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Samstag, 21. Oktober 2017

Nach der Vorrunde ist vor der Rückrunde

Die Vorrunde der aktuellen Saison haben die drei Mannschaften aus der Abteilung Tischtennis des ASV Bellenberg hinter sich gelassen. Dabei konnte sich die erste Mannschaft den fünften Tabellenplatz sichern und ist damit als Aufsteiger in der Bezirksklasse zufrieden. Die besten Bilanzen spielten Sascha Wollny (12:3) und Manfred Seibold (12:4), aber auch Stefan Freymiller gelang es positiv zu spielen. Als ein zuverlässiger Punktelieferant stellte sich das Doppel Seibold/Kast (8:2) heraus, die das ein oder andere Spiel am Ende zu Gunsten für Bellenberg entschieden.

Der zweiten Mannschaft gelang in der Kreisklasse A lediglich der siebte Tabellenrang am Ende der Vorrunde. Gute Bilanzen weisen Reinhard Dinter (8:3), Walter Ihle (8:4), Armin Schätz (8:5) sowie Werner Bräuer (7:5) auf. Immerhin ausgeglichen spielte Markus Bachmaier. Das erfolgreichste Doppel war die Konstellation Bräuer/Ihle.

Die aktuelle Tabellensituation der dritten Mannschaft ist nicht zufriedenstellend, belegt sich doch den zehnten und damit letzten Platz in der Kreisklasse B. Daher sind die gespielten Bilanzen überwiegend negativ, doch sind Andreas Foukery, die Doppel Foukery/Pfluger und Dreher/Vogt hervorzuheben.

Noch zu erwähnen sind die Gewinner des diesjährigen, vereinsinternen Erdingerpokals. In Gruppe A gewann Markus Bachmaier vor Reinhard Dinter und Andreas Foukery. In der Gruppe B ging Franz Heinrich als Sieger von der Platte. Michael Knoll und Jürgen Heim belegten den zweiten bzw. dritten Platz. Das Schafkopfturnier gewann Rolf Junginger gefolgt von Markus Bachmaier und Peter Kast.

Bereits am 17. Januar beginnt die Rückrunde. Der aktuelle Spielplan ist unter www.ASV-Bellenberg.de (Tischtennis, Spielplan) zu finden. Auf zahlreiche Zuschauer und eine gute Stimmung freuen sich die drei Mannschaften

Glückliche Sieger: Andreas Foukery, Franz Heinrich, Markus Bachmaier, Reinhard Dinter, Michael Knoll und Jürgen Heim (von links).

Spieltag vom 6. Dezember: Der Nikolaus bringt keine Geschenke

Der ASV Bellenberg präsentierte sich am letzten Spieltag der Vorrunde nicht von seiner Schokoladenseite und verlor alle drei Begegnungen. Die erste Mannschaft trat ohne den an Eins gesetzten Manfred Seibold in Öpfingen an. Nach nicht einmal zwei Stunden mussten die Bellenberger eine 1:9-Niederlage hinnehmen. Sascha Wollny machte den Ehrenpunkt. Teamchef Jochen Kast kommentierte: "Wir hatten keine Chance. Ohne Nummer Eins und mit einem Niedrigstenergielevel war's dann auch schnell vorbei. Danke an Werner Bräuer für das Aushelfen. Peinlich ist, dass er zudem auch noch Fahrdienste übernehmen musste." Ein Dank geht nicht nur an ihn, sondern ebenso an den Teamchef, der, übermüded von einer Geschäftsreise kommend, gerade noch den Termin wahrnehmen konnte.

Über die 2:9-Schlappe für die zweite Mannschaft sagte Markus Bachmaier: "Nachdem wir unseren Topspieler an die Erste ausleihen mussten, war gegen Senden erwartungsgemäß nicht viel zu holen. Danke an unsere Ersatzspieler Franz Heinrich und Hubert Keilwerth: Es war eine Ehre, euch in der Mannschaft zu haben. Besonders Hubert verdient Anerkennung, erklärte er sich doch spontan bereit, uns bei dem überraschend aufgetretenen Personalproblem zu helfen."

