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Freitag, 03. April 2020

Erfolglose Saison geht zu Ende

Eine insgesamt enttäuschende Saison geht für die Abteilung Tischtennis des ASV Bellenberg zu Ende. Keine der drei Mannschaften konnte die Abgänge wichtiger Spieler kompensieren und so wird jede von ihnen in der nächsten Saison eine Liga tiefer antreten.

Werner Bräuer resümierte für die erste Mannschaft: „Unsere Saison stand wohl unter dem Zitat von Don Quijote und Sancho Panza. Im selbigen Ritterroman des späten Mittelalters wird der 'Kampf gegen die Windmühlen' beschrieben. Dies war auch unser Kampf gegen den drohenden Abstieg, welcher leider nicht gewonnen wurde. Wir mussten die Partien nach dem Abgang von drei Leistungsträgern bestreiten.“ Doch Bräuer sah auch Positives: „Trotz des deutlichen Abstiegs mit nur vier Pluspunkten, darunter zwei Unentschieden und ein kampfloser Sieg, war der Teamgeist nicht klein zu kriegen. Jeder stellte sich dem Kampf, sowohl vor als auch nach dem Spiel. Dies macht Hoffnung, dass in der neuen Liga, der Bezirksklasse, ein positiver Neuanfang gemacht werden kann. Für alle eingesetzten Spieler war die Spielstärke der Bezirksliga eine Herausforderung und Überprüfung des eigenen Leistungsstands. Jochen Kast überzeugte als Spitzenspieler und Marc Kukofka konnte die TTR-1600-Punktegrenze überspringen. Alle anderen gaben ebenfalls ihr Bestes und konnten durchaus überzeugen. Lediglich die Doppel gestalteten sich als deutliche Schwäche, was aber auch an der Spielstärke unserer Gegner lag. Noch ein Dankeschön an unsere Aushilfsspieler, dank denen wir kein Spiel absagen mussten. Sollte es in der Saison 2018/19 zu eventuellen Neuzugängen und einem Rückkehrer aus dem 'Vaterschutz' kommen, so könnte man an einen Wiederaufstieg denken.“

Auch Reiner Pöpperl machte in seinem Fazit deutlich, dass es in der Kreisliga A für die zweite Mannschaft ein ungleicher Kampf war: „Wie nicht anders zu erwarten war, kämpften wir von Beginn der Saison an gegen den Abstieg. Der abschließende neunte Platz spiegelt unsere momentane Spielstärke. Drei Abgänge zur neuen Saison waren nur schwer zu kompensieren. Trotzdem waren die drei Neuen aus der Dritten sowohl spielerisch wie auch menschlich eine Bereicherung. Erfolgreichster Spieler ist Reinhard Dinter mit einer sehr erfreulichen, hoch positiven Gesamtbilanz. Jedes Spiel wurde mit viel Einsatz und Elan bestritten, wobei die Kameradschaft nie zu kurz kam. Nächstes Jahr ist der Wiederaufstieg das erklärte Ziel. Wir werden zurückkommen! Vielleicht gibt es ja auch ein paar neue alte Verstärkungen zur neuen Spielrunde.“

Für die dritte Mannschaft sagte Leopold Vogt: „Nach der Abgabe unserer besten Spieler schon vor Saisonbeginn und danach noch krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle war klar, dass wir in der Kreisliga B nichts reißen konnten. Trotzdem ließen wir es uns nicht verdrießen und traten trotzdem immer mit sechs Spielern pünktlich und frohen Mutes an und kämpften bis zum Umfallen. Das wäre nicht möglich gewesen ohne die Breite unseres Kaders inklusive der Nachwuchs- und Hobbyspielern, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken.“

 

Spieltag vom 21. April

Am letzten Spieltag der Saison gab es einen Sieg und eine Niederlage für den ASV. Werner Bräuer zur Begegnung der ersten Mannschaft: "---Abstieg perfekt----vorletzter Platz konnte nicht gehalten werden----schöne Abschlußparty----es wurde auch am letzten Spiel gekämpft-----Stimmung in der Halle-----

Bezirksliga adieu - Bezirksklasse wir kommen. Am Schluß wurde es doch nur der letzte Platz, da Griesingen überraschend in Öpfingen siegen konnte!!!! Zum Ende der Saison gibt es immer komische Ergebnisse, wie es fast der gesamte Spieltag zeigt. Bei diesem Frühlingstag sind die Mannschaften doch nicht mehr motiviert. Wir schlossen mit 4:32 Punkten (zwei ehrliche Unentschieden und ein kampfloser Sieg) die Saison ab. Jetzt von oben nach unten: Jochen, unsere unantastbare Nr. 1,  spielte eine sehr gute Saison, konnte sein Ziel, 1700 Punkte, leider nicht erreichen. Dies auch, da er die letzten drei Spiele nicht mehr anwesend war, weil er mit einer “Eisschraube” auf Tour ging. Stefan, Nr. 2, hatte eine schwere Saison. Trotz intensivem Training mit einem Landesligaspieler, Systemtraining und Spielumstellung rutschte er in der Rangliste etwas ab. Wie wir ihn kennen, wird er gestärkt nach dieser Saison zurückkommen. Marc, Nr. 3, überzeugte vollumfänglich und erreichte zum ersten Mal die 1600er Grenze. Mental bärenstark, nervlich etwas flatterhaft und ausdrucksstark wie ein Vulkan haben wir ihn kennen gelernt. Mit Vorliebe tritt er gegen sein Lieblingsspielzeug, die grüne Umrandung. Zum Glück entstand weder bei Heim- noch Auswärtsspielen ein Schaden. Markus, Nr. 4, zeigte ein Auf und Ab. Zum Schluß litt er unter Motivations- und Konditionsproblemen. Doch er fehlte in keinem Spiel und war zuverlässig bis auf das letzte Match. Da war er mit den kleinen Gläschen nicht mehr zur Stelle. Die jetzige nur 6, zuvor die Nr. 5, Falko, mußte am meisten leiden. Der Tintenteufel des Schreiberlings brachte beim ihm einiges durcheinander. Die Frage ist: War es vom Mannschaftsführer Absicht oder nur Oberflächlichkeit??? An der Stelle entschuldige ich mich nochmals ganz höflich und bedanke mich für die TTR-Punkte. Der Mannschaftsführer gab, so glaube ich, sein Bestes. Mehr war für ihn im höheren Alter nicht möglich. Die Weiterentwicklung stagniert.

