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Dienstag, 12. Dezember 2017

Spielberichte

Spieltag vom 2. Dezember

Nun gab es sie endlich - die ersten Punkte für die erste Mannschaft. Werner Bräuer: "---Knoten geplatzt----erster Punkt der Saison----Eisschrank-Tischtennis mit heißen Emotionen----Lautstärke bei 100 Dezibel----Fans restlos begeistert-----Südkurven-Atmosphäre---

Der erste Punkt in dieser Saison - die Seuche konnte gestoppt werden. Nur noch ein Punkt hinter dem vorletzten Seissen. Dort kommt es am Sonntag, 10.00 Uhr, zum direkten Duell. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, Fans und Spieler in dicke Anoraks und Mützen gehüllt, entwickelte sich bei der Ersten wie auch bei der Zweiten ein Kampf um jeden Punkt. Zum Schluß wurde jede Mannschaft mit einem Unentschieden belohnt. Nach dreieinhalb Stunden Spielzeit konnten die Spieler unter die warme Dusche. Das Positive an der Kälte war, daß die Getränke gut temperiert waren. Überraschend viele Fans beider Mannschaften und, nach ihrem Spiel in Dietenheim, auch die “Rest-Dritte” fanden den Weg in die Halle. Fast alle blieben bis zum Showdown, tolle Atmosphäre. Aussage eines weiblichen Fans: "Man wußte gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte, so spannend waren die Spiele”.

Die Doppel gingen mit 1:2 an Langenau. Unser Spitzendoppel konnte in Fünf gewinnen. Doppel Zwei, Markus-Stefan, verloren knapp in Fünf und Doppel Drei konnte die “Lange-Noppen-Übermacht” nicht besiegen. Jochen, noch immer in bestechender Form, ließ Braunwarth in Drei keine Chance. Für das Langenauer Urgestein waren die Tops zu gut. Stefan überraschte mit einem Sieg in Fünf gegen die Nr. 1 (Kirchhoff), der überraschend von den Langenauern gegen uns aufgeboten wurde. Unser derzeitiges Sorgenkind Marc gab dann sein Spiel gegen ebenfalls lange Noppen in Drei ab. Sein Selbstbewußtsein hatte er in Kropfdorf gelassen. Bereits vor dem Spiel hatte er verloren. Er muß, wenn möglich, bereits am Sonntag an den kleinen Schrauben drehen, um wieder in die Form bei Saisonbeginn zu kommen. Sollte er sie suchen, die Schrauben, sie sind im Kopf zu finden. um g`scheit attackieren zu können. Markus erledigte sein Spiel in nicht erwarteter Deutlichkeit. Er hatte keinen Respekt gegen die lange Noppe und zeigte wieder ansteigende Tendenz. Er muß das Positive aus dem Spiel mitnehmen, es sollte kein “Einmal-Effekt” sein. Dann das Unfassbare: Das dritte Paarkreuz punktete voll. Falko legte in Vier vor und der Mannschaftsführer in Vier nach. Überraschender Zwischenstand: 6:3 für den ASV.

In der zweiten Runde zeigte unser schwäbischer Maestro wie geschmeidig, elegant und kunstvoll Tischtennis sein kann. Mit Biss und Power schlug er die Nr. 1 in Vier (+4,-7,+5,+3). Stefan zerschellte an der Blockwand Braunwarth in Drei. Marc, wieder gegen die verflixten Noppen, sonst kein Problem für ihn, zeigte Kampf und Krampf (Eisenarm) und unterlag in Vier. Auch Markus unterlag deutlich in Drei. Als das dritte Paarkreuz auflief, war der Vorsprung auf 7:6 geschrumpft. Zwischenzeitlich, ich will nicht übertreiben, bebte die Halle, zumindest was die Lautstärke betraf. Im Spiel der Zweiten hatte dabei Höll-Senden einen großen Anteil. Falko unterlag knapp in Vier und es stand 7:7. Der Mannschaftsführer zeigte wohl sein bestes Spiel der Saison. Insbesondere seine Rückschlagschulung (fourth ball attack) zeigte erstmals Wirkung und er gewann ganz knapp in Vier. Das Unentschieden war gerettet und die schwere Last des ”Gewinnenmüssens” von den Schultern des Doppel-Eins genommen. Eigentlich konnten sie frei aufspielen. Leider verloren sie knapp in Fünf. Trotzdem haben wir einen Punkt gewonnen und nicht einen verloren.