Leopold Vogt zur 1:9-Niederlage in Aufheim: "Am Nikolaustag trafen wir in Aufheim nicht etwa den Nikolaus, sondern Knecht Rupprecht an. Und der nahm uns einfach beide Punkte weg. So haben wir nach der Vorrunde eine lupenreine Nullbilanz, aber leider nicht 18:0, sondern 0:18. Wir sind sicher: Die Rückrunde wird besser! Nun zum Spiel: Ohne fünf ist halt schlecht gewinnen. Deshalb ein ganz herzlicher Dank an Jürgen Block, Rolf Junginger und Peter Kast für's Mitspielen und die guten Kämpfe, die sie geliefert haben. Das einzige Spiel gewannen Günther Dreher und Leopold Vogt im Doppel."

Spieltag vom 29. November: Verbale Bengalos

Der ersten Mannschaft war es nicht vergonnt, im Duell gegen Strass den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Mit 5:9 musste sie sich geschlagen geben. Mit nur einem gewonnenen Doppel durch Seibold/Kast ging es in die Einzelpartien. Dort punkteten nur noch Manfred Seibold, Stefan Freymiller und zweimal Sascha Wollny. Vielleicht war es der Frust über die drohende Niederlage, der einen Fan aus der Südkurve zur verbalen Attacke reizte, eine Fehlangabe des Gegners mit "Jawohl!" zu kommentieren. Ansonsten hielten sich die verbalen Bengalos in Grenzen, die Begegnung verlief fair und die Stimmung war wie so oft sehr gut. Jochen Kast versuchte die Niederlage zu erklären: "Geschwächt von der Weihnachtsfeier konnten wir unserem Tabellennachbar nicht genug entgegen setzen. Na gut, wir liegen punktemäßig noch im Plan. Allerdings wird es nächste Woche in Öpfingen nochmals richtig schwer." Ein Dankeschön geht an die zweite Mannschaft für's Ausweichen auf die untere Halle.

Sie hatte es etwas leichter an diesem Spieltag, da ihr Gegner nur mit fünf Spielern antrat. Ein klarer 9:3-Sieg stand am Ende fest, den Markus Bachmaier mit diesen Worten kommentierte: "Kaum ist Werner da, gewinnen wir auch wieder. Klar ist damit allerdings auch, wer für die letzten beiden Niederlagen die alleinige Verantwortung hat. Pechvogel des Tages war Armin Schätz, der, da unser Gegner nur mit fünf Mann angereist war, zu keinem einzigen Spiel kam. Danke an Andreas Foukery für's Aushelfen. Spieler des Tages wurde unser Südafrikaner Werner Bräuer. Schön, dass du wieder da bist."

Spieltag vom 22. November: Erste hält Kurs nach oben

Bereits am Freitag hatte die erste Mannschaft ihr Heimspiel gegen Lehr. Nach einer 2:1-Führung und nur zwei Punkten stand es 4:4 als Falko Lantzsch in sein Einzel ging. Mit viel Einsatzbereitschaft und mutigem Offensivspiel holte der 44-Jährige erneut die hauchdünne Führung für Bellenberg, auch wenn die ein oder andere Bande darunter leiden musste. Im zweiten Einzeldurchgang kamen durch Manfred Seibold, Jochen Kast und Sascha Wollny drei weitere Punkte auf das Konto der Hausherren. Doch die Gäste gaben nicht auf und kämpften sich heran. Bei einem Stand von 8:7 ging es ins Schlussdoppel, dass Seibold und Kast souverän mit 3:0 Sätzen gewannen. Damit war der Sieg perfekt. Teamchef Kast zeigte sich erleichtert: "Man hat heute schon gespürt, dass noch Werktag war. Es war von uns keine Galavorstellung, sondern ein Arbeitssieg. Ein Unentschieden wäre heute ein Punktverlust gewesen, aber wir haben's gepackt. Gut so! Nächste Woche geht's gegen Strass."