Zu den Doppelpaarungen gibt es nichts Neues. Wahrscheinlich waren die Paarungen gar nicht so schlecht, man muß ja auch menschlich miteinander können. Somit muß gesagt werden: Wir wußten was uns erwartet und wir haben es sehr gut gemeistert. In der Hoffnung in der Bezirksklasse wieder ein motiviertes Team zu sehen, gehe ich noch kurz auf unseren letzten Auftritt in der Bezirklsliga ein. Ein Danke geht natürlich noch an unsere treuen Fans. Die Doppel- und Dreifachveranstaltungen waren ein beliebter Abendspaß für Tischtennisgourmets. Die Spieltage waren meist gut besucht und die Atmosphäre fast wie auf dem Fußballplatz. Eigentlich haben wir unseren Heimvorteil in der kleinen Halle gar nicht mehr vermißt. Dank auch an die vielen “Aushelfer” in allen Mannschaften. Der ASV mußte wegen fehlender Spieler kein Spiel absagen: “Chapeau!”

Im letzten Spiel gegen Lehr gingen wir mit einem 1:2 aus den Doppeln, was eigentlich überraschend war. Marc und Falko gewannen im Fünften. Markus und Stefan wehrten sich tapfer und Werner mit Ersatzmann Armin spielten mit. Im vorderen Paarkreuz gabs ein 0:2, jeweils jedoch im fünften Satz. Unsere Spitzenspieler waren motiviert. Anschließend unterlag Werner gegen Dr. Sch. und seine Noppen klar. Markus haute sich nochmals voll rein und unterlag unglücklich im Fünften zu 10. Armin zahlte Lehrgeld (Kreisklasse B zu Bezirksliga ist doch ein großer Sprung). Falko überraschte mit einem glatten 3:0-Sieg. In der Rückrunde bezwang Stefan die Nr. 1 in Fünf. Er führte bereits 2:0 und fiel dann in seine alte Muster zurück (passives Spiel), konnte jedoch den Fünften für sich entscheiden. Ein versöhnlicher Abschluß und voll verdient. Marc entnervte seinen Gegner in knappen drei Sätzen. Der Schläger seines Gegners mußte anschließend den “Heldentot” sterben. Hier sah man deutlich, daß trotz Gerstensaftkonsum die Sache noch ernst genommen wurde. Marc konnte somit seine 1600 Punkte verbessern. Markus konnte gegen Dr. Sch. leider nicht Paroli bieten. W. zeigte eine engagierte Leistung und war knapp am Sieg. Da er die Ballonabwehr nicht knacken konnte, unterlag er in Vier (-7,+11,-9,-9, das mußte sein). Der letzte Sieg der Saison, von Falko, kam leider nicht mehr in die Wertung. Mit 4:9 verabschieden wir uns. Kommentar vom Gegner: “Schade, dass ihr absteigt.”

Am Dienstag, 24.04.18, nach dem Training, wird die neue Saison geplant. Bin schon gespannt, was mich erwartet. Ich bin euer Unterhalter, da Hubert sich bei den 60ern in Illertissen vergnügt. Also kommt mit genügend Ideen. Auf dem Programm steht die neue Saison (Mannschaften, Spieler etc.) und das Mack-Turnier in Au, Mannschaftsführer Reiner Pöpperl und der Arbeitseinsatz beim Dorffest am 9. und 10.06. in Bellenberg. Ansonsten noch Wünsche und Anträge, z.B. vielleicht ein gemeinsamer Ausflug??? Unser Abschlußfest ging Null auf Null auf. Danke an die Spender. Somit haben wir keine Unkosten für unsere Kasse."

Mit einem Sieg schließt die zweite Mannschaft die Saison ab, was Reiner Pöpperl so kommentierte: "Mit einem schönen Achtungserfolg darf sich die Zweite in die Sommerpause verabschieden. Leider reicht dieser Erfolg nicht mehr, um Platz neun zu verlassen. Grundlage für den 9:3-Erfolg gegen unsere Sportkameraden aus Gögglingen waren wieder einmal drei gewonnene Doppel und ein gewohnt starkes mittleres Paarkreuz. Walter und Reinhard blieben, wie so oft in dieser Rückrunde, ohne Niederlage. Für die restlichen Punkte sorgten Reiner und Alex. Super gelungen war die kleine Abschlussfeier mit Getränken und Grillgut vor, während und auch noch nach unserem Wettkampf. An dieser Stelle ein Danke an Werner für's Organisieren und natürlich an die Grillmeister Peter und Günter."

Spieltag vom 14. April

Auch an diesem Spieltag musste der ASV deutliche Niederlagen einstecken und so sagte Markus Bachmaier: "Wie erwartet war in Holzheim nichts zu holen. Selbst in Bestbesetzung und mit Motivationsschnaps wäre gegen den Meister der Bezirksliga, dem wir zum Aufstieg gratulieren, kein Erfolg möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht an Franz und Armin, die unsere Urlauber würdig vertraten. Letztgenannter avancierte durch seinen Einzelsieg auch zum Spieler des Tages. Den zweiten Punkt errangen Stefan und ich - als unteres "Spitzendoppel" tut man sich einfach leichter. Der Abend endete gemeinsam mit der Dritten sehr harmonisch bei Filippo.