Wie immer war die Stimmung beider Mannschaften prächtig und das Publikum hat “hammermäßig mitgemacht”. Mit dieser Leistung wäre in Seissen etwas möglich. Für unsere Fans ein “Frohes Fest und Guten Rutsch”. In aller Frische im Jahr 2018 bei angenehmeren Temperaturen in der Halle."

Es gab noch eine weitere Wortmeldung zum Spiel der ersten Mannschaft: "Da ich, ausnahmsweise, an der Objektivität des Spielberichtsschreibers zweifle, einige Ergänzungen meinerseits. Jochen zeigte nicht nur ein erfolgreiches, sondern auch ein toll anzuschauendes Spiel. Das allerdings ist man, seit er zu seinem alten Schlägerholz zurückgekehrt ist, schon gewohnt: "Früher war alles besser!" Diesmal jedoch überzeugte auch Werner durch eine hervorragende Leistung: Aggressiv und doch gefühlsvoll, überlegt und doch mutig, mit Selbstvertrauen bei engem Spielstand. Nicht nur für mich: der Spieler des Tages. Mehr davon! Ganz stark war auch die tolle Unterstützung durch unseren zahlreichen Fans, die sich selbst von Minustemperaturen in der Halle nicht abschrecken ließen. Besonders freute mich, dass mein früherer Trainer da war: Noch heute profitiere nicht nur ich von deinem Einsatz und deiner Kompetenz. Danke Martin!"

Und ebenso die zweite Mannschaft konnte sich an diesem Spieltag über einen Punkt freuen. Reiner Pöpperl sagte: "Punkteteilung mit Senden-Höll - Punktgewinn oder Punktverlust?!? Vor der Begegnung wären alle Bellenberger Akteure überglücklich über ein Remis gegen unsere Sendener Sportskameraden gewesen. Nach einer zwischenzeitlichen 7:3-Führung fühlte es sich dann nicht mehr ganz so gut an. Trotzdem war das Unentschieden ein schöner Erfolg zum Vorrundenabschluss der Zweiten.

In einer bitterkalten Halle, viele Fans und Spieler trugen Mütze, Schal und Handschuhe, starteten wir überragend mit drei Doppelsiegen. Danach gab es in allen drei Paarkreuzen Punkteteilungen zum 6:3-Zwischenstand. Reiner drehte dann einen 0:2-Satzrückstand noch zu einem 3:2-Spielgewinn – vielen Dank an Trainerkoryphäe Martin W. fürs Coachen - zum 7:3. Jetzt setzte aber das retardierende Moment des Bellenberger Dramas ein. Walter führte bereits 10:8 im Entscheidungssatz, doch dann spielte sein Gegenspieler plötzlich vier Bälle auf Bundesliganiveau und der erhoffte achte Punkt blieb aus. Reinhard führte bereits mit 2:1 Sätzen, aber auch hier taute sein Gegner (Hallentemperatur gefühlte -25°C) auf und wieder kein achter Punkt. Andy und Alex hatten an diesem Samstag auch nicht das Potenzial zum Helden zu mutieren. Aber einen tapferen Helden gab es auf Bellenberger Seite dann doch noch, der aus dem drohenden Drama noch ein Lustspiel machte. Markus siegte in einem epischem Fünfsatzkrimi unter dem tosendem Applaus des zahlreich erschienen Publikums und holte endlich den so sehnlich erhofften achten Punkt! Unser Schlussdoppel konnte dann leider nicht an die gute Leistung aus ihrem ersten Doppel anknüpfen und so blieb der ganz große Erfolg aus."

Der Spielbericht von Leopold Vogt: "Die Dritte trat mit folgender Starbesetzung in Dietenheim an: Leopold Vogt, Michael Knoll, Werner Haas, Peter Kast, Manfred Füßl, Lakis Mitikidis. Trotz der vielen Ausfälle wären noch zusätzliche Hobbyspieler bereit gewesen mitzuspielen. Das nenne ich eine funktionierende Hobbygruppe. Angesichts des sich abzeichnenden Spielerüberschusses konnten wir darauf verzichten für Günter Pfluger Flugtickets aus Australien und wieder zurück zu organisieren. Wie es sich gehört, gingen alle Spiele an die Ranzenburger. Dass wir kämpften und nicht aufgaben ist daraus zu ersehen, dass Michael Knoll/Peter Kast im Doppel und Lakis Mitikidis im Einzel je einen Satz gewannen. 4 Spieler verloren keine TTR-Punkte; lediglich lakis Mitikidis musste 3 TTR-Punkte und Manfred Füßl 5 TTR-Punkte abgeben. In der Halle war es nicht ganz so kalt wie befürchtet; die Pelzjacken blieben eingepackt. Trotzdem wirkte unsere laut Spielberichterstattern so kalten Halle wie eine Sauna dagegen, als wir zuhause die 2te und 1te anfeuerten.