Das Derby gegen Au verlor die zweite Mannschaft mt 7:9 vor heimischer Kulisse. Markus Bachmaier sagte: "Es gibt zum Spiel unterschiedliche Sichtweisen. Version 1: Bellenberg zeigte sich als guter Gastgeber. Version 2: Ohne Werner geht es nicht. Der Mannschaftsausschuss beschloss daher eine Urlaubssperre für die nächsten 20 Jahre. Version 3: Otto Eck war, laut Reiner Pöpperl, der 'beste Ersatzspieler, den wir je hatten'. Im Gegensatz zu einigen Stammspielern wusste er, worauf es wirklich ankommt. Die eigentlich verdiente Ernennung zum Spieler des Tages vergaben Reinhard Dinter und Armin Schätz leichtfertig: In der Sporthalle zu gewinnnen reicht bei weitem nicht aus, wenn man zum entscheidenden Durchgang in der Bürgerstuben überhaupt nicht antritt." Für Bellenberg punkteten: Doppel Bachmaier/Pöpperl, Doppel Dinter/Schätz, Ihle, Dinter (2x) und Schätz (2x).

Eine erneute Klatsche musste die dritte Mannschaft in Witzighausen einstecken. Leopold Vogt: "Mit einer bewundernswert konstanten Leistung verloren wir auch das Auswärtsspiel beim Tabellenvierten Witzighausen unter infernalischem Getöse der Volleyballerinnen vom Nebenplatz mit 2:9. Die Punkte gewannen Günter Pfluger und Franz Heinrich im Doppel und Bezirksmeister Andreas Foukery im Einzel. Die Hoffnung auf eine bessere Rückrunde geben wir nicht auf."

Spieltag vom 15. November: Von knappen Niederlagen und einem WdT

Dieser Spieltag hatte für den ASV Bellenberg allerhand zu bieten: Einen Sieg, zwei Niederlagen und einen WdT. Letzteren gab es beim Spiel der ersten Mannschaft, die daheim gegen Herrlingen mit 9:2 gewann. Dabei wurde Jochen Kast zum WdT, zum "Walter des Tages" (Definition von Walter des Tages: Ein W. d. T. bedeutet, sich selbst zum Spieler des Tages zu ernennen. Die Zustimmung der Mannschaftskameraden ist dabei irrelevant. Es kann maximal sechs Walter des Tages geben, weil eine Mannschaft aus sechs Spielern besteht. Die Bezeichnung W. d. T. ist angelehnt an die des Spieler des Tages, eine Auszeichnung, die aufgrund überdurchschnittlicher Leistung verliehen wird und sich somit an objektiven Maßstäben bemisst. Der W. d. T. hingegen beruht auf einer subjektiven Sichtweise und kann ggf. von der Realität stark abweichen). In diesem Fall ist er aber nicht nur Walter, sondern auch Spieler des Tages. Mit seinem zweiten Einzelsieg machte er nämlich den Sack zu und damit den Sieg perfekt. Er sagte euphorisch: "Wow! Was für ein Match! Sicherlich zu hoch im Ergebnis. Super viele enge Spiele, tolle Ballwechsel und spektakuläre Aufholjagden. Die Südkurve hat in der heißen Halle getobt. Geiler Abend!"

Die zweite Mannschaft kassierte eine 7:9-Auswärtsniederlage, was Markus Bachmaier so kommentierte: "Wir verloren nur knapp gegen die stark aufgestellten Weißenhorner, deren vorderes Paarkreuz eine Nummer zu groß für uns war. Die Wahl zum Spieler des Tages gewann eindeutig unser Ersatzspieler "The Fighter", der in jedem seiner Wettkämpfe über die volle Distanz ging und ungeschlagen blieb."