It doesn't matter if you win or lose. It only matters how you play the game!"

Einen etwas anderen Ansatz, um eine Niederlage zu erklären, fand Reiner Pöpperl: "Freitag, der 13., brachte der Zweiten kein Glück. Mit einer 3:9-Niederlage im Gepäck mussten wir die Heimreise aus Senden antreten. Die Gründe für die Niederlage hörten sich vielfältig an: „Stress bei der Arbeit“, „kein Netzrollerglück“, „Frische im Kopf fehlt“, „Linkshänderphobie“, „unklare Reiseplanung nach Senden“ usw. Aber an all das glaube ich nicht, es lag ausschließlich am Freitag, dem 13. An diesem rabenschwarzen Tag punkteten nur das Doppel Alex/Reinhard und Walter und Alex im Einzel."

Die Dritte verlor mit 1:9 in Pfaffenhofen, wobei Michael Knoll den Ehrenpunkt holte.

Spieltag vom 7. April

An diesem Samstag gab es für den ASV Bellenberg nichts zu holen. Reiner Pöpperl zum Spiel der zweiten Mannschaft: "Gegen den Ligaprimus aus Holzheim gab es, wie zu erwarten war, nichts zu erben. Holzheim trat mit Bestbesetzung an. Bellenberg musste den Ausfall von Markus und Alex verkraften, die aber adäquat von Armin und Franz vertreten wurden. An dieser Stelle vielen Dank an die Dritte fürs Aushelfen. Die Geschichte des Spiels ist dann schnell erzählt. Zwei Einzelsiege von Walter und Reiner waren die Glanzpunkte aus Bellenberger Sicht. Aber nach dem letztendlich verdienten 9:2-Sieg für unsere Holzheimer Sportkameraden durften wir Ihnen zum Sieg und der damit verbundenen Meisterschaft gratulieren."

Leopold Vogt kommentierte das Spiel der dritten Mannschaft mit Ironie und Sarkasmus: "Die Null steht! Gegen Dietenheim gab es ein 0:9. Insgesamt sind wir bei 0:34 und hoffen, dass wir die 0:36 auch noch schaffen. Das positive Gesamtergebnis wird leider getrübt durch unsere bisherigen 9 Einzel- und 6 Doppelsiege. Auch heute missachteten Günther Dreher und Michael Knoll gleich im ersten Doppel die Marschroute und kämpften sich in den 5. Satz. Dann hatten sie aber ein Einsehen, zogen die wohltrainierten Angabenfehler aus der Tasche und gaben den fünften Satz ab. Günther Dreher gewann dann auch im Einzel einen Satz. Wir bedanken uns herzlich bei Peter Kast und Rolf Junginger fürs Aushelfen und bei den beiden Nachwuchsspielern Manfred Füßl und Lakis Mitikidis für die Einsatzbereitschaft."

Spieltag vom 24. März

Etwas verfrüht, aber dennoch dankbar nahm die erste Mannschaft das Ostergeschenk aus Griesingen entgegen. Der Gegner aus Griesingen hatte die Partie abgesagt und so kam Bellenberg zu seinem ersten "Sieg" in der Bezirksliga.

Nichts geschenkt bekam hingegen die zweite Mannschaft. Reiner Pöpperl: "3:9-Heimniederlage gegen den TSF Ludwigsfeld. Die Erfolge für den ASV erkämpften Punktegarant Reinhard, Exlandesligaspieler Walter und das Spitzendoppel Walter und Reiner. Ein besseres Ergebnis wäre eventuell möglich gewesen, wenn uns nicht das Verletzungspech eingeholt hätte. Es knirschte und knackte äußerst bedenklich in mehreren Knien. Das Dienstagstraining unter Profibedingungen forderte hier seine Opfer. Weiteres Manko war wohl auch die Beratungsresistenz gegenüber gutgemeinten und durchaus vielversprechenden Tipps der ersten Mannschaft. 'Syncharitíria gia tin próti níki' an unser griechisches Ausnahmetalent aus der Dritten. Jetzt läufts!"

Besagtes Ausnahmetalent holte seinen ersten Einzelsieg in seiner noch jungen Tischtenniskarriere. Jedoch konnte das die Niederlage der dritten Mannschaft nicht verhindern. Franz Heichrich: "Wir haben zwar mit 3:9 gegen Obenhausen verloren, jedoch stellten wir einen neuen Spielzeitrekord auf. Diesmal war erst nach einer Spielzeit von zwei Stunden die Begegnung entschieden. Unser Doppel Drei mit Lakis und Werner holte den ersten Punkt. Im vorderen Paarkreuz siegte Armin gegen 'Uuuuuuuuwe' klar mit 3:0. Franz lag gegen Stiepan bereits mit zwei Sätzen vorne, musste sich dann aber knapp mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Im mittleren Paarkreuz mussten wir auch wieder eine Niederlage im fünften Satz einstecken. Günther Dreher lief zwar wie eine Gazelle, hatte aber schließlich das Nachsehen gegen Schultheiß. Dann kam der große Auftritt unseres 'Jungstars' Lakis, der sich nervenstark im fünften Satz durchsetzen konnte. Also ist es keine Frage, wer Spieler des Tages mit zwei gewonnenen Spielen ist. Wenn Lakis jetzt noch das 'Stupfen' trainiert - wer soll ihn dann noch schlagen? Alle waren sich einig - endlich ein Spiel auf Augenhöhe, das richtig Spaß gemacht hat."