Die Dritte gewann in der Vorrunde trotz des Einsatzes von 12 Spielern nur 4 Einzel und 2 Doppel. Vielleicht haben wir es ja mit der (Zwangs-)Rotation ein wenig übertrieben :-) Immerhin war die Stimmung gut und in der Disziplin gemeinsamer Wirtshausbesuch sind wir ungeschlagen. Vielen Dank an alle die bereitwillig mitgespielt haben."

Spieltag vom 25. November

Auch an diesem Spieltag war der ASV Bellenberg glücklos und musste so zwei Niederlagen einstecken. Reiner Pöpperl zur Partie der zweiten Mannschaft: "Siebte Niederlage im achten Spiel! Auch gegen die fünfte Mannschaft aus Staig setzte es eine deutliche 2:9-Niederlage. Mit 1:2 ging es aus den Doppeln, wobei einzig das Doppel Alex/Reinhard erfolgreich waren. Im Paarkreuz eins mussten wir uns der Klasse unserer Gegenspieler zum Zwischenstand von 1:4 geschlagen geben. Paarkreuz zwei teilte dann die Punkte, wobei Alex seine beste Saisonleistung zeigte und mit einem Einzel und einem Doppelsieg eindeutig zum Spieler des Tages gekürt wird. Paarkreuz drei verzweifelte dann an der Noppenpower und ergab sich teilweise ihren Gegnern. Paarkreuz eins spielte dann zwar sehr engagiert, verlor aber trotzdem verdient und konnte die 2:9-Niederlage nicht mehr verhindern."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft in Oberkirchberg: "Wir haben 1:9 verloren. Franz Heinrich bestätigt seine gute Form gegen (nach Punkten) überlegene Spieler und gewinnt sein erstes Einzel in drei Sätzen. Günther Dreher und Leopold Vogt geben sich im Doppel erst im dritten Satz geschlagen. Lakis Mitikidis wird von der Fleischwaren- und Wurstfabrik Lutz verhackstückt. Kameradschaft und Nachfeier bei Tina und Philipo immer noch super."

Spieltag vom 18. November

Werner Bräuer sagte: "Trüber Novembersamstagnachmittag----Galgenhumor in den Fahrzeugen-----Spieldauer wurde auf eine Stunde geschätzt----doch noch ansprechende Spiele----Ausklang fröhlich----