Eine ebenso knappe Niederlage musste die dritte Mannschaft einstecken. Hierzu Leopold Vogt: "Am Samstag gab es das Kellerderby in der B-Klasse. Nach hartem Kampf unterlagen wir knapp mit 7:9. Ohne Günter Pfluger und Franz Heinrich, der in der zweiten drei Punkte erkämpfte, spielten wir sozusagen mit Gegenwind. In den Eingangsdoppeln konnten nur Andreas Foukery mit Helmut Schüttlöffel gewinnen. Nach der ersten Einzelrunde mit nur zwei Siegen stand es schon 3:6. Danach gewannen wir drei Spiele in Folge zum zwischenzeitlichen 6:6. Von den restlichen Spielen gewannen wir nur noch eins zum Endstand von 7:9. Spieler des Tages ist der frischgebackene Bezirksmeister Andreas Foukery mit einem gewonnenen Doppel und zwei gewonnenen Einzeln, beide in bewährter Manier in fünf Sätzen. Je einen Punkt steuerten Helmut Schüttlöffel, Michael Knoll, Rolf Junginger und ich bei. Danke an Rolf fürs mitspielen und auch für den gewonnenen Punkt."

 

Spieltag vom 1. November: Bachmaier fordert mehr Einsatzbereitschaft

Die zweite Mannschaft hatte an diesem Wochenende Doppelspieltag und musste freitags in Neu-Ulm und samstags gegen Vöhringen antreten. Markus Bachmaier, Sprachrohr der zweiten Mannschaft, forderte nach dem Auswärtsspiel von seinen Kameraden mehr Einsatzbereitschaft. Aber zunächst zur Begegnung: "Nach mehr als drei Stunden spannender Spielzeit erkämpften wir uns einen zwar knappen, aber angesichts der deutlich mehr gewonnenen Sätze hochverdienten 9:7-Erfolg. Mit je zwei Einzelsiegen überzeugten Werner Bräuer und Armin Schätz auch den eigens angereisten Fan 'Heidi'", sagte Markus Bachmeier und beanstandete "gravierende Konditionsmängel, die ein anschließendes Einkehren verhinderten. Mit fadenscheinigen Ausreden wie 'Morgen ist schon wieder ein Spiel' oder 'Ich muss zuhause noch was essen' versuchten einzelne Spieler diese Defizite zu kaschieren. Hier muss wesentlich mehr Einsatzbereitschaft verlangt werden."

Das Derby gegen Vöhringen stellte sich als eine klare Angelegenheit dar, verlor die Zweite doch relativ deutlich mit 2:9. Bachmeier: "Wir kassierten eine klare Niederlage gegen den Klassenprimus. Nur unser drittes Paarkreuz mit Armin Schätz und Reinhard Dinter konnten punkten. Ansonsten waren die Vöhringer einfach besser. Mehr gibt's da nicht zu sagen."

 

Spieltag vom 25. Oktober: Zwei Niederlagen für den ASV

Gleich zwei Niederlagen musste der ASV Bellenberg an diesem Spieltag einstecken. Die Erste verlor mit 4:9 in Witzighausen. Dabei schwächelten die Bellenberger wie im letzten Spiel in den Doppelpaarungen und gaben alle drei Auftaktpartien an den Gegner ab. In den Einzeln ging es besser, doch der Rückstand konnte nicht aufgeholt werden. Es punkteten: Manfred Seibold, Jochen Kast, Sascha Wollny und Oliver Schätz. Teamchef Kast sagte: "Witzighausen war der erwartet schwere Gegner. Drei verlorene Doppel waren der Anfang vom Untergang. Danach haben wir uns zwar noch ganz gut gewehrt, aber der Gastgeber war besser. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause und dann drei Heimspiele zum Punkte scheffeln."