 

Spieltag vom 17. März

Die erste Mannschaft hat sich ein Unentschieden bei der SSG Ulm erkämpft. Werner Bräuer: "Unentschieden---Remis---Einen Punkt geholt---Zweiten Punkt der Saison---Zum Spiel: Zunächst muß gesagt werden, daß die SSG mit 2 1/2 Mann Ersatz angetreten ist, da wir ein Sonntagvormittagsspiel verständlicherweise verweigert haben. Uns liegt die Familie, insbesondere die Kinder und der Sonntag im allgemeinen, am Herzen. In den Doppeln gab es ein 1:2. Während das Spitzendoppel klar gewann, kämpfte sich das Doppel Zwei in den fünften Satz und unterlag im Fünften mit Neun. Doppel Drei gelang das Gleiche und sie unterlagen noch knapper mit Zehn. Was wäre wenn (bei einem Unentschieden)?!? Das Spitzenpaarkreuz ging leer aus. Stefan war gegen die Nr. 1 ohne Chance, doch was machte unserer sicherer Punktelieferant? Zunächst alles im Griff, wollte der Top, wie in Ludwigsfeld, nicht mehr einschlagen und so wurde er in Vier entzaubert. Da half kein Schimpfen und “Brutteln”, auch der Schläger war nicht schuld. Im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Markus zeigte gegen Lück nicht viel (0:3), während Marc nach 1:2-Rückstand das Ding noch drehte. Falko unterlag in Fünf knapp gegen Barth S., obwohl bereits 2:1 in Führung. (Falsch! Klassicher Fall von FAKENEWS. Denn Falko gewann gegen Barth S. Er lag mit 1:2 hinten und drehte dann das Spiel zu Gunsten der Bellenberger. Eine Entschädigung des Mannschaftsführers für Falko ist selbstredend. Anm. d. Red.) Der Mannschaftsführer gewann in Drei sein Pflichtspiel. Im Spitzeneinzel suchte Jochen noch immer seinen Topspin und unterlag einem starken Gegner mit Vier. Stefan schnupperte wie so oft in dieser Saison am Sieg und mußte im Fünften “klein beigeben”. Marc, unser Kämpfer, Heuler und konstanter Punktelieferant (jetzt wieder im 1600er Club), gewann in Vier. Markus, offensichtlich jetzt mit genügend Nikotin versorgt, machte ein schnelles 3:0. Plötzlich hatten wir einen 1:5-Rückstand aufgeholt und es gab etwas zu holen: vielleicht Sieg oder Unentschieden. W. konnte einen seiner Angstgegner, zuletzt nie gewonnen, in drei Sätzen bezwingen. Falko zog nach und wir führten 8:7!!!!!!!!! Zum zweiten Mal in dieser Saison mußte das Schlußdoppel ran. Das Spiel war teilweise hochklassig und die Entscheidung wurde im Fünften gesucht. Dort stand es, so weit ich mich richtig erinnere, 10:9 für die SSG, als Marc mit seiner Schuhgröße 47 1/2 während des Ballwechsels die Umrandung abräumte. Der Punkt wäre an die SSG gegangen. Plötzliche Unsicherheit über diesen Vorfall erfaßte die Spieler wie den Schiedsrichter. Zum Glück erschien, wie in München, ein Engel aus Senden in der Halle, er hatte den Vorfall beobachtet. Unser geschätzter Spielerkollege aus Senden-Höll, Oberschiedsrichter, Bundesliga- und WM-Referee, zierte sich zunächst bei der Bewertung der Sachlage. Nach kurzer Überlegung wurde seine Aussage übernommen, der Punkt mußte nochmals gespielt werden. Leider hat es uns nicht geholfen, vielleicht war es auch gerecht, jedoch für was gibt es Regeln, die SSG gewann dann verdient im Fünften mit 11:9. Jeder hatte schließlich einen Punkt erkämpft, der SSG tuts nicht weh und wir stehen nicht ganz nackt am Tabellenende. Man of the match natürlich der Mann, der seine Haare so schön hat: Marc aus Au.

Anschließed wurde der Punkt gefeiert unter dem lateinischen Motto “nunc es bibendum”*, jedoch mit dem Gesundheitsgedanken “dosis sola facit venenum”*. Am Samstag gehts gegen Griesingen, den Vorletzten. Leider kann Oli nicht spielen, er wäre als Stützte notwendig gewesen. Für die Fans im Allgemeinen: Alle drei Mannschaften spielen zu Hause, also kommt mit Kind und Kegel zu uns in die Halle. *Übersetzung für nicht Latriner: 1) “jetzt trinken” und 2) “die Dosis macht das Gift”."

Leopold Vogt sagte zur Partie der dritten Mannschaft: "Trotz zahlreicher krankheits-, urlaubs- und, am schlimmsten, geburtstagsfeierbedingter Ausfälle gelang es durch den beispielhaften Einsatz des Spielführers sechs spielberechtigte Spieler in die Autos nach Ulm und dort beim VFB Ulm in der Turnhalle des HUSS-Gymnasiums an die Platte zu bringen. Die Auswärtsspiele beim VFB sind nichts für Klaustrophobe - wohl aber für Atomkriegsaängstliche. Die Halle liegt nämlich komplett unterirdisch unter dem Parkplatz vor der Schule - der Eingang gleicht der Pforte des Hades, eine eingehauste Wendeltreppe mitten im Freien, die in einen grundlosen Untergrund führt. Das Spiel lief wie erwartet einseitig. Immerhin gewannen wir sieben Sätze. Michael Knoll gewann sein Spiel im 5ten. Er riss sich endlich zusammen, ließ das Larifari sein und gewann schlussendlich den 5ten Satz ohne Fehlaufschlag und ist damit Spieler des Tages. Lakis Mitikidis zeigte sich wieder gut aufgelegt und gewann einen Satz. Leopold Vogt verstauchte bös seinen rechten Zeige- und Mittelfinger beim Versuch, eine Stop-Angabe noch zu erreichen: Die Platte war im Weg."