Die Anstoßzeit um 15.30 Uhr zur Primetime war dem trüben Tag angepaßt, denn es konnte damit deutlich länger in unserer Stammkneipe analysiert werden. Bei Mineralwasser, Früchtetee und Apfelschorle wurde mit der Dritten angeregt diskutiert. Nun zum Spiel "Erster gegen Letzter": Alle drei Doppel gingen in den 4. Satz, wobei Doppel Drei wieder, wie immer, ganz nah dran war. Auch das Spitzendoppel (Jochen-Marc) kratzten am Sieg. Stefan tat sich dann gegen die Nr. 1 schwer und scheiterte deutlich in Drei. Jochen, zur Zeit in eindeutiger “Landesligaform”, verschmolz hoch motiviert mit seinem alten Holz und den neuen Belägen zu einer Einheit. In fünf starken Sätzen gewann er gegen die Nr. Zwei. Bei beständiger Form werden eventuelle Neuzugänge in der nächsten Saison lediglich auf Position zwei spielen können, denn die Nr. 1 ist vergeben. Markus, unser Sorgenkind, zeigte eine schwächere Leistung und verlor klar in Drei. Auch sein Ritual, auf das Mikrofasertrikot zu verzichten und stattdessen ein Bauwollhemd aus den 60er Jahren zu tragen, trug nicht zum Erfolg bei. Aufgrund der Klimakonferenz in Bonn wollte Markus ein Zeichen gegen die Nanopartikel in den Hemden setzten. Mit seiner Meinung stand er ziemlich allein. Mit einer “Runde” konnte er seine Mitspieler wieder beruhigen, die sich wegen des einheitlichen Erscheinungsbild für eine Strafe ausgesprochen hatten. Marc war seinem Gegner, Dr. Schilling, nicht gewachsen. In drei deutlichen Sätzen konnte er seine gute Form aus den ersten Spielen nicht bestätigen. Dafür hatte er seine Emotionen im Griff und streichelte nur leicht die Umrandung. Der Mannschaftsführer war, wie im Doppel, nahe dran, aber doch vorbei. Trotz gutem Spiel fehlte das Quäntchen Glück (-8, -9, -8). Auch Falko hatte in Drei das Nachsehen. Somit konnte unsere Nr. 1 nochmals ran, was er auch unbedingt wollte, um seine Form gegen 1750-Punkte-Spieler zu überprüfen. Auch im Spitzenspiel konnte er gut mithalten, unterlag aber in vier Sätzen (-12, -4, +7, -10). Es wäre alles möglich gewesen. Stefan zeigte in seinem nicht mehr gewerteten Spiel ansteigende Form und bei 2:1 für Stefan wurde abgebrochen. Zu bemerken gibt es noch, daß wir zum ersten Mal ein Punktspiel mit den neuen Plastikbällen spielten. Auf jeden Fall etwas gewöhnungsbedürftig, auch der Verschleiß war nicht unerheblich. Spieler des Tages, wie bereits zuletzt: JOCHEN. Um im Abstiegsduell gegen Seissen bestehen zu können, werden von der Mannschaft völlig neue Wege bestritten. Das Hauptaugenmerk wird im Motivationsbereich und neuen Techniken der Lichttherapie liegen. Nächste Woche haben wir noch eine Pause für die Regeneration und treten dann zu Hause gegen Langenau an."

Leopold Vogt: "Die Dritte gewann beim TTC Reutti II immerhin fünf Sätze und verlor dennoch mit 0:9. Markus Heim war mit einem 10:12 im fünften Satz am nächsten dran an einem Punktgewinn. Ein missglückter Versuch eines Netzrollers beim Stand von 10:11 beendete das Spiel. Auch Kartoffel müssen gelernt sein und sollten mindestens im Training geübt werden. Am ärgsten erwischte es Michael Knoll: Er geriet in die Wurstmaschine, wurde verwurstet und verließ die Platte sauber als Hack verarbeitet. Nicht einmal zu seiner geliebten Münchner Bratwurst hat es gelangt. Am meisten Einsatz zeigte wieder unser Jungspund Lakis Mitikidis. Aber es hat halt nicht gelangt; dabei hat der Teamchef noch eine Halbe für Sascha, den Trainer von Michael und Lakis, für den Fall eines Sieges ausgelobt; allein, es hat nichts genützt."

Spieltag vom 4. November

Zwei deutliche Niederlagen setzte es an diesem Spieltag für den ASV Bellenberg. Sowohl die zweite als auch die dritte Mannschaft mussten sich geschlagen geben. Reiner Pöpperl: "Keine Punkte für Pauli und Bellenberg! Ein Sportwochenende zum vergessen: Pauli hat in der 92. Minute 0:1 verloren und wir etwas deutlicher in Gögglingen mit 2:9.

Drei Doppelniederlagen zu Beginn des Wettkampfes waren ein zu großer Rucksack für den Verlauf des Spieles, wobei Alex und Reinhard noch am knappsten am Sieg schnuppern durften und sich erst im fünften Satz geschlagen geben mussten. Paarkreuz eins verlor dann jeweils knapp im Fünften, wobei Walter eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause spielen konnte und Reiner wie so häufig mit 10:12 im Entscheidungssatz unterlag (Fünfsatzphobie?). Für Alex, Reinhard und Markus setzte es dann jeweils eine Niederlage zum Zwischenstand von 0:8. Aber einen Trumpf gab es auf Bellenberger Seite doch noch: Andi verkürzte auf 1:8 und ermöglichte es, dass Reiner seine Fünfsatzphobie überwinden konnte und diesmal mit 13:11 im Entscheidungssatz gewinnen konnte (Steinallergie und Fünfsatzphobie wären für ein Menschenleben auch ein bisschen viel gewesen). Walter konnte aber den Schlusspunkt unserer Sportkameraden von der SSG nicht verhindern und so war die 2:9-Niederlage eingetütet."