In den Doppeln agierte die dritte Mannschaft zwar besser, musste sich aber am Ende doch geschlagen geben. Leopold Vogt kommentierte: "Gegen den SV Nersingen gab es ein 5:9. Wir gewannen zwei Doppel durch Pfluger/Heinrich und Vogt/Dreher. Dann siegten Günther Dreher, Leopold Vogt und Franz Heinrich in ihren Einzeln. Wir warten noch auf den ersten Sieg." Noch zu erwähnen ist, dass Franz Heinrich seine Ich-spiele-den-fünften-Satz-und-kann-nicht-gewinnen-Phobie überwand - Glückwunsch!

Spieltag vom 18. Oktober: "Wenigstens die Zweite gewinnt"

"Wenigstens die Zweite gewinnt", resümierte Abteilungsleiter Hubert Keilwerth diesen Spieltag. Er deutete damit die Niederlagen der dritten und ersten Mannschaft an. Letztere musste sich in Staig mit 6:9 geschlagen geben. Nach drei verlorenen Doppeln war es schwierig eine Aufholjagd zu starten, zumal die Lichtverhältnisse in der Staiger Halle suboptimal waren. Zu Recht ärgerte sich Teamchef Jochen Kast: "Mist! Wir haben heute sehr unglücklich verloren. Staig war nicht so viel besser als wir. Revanche! In der Rückrunde wird das ein heißer Kampf." Die sechs Punkte für Bellenberg machten Manfred Seibold, Sascha Wollny und Stefan Freymiller mit je zwei gewonnenen Einzeln.

Besser machte es die zweite Mannschaft, die das Derby gegen Illertissen mit 9:3 gewann. Sprachrohr Markus Bachmaier sagte: "Wir verbuchen einen klaren Sieg gegen den Gast aus Illertissen. Danke an Franz Heinrich, der kurzfristig bei uns einsprang und zusammen mit Armin Schätz in einem echten Doppelkrimi Nervenstärke zeigte. Unser Youngster Reiner Pöpperl überwand, noch dazu gegen einen deutlich erfahreren Spieler, seine Gewinnphobie. Dies lässt für die Zukunft hoffen." Spieler des Tages sind Markus Bachmaier und Reiner Pöpperl mit ihrem gewonnenen Doppel und je zwei Einzelsiegen.

Die zweite Niederlage an diesem Spieltag kassierte die dritte Mannschaft in Pfaffenhofen. Leopold Vogt kommentierte: "Alle drei Eingangsdoppel gewannen relativ klar den ersten Satz und verloren die nächsten drei (fast) ebenso klar. In der Folge gewann Andreas Foukery in bestechender Form seine beiden Einzel und Günther Dreher sein Einzel. Die Pfaffenhausener freuten sich über die Punkte und wir zeigten uns als faire Verlierer ohne Geschimpfe und Getobe. Ich denke, wir mausern uns allmählich zur beliebtesten Mannschaft der Kreisklasse B in dieser Runde. Aber man darf unseren Siegeswillen nicht übersehen: Tief in uns drin hockt er und zerrt immer stärker an seinen Ketten bis er endlich freigelassen wird und wir die Siegesserie starten."

Spieltag vom 11. Oktober: Helldunkles Bellenberg

Zwei Gesichter zeigte der ASV Bellenberg an diesem Spieltag. Während die dritte Mannschaft eine unnötige Niederlage kassierte, hält für die erste Garde die Sensation an: Als Aufsteiger steht die Erste ganz oben an der Tabellenspitze der Bezirksklasse. Doch dieses Mal war es ein hartes Stück Arbeit und der 9:7-Sieg in eigener Halle schwer erkämpft. Den 1:2-Rückstand nach den Doppeln glich Manfred Seibold aus, die Bellenberger kamen gut in Fahrt und gingen mit einer 6:3-Führung in die zweite Einzelrunde. In dieser konnten allerdings nur noch Manfred Seibold und Stefan Freymiller punkten, womit es bei einem Stand von 8:7 ins Schlussdoppel ging. Dort zeigten Seibold und Kast eine sowohl spielerisch hervorragende als auch taktisch kluge Leistung und gewannen demnach mit 3:0 Sätzen zum Endstand von 9:7. Teamchef Jochen Kast sagte: "Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Der Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung. Nach den Spielen gegen die Aufsteiger und Absteiger war das die erste richtige Standortbestimmung in der neuen Liga. Bemerkenswert ist, dass wir nach über einem Jahr ein Schlussdoppel gespielt und souverän gewonnen haben."