Spieltag vom 10. März

Endlich hat der ASV Bellenberg dank der zweiten Mannschaft wieder einmal siegen können. Reiner Pöpperl: "Derbysieg gegen Vöhringen! Letztendlich souverän triumphierten wir mit 9:1 im Kellerduell der Kreisliga A. Grundlage für den Erfolg waren wie so häufig drei Doppelerfolge zu Beginn des Wettkampfes, die den nötigen Rückenwind für die Einzel gaben. In den Einzeln musste nur Andy, der verletzungsbedingt nicht bei 100% war, seinem Gegner gratulieren. An dieser Stelle gute Besserung! Jetzt gilt es noch einmal alle Kräfte für die letzten Wettkämpfe zu bündeln, um vielleicht doch noch die fehlenden Punkte für Platz acht zu ergattern."

Bevor Werner Bräuers Epos über die letzten Spieltage wiedergegeben wird, folgt der Spielbericht von Franz Heinrich über die Partie der dritten Mannschaft: "Gegen die Aufheimer gab es, wie schon in der Vorrunde, nichts zu erben. Sie brachten auch noch weiblichen Ersatz mit, der sich allerdings extrem spielstark zeigte. Nur das altbewährte Doppel Heinrich/Pfluger konnte im fünften Satz mit 12:10 Punkten den einzigen Punkt für Bellenberg holen. In den Einzeln gingen alle Spiele mit 0:3 Sätzen an die Gastmannschaft. Der ein oder anderer Satzgewinn wäre möglich gewesen, allerdings war der Sieg der Aufheimer auch in dieser Höhe verdient. Trotz allem sind wir auch diesmal wieder mit einer kompletten Mannschaft angetreten, auch wenn wir momentan unsere lange Aufstellungsliste komplett ausnützen müssen. Vielen Dank an unsere Hobbyspieler und natürlich an die "Jugendspieler", ohne die wir uns vermutlich nicht mehr im Spielbetrieb halten könnten. Der gute Zusammenhalt kommt natürlich nicht von ungefähr. Durch die kurzen Spielzeiten bleibt viel Zeit für "teambildende" Maßnahmen in den Bürgerstuben."

Werner Bräuers "Triologie über Niederlagen": "Bellenberg – Öpfingen 3:9 vom 24.2.18

Nichts neues im Westen. Drei Doppel, drei Niederlagen. Nur Doppel 1, Marc-Jochen, verloren unglücklich im Fünften zu 13. Sollte man dies als Lichtblick werten? Im Spitzenpaarkreuz wurden die Punkte geteilt. Jochen gewann gegen die Nr. 2 klar und so klar verlor Stefan gegen die Nr.1. Marc entzauberte den Aufschlagkünstler Kamm in Fünf, Markus verlor klar in Drei. Der Mannschaftsführer sah kein Land gegen den Rückhand-Spin-Spieler und Falko konnte nur einen Satz gegen Rieger gewinnen. Jochen unterlag dann im Spitzenspiel gegen Schick. Jener konnte zum Spielende die Topspins tödlich blocken. Stefan suchte weiter nach seiner Form und Marc unterlag ebenfalls klar gegen Hirschle. Markus war auf der Siegesstraße gegen Kamm, aber es zählte leider nicht mehr. Gegen den Meisterschaftsanwärter, bis dahin, war mehr nicht drin.

Bellenberg – Seissen 4:9 vom 03.03.18

Man glaubte, es gehe nicht schwächer, doch setzten die Doppel gegen Seissen noch eins drauf. Doppel Eins, ein Schatten von Doppelstrategie, unterlag in Drei. Doppel zwei wehrte sich einigermaßen. Über Doppel Drei werfen wir das Tuch der Verzweiflung. Die Stimmung war deutlich im Keller, wollte man doch gerade gegen die "Älbler" Flagge zeigen, es war nur ein “weißes Taschentuch” wie im Stierkampf. Mitleid mit dem angeschlagenen Tier. Jochen war dann doch hellwach und gewann in Drei. Stefan probierte alles, unterlag jedoch auch in Drei. Marc konnte nicht überzeugen, während Markus die lange Noppe in Drei klar beherrschte. Falko sah einen kleinen Schein am Horizont bis sich der Himmel im Vierten wieder verdunkelte. W. unterlag gegen das Urgestein von der Alb, da er gegen die Aufschläge nichts entgegensetzen konnte. Im Spitzenspiel konnte Jochen lange mithalten unterlag dann doch etwas unglücklich. Stefan gewann sein erstes Spiel in der Rückrunde und konnte dabei seine Trainingseinheiten mit unserem Landesligaspieler abrufen. Marc wieder ganz sicher gegen lange Noppen und plötzlich war die Stimmung in der Mannschaft wieder ansteigend. Leider unterlag Markus im zweiten Spiel, während Werner bereits in die Siegerstraße einbogen war und abrupt abbrechen mußte (die schönen TTR-Punkte, wo sind sie??).