Leopold Vogt kommentierte das Derby gegen Au so: "Ein mitreißendes Spiel vor einer großen tobenden Zuschauerkulisse endete letztendlich mit einer unglücklichen 1:9-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Au. Wieder einmal sorgte Werner Haas mit einer überragenden Leistung für den Ehrenpunkt. Speziell gefiel Nachwuchsspieler Lakis Mitikidis mit seinem Elan, Mut, Kampfbereitschaft und Einsatz. Er riss damit die gesamte Mannschaft mit. Nach dem Spiel feierten wir mit den Zuschauern und den Auamrn den gelungenen Abend."

Spieltag vom 28. Oktober

Werner Bräuer zum Spiel gegen die SSG aus Ulm: "Klares 2:9, denkt man-----Triste Stimmung in leerer und kalter Halle----Fans bleiben aus------Urlauber wird vermißt-----Comeback gelungen-----

Im Gegensatz zu den letzten Spielen war die Halle leer und kalt. Es macht doch einen gewaltigen Unterschied, wenn drei Mannschaften zu Hause antreten. Trotzdem war es insgesamt, auch bei klarer Niederlage, eine interessante Begegnung. Nach den Doppeln stand es 1:2. Jochen und Oli gewannen hauchdünn in fünf Sätzen. Das Comeback (Oli) des Jahres glückte, obwohl er konditionell noch nachlegen muß. Oli ersetzte Marc, der in den sonnigen Süden flog (Urlaubsziel darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt werden). Doppel Zwei, Stefan/Markus, zeigten ebenfalls einen guten Fight und verloren gegen das Spitzendoppel erst im Fünften. Doppel Drei war wieder ganz knapp vor dem ersten Sieg und verlor ebenfalls im Fünften. So sollte es weitergehen: von acht Fünften verlor der ASV sieben. Dieser Umstand zeigt die wahre Enge des Spiels bei klarem Endergebnis.

Jochen, zur Zeit in bestechender Form, schlug die Nr. 2 in vier Sätzen. Stefan unterlag dann in Vier. Oli zeigte im Einzel, nach langer Spielpause, eine ordentliche Leistung und hatte den Sieg auf dem Schläger. Er verlor knapp im Fünften (zu 9) und vergab dabei einige großkarätige Chancen. Markus war nicht ganz so stark wie in den letzten Partien und wurde im Fünften deutlich abserviert. Falko führte bereits mit zwei Sätzen und verlor im Fünften zu Zehn. Er war dann deutlich geknickt, was verständlich ist. Der Captain war zum ersten mal wirklich dicht dran und verlor ebenfalls im Fünften zu Neun. Und so gings weiter. Jochen, mit teilweise spektakulärer Ballonabwehr, gab sich im Fünften zu 12 geschlagen. Jetzt war der Fluch gebrochen und Stefan unterlag im letzten Spiel in vier Sätzen. Spieler des Tages ist Jochen, der spielerisch und kämpferisch voll überzeugte. Er hat somit seinen Urlaub verdient und fliegt, das Ziel wird aus oben angeführten Gründen nicht erwähnt, ins selbe Land wie Marc. Ein kleines Rätzel: Dort ist es warm, das Meer blau/türkis, viel Sand, Kamele sind dort Haustiere, es liegt nicht in Europa und es gibt viele bunte Fische. Einsendeschluß ist der 1.1.2018. Hauptpreis ein ”Selfie” mit den beiden Urlaubern. Vielleicht treffen sie sich!!!!! Jetzt sind 14 Tage Pause und dann müssen wir zum Meisterschaftsfavoriten nach Lehr - ganz schwere Aufgabe."

Das Spiel der zweiten Mannschaft kommentierte Reiner Pöpperl so: "Erwartungsgemäß gab es beim Ligaprimus aus Holzheim „nix“ zu gewinnen. Der Kreisliga-Wildcard-Starter trat in stärkster Besetzung an, was die Aufgabe natürlich nicht erleichterte. Mit 0:9 fiel die Niederlage aber in der Höhe zu hoch aus. Drei knappe Fünfsatzniederlagen und viele knappe negative Ergebnisse in den Sätzen sorgten für die klare Niederlage. Trotz des klaren Ergebnisses gab es spannende, faire Spiele zu sehen, die allen Beteiligten viel Spaß machten."