Alles andere als souverän ging es bei der dritten Mannschaft zu. Leopold Vogt war verärgert: "Jetzt reicht es allmählich mit dem Verlieren! Auch gegen Reutti konnten wir nicht punkten und verloren 2:9. Das neue Startdoppel Schüttlöffel/Heinrich und Günter Pfluger, der sich auf seine Stärken besann, machten die Punkte. Immerhin: Gefühlt ist die Niederlage nicht so hoch; einige Spiele hätten durchaus auch andersrum ausgehen können. So konnte ich selber gefühlte 20 Satzbälle nicht verwandeln. Dabei hätte eine 'Kartoffel' zur rechten Zeit genügt. Schwamm drüber! Jetzt geht es gegen (vermeintlich) schwächere Gegner und wir haben uns gut eingespielt. Auf geht's!"

Das Spiel der zweiten Mannschaft wurde verschoben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Spieltag vom 4. Oktober: Bellenberg zeigt Doppelstärke

Zwei Siege und eine Niederlage - so lautet die Bilanz des aktuellen Spieltages für den ASV Bellenberg. Größte Überraschung ist dabei der Auswärtserfolg der ersten Mannschaft gegen Senden-Höll. Die Rollen schienen klar verteilt: Bellenberg als Aufsteiger und Senden-Höll als Absteiger aus der Bezirksliga bedeutete eine Begegnung Klein gegen Groß, David gegen Goliat. Doch nach drei gewonnenen Doppeln witterten die Bellenberger ihre Chance und punkteten kontinuierlich weiter. Mit einer 7:2-Führung ging es in die zweite Einzelrunde, in der sich Manfred Seibold gegen Spitzenspieler Robert Schillinger geschlagen gegen musste, wohingegen Jochen Kast in einem dramatischen Match gewann. Den Schlusspunkt besorgte Sascha Wollny, der mit seinem zweiten erfolgreichen Einzel Spieler des Tages ist. Kast kommentierte den überraschenden Triumph so: "What the fuck! Wer hätte das gedacht! Aber sechs Mal Topform ergibt ein 9:3. Wir sind in der Liga angekommen."

Das drei gewonnene Doppel am Anfang einer Partie ein gutes Fundament sind, weiß auch die zweite Mannschaft. Sie siegte zu Hause mit 9:2 gegen Ludwigsfeld. Markus Bachmeier sagte: "Es ist ein grandioser Erfolg. Völlig überraschend, vor allem in dieser Höhe, gewannen wir unser erstes Heimspiel. Grundlage dafür war die 3:0-Führung nach den Doppeln und die geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders Armin Schätz zeigte Nervenstärke bei seinem knappen Sieg. Walter Ihle spielte wieder groß auf - wie gut wäre er erst, wenn er noch etwas häufiger im Training vorbeischauen würde."

Etwas mehr Trainingseinheiten würden der dritten Mannschaft wohl auch nicht schaden. Sie verlor in Obenhausen, was Leopold Vogt aber nicht aus der Ruhe brachte: "Unser Besuch beim TSV Obenhausen endete mit einem 9:3-Sieg der Gastgeber. Für uns gewannen die Doppel Foukery/Pfluger und Vogt/Dreher sowie Günther Dreher im Einzel. Auch wenn dazu noch einige Spiele hart umkämpft waren und nur knapp verloren gingen, bleibt als Fazit, dass wir uns steigern wollen und müssen."

