wir in Ulm. Die Gegner boten aber auch maximalen Einsatz: später Spieltermin, kein Licht in der Toilette, ein Wespenschwarm in der Halle und den amtierenden Bezirksmeister als Berater. Vor allem aber: sie spielten einfach zu gut. Ohne unseren Leitwolf (Wer macht während der Punktspielrunde Urlaub?) waren wir dem einfach nicht gewachsen. Lediglich in den Doppeln wussten wir zu überzeugen, wobei besonders Falko und Reinhard durch ihren Erfolg über das gegnerische Spitzendoppel sehr positiv auffielen. Aber auch Alex und Heidi (Danke fürs Aushelfen) waren einem Sieg sehr nahe. Zwischenzeitlich führten wir 4:2 - doch damit wars auch schon vorbei. Spieler des Tages war Reinhard, der zusätzlich ein Einzel gewann, mich aus der Traube nach Hause fuhr und den Abend treffend zusammenfasste: 'Ach ja!'"

Leopold Vogt sagte über die Partie der Dritten: "Wir reisten ohne unseren Topspieler Reiner Pöpperl zum ersten Punktspiel nach Reutti. Im Gegensatz zu früheren Spielen in Reutti verloren wir alle drei Eingangsdoppel. Dann spielte aber Andreas Foukery groß auf und gewann gegen den gegnerischen Spitzenspieler in fünf Sätzen. Auch das hintere Paarkreuz bäumte sich auf: Markus Heim und Leopold Vogt gewannen ihre Einzel. Der Endstand war 3:9 aus unserer Sicht. Spieler des Tages ist eindeutig Andreas Foukery. Wir bedanken uns beim mitgereisten Fan Michael Knoll für die Unterstützung und insbesonders bei Günter Pfluger fürs kurzfristige Aushelfen."