Ludwigsfeld – Bellenberg 9:2 vom 10.03.18

---Virus erreicht 1. Mannschaft---Falko opfert sich-----Marc fällt in alte Muster zurück----Markus mit Trainingsrückstand erfolgreich----Jetlag-Geschädigter zahlt Lehrgeld----

Neues von der Doppelfront. Doppel Eins gewinnt. Falko fällt wegen Erkältung aus, steht aber bei der Begrüßung zur Verfügung (somit keine Verbandsstrafe). Leider trifft es ihn in der Rückrunde sehr hart. Doppel zwei unterlag klar, jedoch zeigten sie ein attraktives Spiel gegen überragende Ludwigsfelder. Jochen mußte dem Jetlag Tribut zollen, da er kurz zuvor von seiner Süd-Ost-Asien-Tour zurückkehrte. Auch “Bussi-Ness”-Flüge sind anstrengend (as smooth, as silk). Rätsel: Welche Fluggesellschaft hat die einfühlsamsten/schönsten Stewardessen? Jochen war die berühmte 1/1000 zu spät beim Topspin. Stefan wehrte sich gegen die Nr. 1 vergeblich. Markus war dem 15-jährigen Jugendspieler aufschlagtechnisch überlegen und zeigte am Schuß überragende Qualität. Marc sah seinen Angstgegner und hatte bereits vor dem Spiel verloren. Das Mädchen siegte wieder in ihm. Werner wurde von Jogi Laub erschossen. Jochen konnte sich nicht mehr steigern und verging sich ins “Schimpfen”. Stefan wehrte sich und kam gegen §Ende gut ins Spiel, jedoch zu spät. Das wars. In der Dusche mußten wir das Wasser suchen und der Ausklang erfolgte zu Hause. Der Stimmung tat es keinen Abbruch, es geht weiter. Gegen Griesingen muß der ersehnte Sieg her, dafür wird Oli eingesetzt."

Spieltag vom 3. März

An diesem Spieltag holte der ASV Bellenberg keinen einzigen Punkt.

Reiner Pöpperl: "4:9-Niederlage der Zweiten gegen den SV Pfaffenhofen. Trotz einer 2:1-Führung in den Anfangsdoppeln reichte es leider nicht etwas Zählbares aus Pfaffenhofen mitzunehmen. Mit einer Rückrundendoppelbilanz von 8:4, was einer Quote von 66,6% entspricht, die signifikant besser ist als unsere Einzelückrundenbilanzen von 19:22, was einer Quote von 43,3 % entspricht, zeigen deutlich auf, dass die fundierte wissenschaftliche Analytik zur Rückrunde durchaus Erfolg zeigte und hier kaum mehr Potential auszuschöpfen ist. Der Rest des Spieles verlief danach leider nicht mehr erfolgreich und die zwischenzeitliche 4:3-Führung durch Siege von Reinhard und Walter war nur ein kleines Strohfeuer. Alle sechs restlichen Einzel gingen an unsere Sportkameraden aus Pfaffenhofen, die dadurch einen verdienten 9:4-Erfolg einfuhren."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Illertissen II hatte komischerweise mächtigen Respekt vor uns und trat zum ersten mal in kompletter Aufstellung an. Wir taten unser Bestes und kämpften tapfer. Lakis Mitikidis ist unser Spieler des Tages. Er war an beiden gewonnenen Sätzen beteiligt: im Doppel mit Werner Haas gegen Schreiner/Bauer und im Einzel gegen M. Streidt. Für mich war es ein schönes Erlebnis, gegen den Ex-Bundesligaspieler G. Zöh zu spielen."

Spieltag vom 23./24. Februar

An diesem Spieltag kann sich der ASV Bellenberg dank der zweiten Mannschaft über einen Sieg freuen. Andreas Foukery: "Die Zweite schafft die Sensation gegen Witzighausen und revanchiert sich für die 3:9-Niederlage aus der Vorrunde. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an und wir witterten ein kleine Chance. Wir stellten die Doppel um, was sich auszahlte und wir gingen mit 2:1 in Führung. Das erste Paarkreutz verlor und die Mitte teilte sich die Punkte, dann folgte der Grundstein zum Sieg: Markus gewann noch nach 0:2-Rückstand mit 3:2. Ihm machte es Franze nach, der gegen seinen Angstgegner Kuhn ranmusste, aber zum ersten mal gegen ihn mit 3:0 gewann (Danke Franz fürs Aushelfen). Dann kam die Stunde von Walter. Er zwang seinen Gegner Thalhofer mit 3:2 nieder. Andy verlor klar gegen Wendrock, nun machten Alex und Reinhardt (der auch Spieler des Tages ist) den Weg frei zum Sieg ehe Markus den Schlusspunkt setzte zum 9:5. Das war eine großartige Mannschaftsleistung gegen den Abstieg. Weiter so! Wir schaffen das Wunder noch."

Bereits am Freitag spielte die dritte Mannschaft. Leopold Vogt: "Die geballte Hobbypower schlug zu und rang der TSG Oberkirchberg zwei Doppel und ein Einzel ab. Der wieder mitspielende Mannschaftsführer: 'So stellt man Doppel auf! Und vielen Dank an die Hobbyspieler, die mit Mut, Tatkraft und guter Laune zu glänzen wissen! Und vielen Dank an die zahlreichen Fans für die Unterstützung!' Nach dem Spiel gab es noch eine gemütliche Einkehr mit der Gastmannschaft und den Fans."

 

Spieltag vom 16. Februar

Peter Kast: "Die Hobbys müssen es richten!

Krankheits- und urlaubsbedingte Ausfälle haben zu einem Großeinsatz der Hobbyspieler geführt - und das gegen den Tabellenführer! Zudem hat auch der im Normalfall hoch motivierte Günter zu Gunsten der Hobbyspieler auf seinen Platz in der Mannschaft verzichtet (er war aber als Zuschauer und Coach dabei). So rückten wir mit dem vermeintlichen „Landsturm“ an. Nur Armin und Werner waren als erfahrene Mannschaftsspieler dabei.

Schon der Aufbau zeugte von der Motivation der Mannschaft. Wörtliches Zitat der Auer Mannschaft: „Das sieht ja klasse aus, wie auf dem Center Court!“. Auch der Posten des Mannschaftsführers wurde von den Hobbys übernommen. Dank hier noch an Andy für die Unterstützung beim Ausfüllen des Protokolls. Jetzt aber zum Spiel: Wie gesagt, gingen wir motiviert ans Werk. Dank Doppel 3 (Rolf und Peter) ging schon einmal der erste Satz an Bellenberg. Dann lies sich auch Armin nicht lumpen und steuerte den 2. Satz für Bellenberg bei. Und im 5. Einzel noch ein Zittersieg für Peter im 5. Satz mit 13:11. Somit nicht wie erwartet 0:9, sondern 1:9!