Spieltag vom 27. September: Drei Teams - ein Sieg

Aus drei Spielen konnte der ASV Bellenberg lediglich einen Sieg für sich verbuchen. Dieser ist der ersten Mannschaft zu verdanken, die daheim gegen Lonsee mit 9:1 gewann. Mit drei gewonnenen Doppeln ging es in die Einzelpartien, in denen sich Sascha Wollny im fünften Satz geschlagen geben musste. Die anderen Spieler gewannen ihre Begegnungen souverän und Manfred Seibold holte mit seinem zweiten Einzelerfolg den Gesamtsieg. Das neue Terrain - die Bezirksklasse - scheint den Bellenbergern wenig Angst zu machen, wenngleich Lonsee als Aufsteiger kein Gradmesser ist. Nichtsdestotrotz freute sich Kapitän Jochen Kast: "Den Sieg gegen Mitaufsteiger Lonsee haben wir erwartet. Dass es so sicher durchläuft, ist super. Wir sind in guter Form. Nächste Woche schauen wir, was wir in Senden reißen können. Für jetzt gilt: Schöner Saisonstart!"

Einen weniger schönen Start in die Saison erlebte die zweite Mannschaft bei ihrer Auswärtsniederlage in Gögglingen. Das 5:9 kommentierte Markus Bachmaier so: "Noch nicht im Wettkampfmodus präsentierte sich unsere Mannschaft. Lediglich Walter Ihle konnte mit zwei Einzelsiegen und, an der Seite von Werner Bräuer, mit einem Doppelerfolg überzeugen. Die restlichen Punkte holten: Werner Bräuer und Markus Bachmaier im Einzel. Etwas mehr wäre schon möglich gewesen. Vielen Dank an unseren Edel-Ersatzspieler Dr. Helmut Schüttlöffel. Dem Bodenseeurlauber Reinhard Dinter wünschen wir eine gute Erholung."

Und auch Leopold Vogt musste eine Niederlage erklären: "Wir traten in (fast) der gleichen Besetzung wie in Dietenheim an: Es wurde lediglich Jürgen (Block) durch Jürgen (Heim) ersetzt, bei dem wir uns ganz herzlich bedanken. Unser Doppel 1 gewann klar, das Doppel 2 verlor ebenso klar. Doppel 3 mit Michael Knoll und Jürgen Heim war dagegen hart umkämpft; speziell der vierte Satz nach einer 2:1-Führung. Hier konnte eine zwischenzeitliche 10:8-Führung nicht ausgenutzt werden. Im fünften Satz schlich sich Hektik ein und er ging verloren. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:2. In der ersten Einzelrunde spielte jedes Paarkreuz 1:1 zum Zwischenstand von 4:5. Dann kam der Einbruch: In der Folge gewann nur noch Günther Dreher ein Einzel im mittleren Paarkreuz, sodass die Oberkirchberger Gäste schlussendlich einen 9:5-Sieg bejubeln konnten. Drei Spieler möchte ich besonders erwähnen: Andreas Foukery mit einem gewonnenen Doppel und Einzel, Michael Knoll mit dem ersten Sieg in der neuen Runde und Günther Dreher wie oben dargestellt."

Spieltag vom 20. September: Dritte verliert in Dietenheim

An diesem ersten Spieltag musste lediglich die dritte Mannschaft in Dietenheim ran. Die beiden anderen Mannschaften starten nächsten Samstag in die Saison. Leopold Vogt kommentierte die Auswärtsniederlage so: "Im ersten Spiel unterlagen wir beim Gruppen-(mit-)Favoriten Dietenheim I mit 9:3. Wir spielten ohne Helmut Schüttlöffel und Franz Heinrich. Für sie spielten das Franz-Heinrich-Pendant Günter Pfluger und Jürgen Block, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Andreas Foukery und Günter Pfluger gewannen ihr Doppel und ich das erste Einzel. Nach der ersten Einzelrunde lagen wir damit 2:7 zurück. Dann gewann noch Andreas Foukery gegen den Spitzenspieler der Dietenheimer in fünf stark umkämpften Sätzen in einem hochklassigen Spiel. Davon angespornt, gaben sich Günter Pfluger und Leopold Vogt auch erst nach fünf harten Sätzen knapp geschlagen zum Endstand von 3:9 aus unserer Sicht. Dieses Spiel mit der kämpferischen Leistung macht uns Hoffnung!"