Ein sichtlich enttäuschter und verärgerter Leopold Vogt wollte über das Spiel der dritten Mannschaft in Aufheim nichts sagen außer: "No comment!" Das ist allzu verständlich, sieht man sich das Ergebnis genauer an: Bei der 0:9-Klatsche konnte kein einziger Satzgewinn verzeichnet werden und nicht ein einziger Satz ging in die Verlängerung. Jetzt heißt es die Kräfte zu bündeln für das Derby gegen den Tabellenführer aus Au.

Spieltag vom 21. Oktober

Zunächst möchte die Internetredaktion auf den verspäteten Spielbericht von Werner Bräuer für das Auswärtsspiel in Öpfingen am 14. Oktober (siehe unten) hinweisen. Aktuell musste die erste Mannschaft erneut eine klare Niederlage einstecken. Werner Bräuer: "Alle Mannschaften zu Hause - Aufstiegsfavorit Holzheim zu Gast - Ex-Landesligaspieler als Kraftprobe - Neu: eine mehrfache Württ.-Meisterin spielt gegen uns.

Holzheim trat “fast” mit ihrer stärksten Aufstellung an. Aus der Stammbesetzung fehlte nur die Nr. 1. Jedoch wurde sie durch die vier Neuzugänge aus Witzighausen, Vöhringen und, ich glaube, Friedrichshafen (Frau Stowasser) nicht vermisst. Die Doppel gingen diesmal komplett an Holzheim. Jedoch nicht so, wie ihr jetzt denkt. Eigentlich waren Marc-Jochen ganz nah dran (-9,-10,-10), Marc traf nicht so richtig und Frau S. hatte einen guten Schnitt und ausgezeichnete Noppen. Markus und Stefan hatten die harte Nuß mit dem Ex-Spitzendoppel aus der Landesliga, da war ein 0:3 nicht überraschend. Doppel Drei, Falko-Werner, zeigten ihre beste Saisonleistung und verloren in Fünf. Jochen gegen Jehle hätte ein Punkt für uns sein können. Jochen verlor in vier knappen Sätzen. Stefan zeigte eines seiner besten Spiele und verlor gegen die Nr. 1 in Fünf. Marc spielte anschließend eine Tragikkomödie in fünf Akten. Gegen Knabe, Geburtstagskind und Ex-Vöhringer, unterlag er im Fünften nach 10:6-Führung mit 10:12. Den anschließenden Schlägerwurf in die Bande wird von der Mannschaftsführung noch bestraft. Markus, zur Zeit in bestechender Form, mußte antreten gegen die Württembergische Meisterin im Doppel und ich glaube auch Mixed. Er spielte als hätte sie keine Noppen und keinen Schnitt, die Tops kamen, leider nicht jeder Schuß. Wieder hatte er Matchball und konnte ihn nicht verwerten. So verlor er im Fünften tragisch mit 12:14 (sehr schade!). Werner verlor gegen Burger glatt in Drei. Falko gelang der Ehrenpunkt gegen Herbert Rau in Vier und rettete uns die Null. Die Redaktion wählte Markus erstmals zum Spieler des Tages (er hatte den schwierigsten Gegner und spielte in toller Form). Zum ersten Mal wird der “Unglücksrabe” vergeben: er geht natürlich an den “Kropf” aus Au. Leider fällt mir sein Kosename aus Öpfingen nicht mehr ein, irgend etwas mit “Schrei....”. Gratulation an unsere Zweite, leider wurde ihr Kampf nicht belohnt. Es war jedoch schön, daß alle die Zweite lautstark angefeuert haben. Trotz aller Bedenken, wie die Saison laufen wird, war es ein gelungener Spieltag. Zum Abschluß noch ein Satz aus der Psychologie: “If you can meet with Triumph and Desaster and treat those two impostors just the same.” (Sieg und Niederlage gleichmütig akzeptieren)."