Fazit: Wir haben uns tapfer geschlagen und alle haben alles gegeben. Bemerkenswert noch: Manfred Füßl, der bereits im ersten Paarkreuz spielt! Hier scheint Saschas Trainingsprogramm „Jugend trainiert für Olympia“ tatsächlich Wirkung zu zeigen."

 

Spieltag vom 3. Februar

An diesem Wochenende gab es für den ASV Bellenberg nichts zu holen. Alle drei Mannschaften mussten eine Niederlage einstecken.

Werner Bräuer zur Partie der ersten Mannschaft: "---Neue Doppelaufstellung-----1600er Spieler muß bestätigen-----Walk-on-Girls in der Rückrunde gestrichen----Neues Motto: go hard or go home

Trotz Einsatz des Doppelanalysten Reiner P., welcher die Neuausrichtung der Doppel wissenschaftlich begleitet, konnte keine Kehrtwende erreicht werden. Wieder wurden die drei Doppel verloren. Alle drei gewannen wenigstens einen Satz. Nach einer Teamaussprache wird noch ein Versuchsballon gestartet. Im Spitzenpaarkreuz wurden die Punkte geteilt. Stefan unterlag in Drei und war in zwei Sätzen in der Verlängerung. Jochen, unser Poly-Sportiv-Man, zerlegte die Abwehr von Noppen-Timmermann. Der schnelle Parkettboden tat sein übriges. Fair erkannte T. die Überlegenheit der Vorhandschwinge an. Markus kam nicht zu seinem Spiel und ließ den fighting-spirit vermissen, klares 0:3.  Marc, zunächst etwas nervös wegen seines neuen Status als 1600er, verlor den ersten Satz. Anschließend drückte er aufs Gaspedal und gewann sicher in Vier. Falko ging wie immer kämpferisch bis in den Fünften und unterlag unglücklich mit 10. The Head-of-man-TT, unterlag in Vier, war jedoch vom Glück nicht verfolgt. Drei gekonnte Netzroller in der Endphase des Vierten verhinderten den Satzausgleich. Im Spitzeneinzel war Jochen 1:2 hinten und machte es im Vierten richtig spannend. Eine 10:4-Führung wollte fast nicht reichen, als er doch noch 12:10 den Satzgleichstand schaffte. Im Fünften war dann alles klar. Stefan traf dann auf die Noppe von Timmermann, was gar nichts für seinen derzeitigen Leistungsstand war (0:3). Marc war auf dem besten Weg seinen Punktestand weiter nach oben zu treiben, unterlag aber leider im Fünften. Markus setzte noch den Schlußpunkt zum 9:3 für Ulm und unterlag in Vier. Obwohl er proaktiv die Sache anging, wollten die Topspins nicht so gelingen. Man of the Match, wie so oft in dieser Saison, Jochen. Jetzt peilt er ganz klar die 1700 Punkte an!!! Nach der Faschingspause geht es gegen den Spitzenreiter Öpfingen, wo sich unsere TT-Helden wieder beweisen können/werden."

Reiner Pöpperl: "Knappe 5:9-Niederlage der Zweiten gegen den SC Staig. Ein Reinhard in Überform genügte an diesem Samstagabend leider nicht zu einem Punktgewinn gegen unsere Sportfreunde aus den „Holzstöcken“. Drei unserer fünf Punkte gingen auf das Konto von Reinhard. Chapeau Reinhard!!! Die restlichen zwei Erfolge sicherten sich Walter und Alex. Im Bellenberger Eisbunker entwickelten sich spannende Spiele, bei denen aber immer die Gäste die Nase vorne hatten – die Zwischenstände lauteten 1:4, 4:7 und 5:9. So mussten wir nach zweieinhalb Stunden Spielzeit unseren Sportkameraden aus Staig zum verdienten Sieg gratulieren und uns in die subtropische Duscheinrichtung der Gemeinschaftshalle begeben. Von -5° C auf +70°C - Immunsystem was willst du mehr! Vom Zitat „Dahoam ist es am schönsten“ halte ich seit dieser Spielrunde nichts mehr - auswärts ist es alle mal besser!“

Leopold Vogt kommentierte die 0:9-Niederlage mit diesen Worten: "Zum Auftakt der Rückrunde spielten wir daheim gegen Reutti II. Unserer Zweite hatte ebenfalls ein Heimspiel. Die Stimmung in der Halle war sehr schön, auch die Erste kam nach Ihrem Auswärtsspiel vorbei. Lediglich die Temperatur war etwas kühl; die Noppen unseres Spielführers waren ungewohnt steif. Das Spiel selber lief für uns nicht so toll. Unsere 2 Nachwuchshoffnungen zahlten ordentlich Lehrgeld; das wird sich mit zunehmender Routine schon legen. Die Routiniers spielten alle mindesten ein Paarkreuz zu weit vorne. Immerhin gewannen wir 3 Sätze."

Spieltag vom 22. Januar

Beim Rückrundenauftakt gab es für den ASV Bellenberg eine Niederlage und einen Sieg. Werner Bräuer zum Spiel der ersten Mannschaft: "---Night Session in Langenau----Rückrundenauftakt-----wieder winterliche Heimfahrt-----Team unverändert-----keine Neuverpflichtungen, keine Abgänge-------

Unter dem Motto: “Scheiß der nix, dann feid dr nix” fuhr die Mannschaft zum ersten Rückrundenspiel. In der Hoffnung wieder gegen Langenau zu punkten, war man guten Mutes. Der Teamspirit stimmte, auch wenn es bei der Fahrzeugverteilung zu Problemen kam. Markus mußte den Landkreis als Fahrer verlassen und in einem arktischen Schneetreiben wieder in die Heimat fahren, sorry!!!!!