Vorausblick auf die kommende Saison

Die neue Saison beginnt Ende September für die drei Tischtennismannschaften des ASV Bellenberg. Jeder Mannschaftskapitän wurde gebeten, einen kleinen Ausblick auf die kommende Spielzeit zu geben.

Wollen in der neuen Liga, der Bezirksklasse, nicht absteigen: Oliver Schätz und Jochen Kast (oben von links). Stefan Freymiller, Manfred Seibold, Falko Lantzsch und Sascha Wollny (unten von links)

Jochen Kast, Teamchef der ersten Mannschaft, sagte: „Die Bezirksklasse ist für uns nach dem Aufstieg natürlich neues Terrain und entsprechend schwierig ist eine erste Einschätzung. Schaut man sich die Aufstellungen der Konkurrenten an, wird aber klar, dass uns viele enge und somit spannende Spiele bevorstehen. Zeit für ein Akklimatisieren in der neuen Liga bleibt nicht. Entsprechend ernst wurde dieses Jahr die Vorbereitung genommen. Eine Sommerpause gab es nicht. Einzelne Spieler von uns nahmen sogar an Trainingslagern im Ausland teil.“ Er fügte hinzu: „Die bewährte Aufstellung bleibt erhalten, zunächst auch die Doppel. Wir freuen uns auf die neuen Gegner und hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Bellenberger 'Ultras' im Hexenkessel der Gymnastikhalle.“

Für die zweite Mannschaft sprach Werner Bräuer: „Wir treten fast unverändert an. Lediglich die sechste Position in unserer Aufstellung ist neu, wenngleich es sich um einen alten Bekannten handelt, der bereits in den Jahren zuvor bei uns gespielt hat. So ersetzt Armin Schätz den in die dritte Mannschaft gerutschten Dr. Helmut Schüttlöffel. Die Doppelaufstellung wird sich durch diese Umstellung nur im dritten Paarkreuz ändern. Ein sicherer Mittelfeldplatz in der Tabelle ist unser Saisonziel. Die neue Runde ist durch Mannschaften wie Weißenhorn und Neu-Ulm stärker geworden. Das verstärkte Team aus Vöhringen ist für mich Titelfavorit.“

Zu guter Letzt Leopold Vogt, Kapitän der dritten Mannschaft: „Wir treten mit folgender Aufstellung an: Andreas Foukery, Dr. Helmut Schüttlöffel, Günter Pfluger, Ich, Franz Heinrich, Günther Dreher, Dominik Haak und Michael Knoll. Diese acht Spieler werden unterstützt von zahlreichen Reservespielern. Da zum Bilden einer Mannschaft nur sechs Spieler benötigt werden, greifen wir zum bewährten taktischen Mittel der Rotation, welches schon einige Gegner verwirrt hat. Die Doppelaufstellungen werden von Fall zu Fall mittels evidenzbasierter Methoden aktualisiert.“ Er sagte außerdem: „In der letzten Saison taten wir uns als Aufsteiger in der B-Klasse naturgemäß etwas schwer. Trotzdem konnten wir einige schöne und auch überraschende Siege verbuchen. Das Standing in der B-Klasse wollen wir heuer sichern und ausbauen. Und vor allem bringen wir neben mannschaftlicher Geschlossenheit auch noch gute Stimmung und öfter ein freudiges Lachen in die Spiele der B-Klasse und wir sind stolz darauf, dass uns das auch bei eigentlich bierernsten Gegnern gelingt.“