Die Zweite schnupperte an einem Unentschieden. Reiner Pöpperl: "Hauchzarte Niederlage gegen die erste Vertretung des SV Pfaffenhofen. Stark verbessert zum Auftritt in Ludwigsfeld setzte es eine unglückliche 7:9-Niederlage. Der Spielverlauf mit zwei gewonnen Doppeln begann durchaus verheißungsvoll. Paarkreuz eins gab dann beide Punkte ab. Reinhard spielte groß auf und erzwang den zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich. Zwei Niederlagen sorgten für ein 3:5. Aber dann kam der überragende Auftritt von Franz (unbestritten Man of the Match) und es stand 4:5. Die Hoffnung lebte wieder. Erneut zwei Niederlagen von Paarkreuz eins - 4:7. Die Mitte machte es dann besser. Reinhard war auch in seinem zweiten Spiel nicht zu schlagen und Andy verkürzte auf 6:7. Jetzt herrschte Anfield-Road-Stimmung in der Bellenberger Schulturnhalle. Angetrieben von den begeisternden Fans erzwang Tischtennisgigant Franz den 7:7-Ausgleich. An dieser Stelle Danke an alle Fans für die tolle Stimmung. Markus musste sich dann der Klasse seines Gegners geschlagen geben und so kam es dann mit einem 7:8-Rückstand zum Showdown–Schlussdoppel. Beide Doppel schenkten sich nichts, das Volk tobte und feuerten Alex und Reinhard vehement an. Aber das Happy End blieb aus und der fünfte Satz wurde mit 10:12 verloren."

Leopold Vogt sagte: "0:9 gegen VFB Ulm. Herzlichen Dank an Manfred Füßl fürs Mitspielen. Vier Spieler traten trotz Verletzung/Krankheit an. Immerhin vier Spiele erst im fünften Satz verloren."

Spieltag vom 14. Oktober

Auch an diesem Spieltag setzte sich die Niederlagenserie des ASVs fort und so musste jede der drei Mannschaften einen Misserfolg hinnehmen. Die erste Mannschaft verlor in Öpfingen mit 1:9. Werner Bräuer: "Gegen Öpfingen gingen wir mit 1:2 aus den Doppeln. Jochen-Marc spielten ihre beste Partie in dieser Saison, so daß Rieger/Kamm bei den Vorhänden von Marc ins Staunen kamen. Die beiden anderen Doppel “bemühten” sich, wie der Oberlehrer zu seinen schwachen Schülern zu sagen pflegt. Stefan hatte dann die Nr. 1 fast im Griff und verlor unglücklich im Fünften. Er hätte zuvor bereits punkten können. Bei Jochen war es ähnlich, denn er führte 2:1 und verdaddelte dann doch noch. Man muß sagen, daß sein Gegner in den beiden letzten Sätzen stark aufspielte. Markus war gegen Kamm dann ganz nah dran und hatte schon Matchball und nochmals Matchball, aber es sollte nicht sein. Im Fünften wurde er “geschlachtet”. Jedoch sieht man bei den Spielen, daß nicht viel fehlt um den Gegnern in der Klasse Paroli bieten zu können. Marc unterlag dann klar in Drei und weinte bitterlich. Zum Glück haben die in Öpfingen dicke Bretter an der Bühne - wer weiß...? Beim Mannschaftsführer ging es auch glatt in Drei, wobei der Gegner ca. 40 Jahre jünger und dynamischer war (keine Ausrede). Falko gewann einen Satz und kämpfte wie immer. Jochen durfte dann nochmals ran. Er hatte die Nr. 1 (Rieger) eigentlich auf der Pfanne und verlor unnötig in Vier (+9,-9,+9,+11), also richtig eng. Zum “Spieler” des Tages küren wir das Doppel Jochen-Marc, die das zu “Null” verhinderten. Der Ausklang fand in der Traube statt. Für manche war es ein gemütlicher “Irischer Abend” bei Guinness und Seele. Der Zusammenhalt stimmt, so kanns weiter gehen."

Reiner Pöpperl sagte über das Debakel in Ludwigsfeld: "Wir waren chancenlos in Ludwigsfeld. 0:9 Punkte, 3:27 Spiele, Spielbeginn 18:00 Uhr, Spielende 19:20. Damit ist eigentlich alles gesagt. Danke an Helmut und Franz fürs Aushelfen. Sorry an Poldi, dass wir die Dritte komplett ausgeräubert haben. Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten und so konnten wir in voller Mannschaftsstärke bereits um 20:00 Uhr ins Bräuhaus Lepple einlaufen, wo wir uns an den kulinarischen Köstlichkeiten des Hauses vergnügen durften."

Die dritte Mannschaft verlor in Obenhausen mit 1:9. Ein wortkarger Leopold Vogt kommentierte: "Werner Haas macht den Ehrenpunkt. Drei verletzte oder kranke Spieler. Mit knapper Not vollzählig. Vielen Dank an alle fürs Spielen."