Die Doppel gingen mal wieder voll in die Hose, 3:0 für Langenau. Jedes Doppel konnte nur einen Satz gewinnen, mehr war nicht drin. Wie bereits auf der Homepage der ersten Mannschaft angekündigt, wird es hier eine Reaktion/Rotation geben müssen. Der HSV entläßt den erfolglosen Trainer, wir stellen um. Im Spitzenpaarkreuz hatte Stefan das Nachsehen gegen die Nr. 1. Stefan handelt nach dem Motto: “Abwischen, spielen, weitermachen.” Das ist Kampfgeist. Jochen tat sich gegen die Nr. 2 zunächst schwer, vermutlich stimmte sein “Set up” nicht, da er gegen die langen Noppen kein Mittel fand. Aber ab dem 3. Satz war er in seinem “Cruse-Control-Modus” und bog die Sache in Fünf zu seinen Gunsten. Im “ON COURT INTERVIEW” lieferte er die Erklärung für seine kurze Schwäche. Auf Grund seiner morgendlichen Skitour bei minus 14 Grad war er noch nicht richtig aufgetaut. Verständlich! Das mittlere Paarkreuz spielte 1:1. Markus unterlag im Fünften mit 10, trotz einer “Medical Timeout”. Markus mußte seine neuen Schuhe wegen Druckstellen ausziehen, er spielte Barfuß weiter, kam aber nicht zum Sieg. Marc zeigte sich von seiner besten Seite und gewann in Vier. Er hat bereits die “Coolness” der Vorrunde wieder erreicht. Das dritte Paarkreuz teilte ebenfalls die Punkte. Falko gewann gegen Braunwarth jun. in Fünf und hat sich dabei “gscheit reingehaut”. Der Mannschaftsführer unterlag klar in Drei, wobei innerhalb des Spiels eine klare Steigerung zu erkennen war!!!!! (10:1, 11:9). 3:6 war der Zwischenstand - ein schnelles Ende war zu erwarten. Das 1. Paarkreuz teilte wieder die Punkte. Stefan hatte kein Mittel gegen die lange Noppe. Das mit den Noppen zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Stefans Aussage war: “Ich sehs und kanns nicht spielen, ich glaube nicht, was ich sehe." Er meinte vermutlich den Ober- und Unterschnitt. Jochen war mal wieder “Chef im Ring”, insbesondere nachdem er aufgetaut war. Die Nr. 1 aus Langenau hatte irgendwie Respekt vor ihm. Auf Jochen ist Verlaß, er ist Mr. Konstant, eigentlich für Höheres berufen, jedoch es gefällt ihm so gut bei uns. In der Mitte auch wieder eine Punkteteilung. Markus ging gegen die langen Noppen (schau, schau! Schon wieder die Noppen) in Drei klar unter. Marc mühte sich in Fünf zum Sieg, obwohl er bereits klar 2:0 geführt hatte. Als das Spiel zu kippen drohte verfiel er kurz wieder in seine weinerliche “Mädchenrolle”. Die Phase war zum Glück nur kurz und er legte im Fünften eine Schippe drauf. So ein Sieg gegen einen “Angstgegner” tat ihm sichtlich gut. Hinten wurden die Punkte geteilt. Falko zeigte eine starke kämpferische Leistung und “gaste” im Fünften voll an. Druckvolle Topspins zwangen den Gegner in die Knie. Die Nr. 6 unterlag in Vier, obwohl er gut mithalten konnte. Somit war das Endergebnis von 6:9 und über drei Stunden Spielzeit festgeschrieben. Der Titel Spieler des Tages wird heute geteilt, sowohl Falko als auch Jochen überzeugten voll.

Auf Grund der starken Schneefälle klang der Abend, ohne weitere Auffälligkeiten, die vielleicht zensiert werden müßten, in geselliger Runde aus. Nächstes Auswärtsspiel in 14 Tagen um 15.30 Uhr beim SSV Ulm."

Reiner Pöpperl kommentierte das Spiel der zweiten Mannschaft mit folgenden Worten: "Galavorstellung in Neu Ulm! Mit einem kaum zu erwartenden 9:3-Sieg starteten wir in die Rückrunde. Schlüssel für den Erfolg waren die neuen Doppelaufstellungen und die Feinjustierung in den Paarkreuzaufstellungen. Mein Tipp an die Erste: Seid endlich ein wenig kreativ bei den Doppelaufstellungen, dann startet ihr nicht jedes Mal mit einem 0:3-Rückstand.

Jetzt aber zum sehr erfreulichen Spielverlauf. Alle drei Doppel wurden gewonnen, wobei auch deutliche Satz- und Spielrückstände mit viel Kampf und Leidenschaft egalisiert wurden. Danach kam die Zeit des Spitzenpaarkreuz: Andy überzeugte mit gekonnten Trickaufschlägen und Reiner revanchierte sich für seine knappe Vorrundenniederlage mit vielen ästhetischen Victor-Barna-Gedächtnisschlägen. Paarkreuz zwei zeigte dann, dass sich ein Freitagstraining durchaus lohnen kann und überzeugte mit souveränen 3:0-Siegen. Zwischenstand: 7:0!!!!!! Jetzt glaubten auch die größten Pessimisten an einen Erfolg. Paarkreuz drei teilte dann die Punkte, wobei Alex gute Nerven bewies und knapp in fünf Sätzen gewann. Danach setzte es zwei Niederlagen für Paarkreuz eins und so blieb es Walter überlassen, den Sack zuzumachen und den 9:3-Sieg sicherzustellen."