Spieltag vom 7. Oktober

Den ersten Sieg in der Saison hat der ASV Bellenberg der zweiten Mannschaft zu verdanken. Es kommentierte Reiner Pöpperl: "Derbysieg gegen Vöhringen! Mit einem 9:3-Heimsieg beendeten wir die Negativserie des ASV Bellenberg. Die Grundlage für diesen ersten Erfolg wurde bereits in den Doppeln gelegt, die alle drei erfolgreich waren. Im vorderen Paarkreuz setzte es dann zwei knappe Fünfsatzniederlagen zum 3:2-Zwischenstand. Paarkreuz zwei und drei spielten aber danach groß auf und sorgten für einen beruhigenden 7:2-Vorsprung. Paarkreuz eins teilte dann die Punkte und Alex blieb es dann überlassen in einem Herzschlagfinale mit 18:16 im Entscheidungssatz den Sieg zu sichern. Ein besonderer Dank geht an Werner mit seinen fleißigen Helfern, die bereits am Freitag unsere Halle aufgehübscht haben und damit den Wohlfühlfaktor zum ersten Heimspiel um 100 % gesteigert haben."

Eine erneute Niederlage setzte es für die erste Mannschaft. Werner Bräuer sagte: "---Unglückliche Niederlage-----Halle in neuem Design------Aufwärtstrend erkennbar----Köstliche Marille------Geschlossene Abteilungsveranstaltung------Präsident vor Ort------

Beim Spiel gegen den alten Rivalen aus Ludwigsfeld konnte die Doppelschwäche endlich leicht durchbrochen werden. Doppel Eins (Jochen-Marc) erspielten einen hauchdünnen Sieg. Doppel Zwei (Markus-Stefan) unterlagen klar, während Doppel Drei (Falko-Werner) sich ein Fünf-Satz-Match lieferte und knapp verlor. Die Frontspieler teilten sich die Punkte. Jochen hatte Jarde sicher im Griff. Es lag auch am neuen Holz und den alten Belägen, der Topspin schlug wieder ein. Stefan erwischte einen unglücklichen Tag und konnte den weichen Spins und dem genauen Blockspiel von Lippold nichts entgegensetzen. Die Siegesserie von Marc riß gegen seinen Angstgegner Seiler, obwohl er trotz klarem Ergebnis ziemlich “dran” war. Psychologisch gesehen ging er das Spiel falsch an, denn mit “voller Hose” spielt es sich schlecht (Originalton von Marc:“Gegen den habe ich noch nie gewonnen.”) Da war das Spiel natürlich nicht mehr zu gewinnen. Markus schlug dann Erndt deutlich in Vier. Bei ihm ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Der Zwischenstand von 3:4 ließ doch noch einiges erhoffen. Falko unterlag gegen Nalbant, er hatte Schwierigkeiten die Aufschläge zu “lesen”. Werner spielte gegen den aggressiven Laub und konnte in den ersten drei Sätzen, wobei er den zweiten Durchgang positiv gestaltete, noch einigermaßen mithalten. Aber die Niederlage konnte er nicht verhindern. Jochen beherrschte die Nr. 1 dann klar und Stefan blieb in seiner negativen Fahrspur. Zwischenstand 4:7. Marc hatte plötzlich wieder sein altes Selbstvertrauen und schlug Erndt deutlich in Drei. Marcus zog nach und beherrschte Sailer ebenfalls in Drei. Der Zwischenstand von 6:7 sah sehr vielversprechend für uns aus. So weit kamen wir in dieser Saison noch nicht. Leider konnte das dritte Paarkreuz nicht mehr punkten und so war die dritte Niederlage eingetütet. Spieler des Tages ist eindeutig Jochen, er besteigt den Thron von “Marc”. Zum Aufsteiger des Tages (meine neue Wertung) avancierte Markus mit zwei Siegen. Ein Dank gilt auch dem Hauptverein, daß er die neue Ausstattung (Umrandungen, Zählgeräte etc.) so schnell genehmigt und finanziert hat. Wie jeder gesehen hat, war es notwendig und hat sich auch bezahlt gemacht. Ich hoffe, daß mit den Gegenständen pfleglich umgegangen wird. Trotz allem wieder ein gelungener Spieltag mit allen drei Mannschaften zu Hause. Diesmal klang der Tag mit den Ludwigsfeldern im Sportheim Bellenberg aus, wo wir zur späten Stunde sehr gut bewirtet wurden."

Leopold Vogt zum Auftritt der dritten Mannschaft: "Nach dem neuerlichen Aderlass mit dem Verlust unseres zwischenzeitlichen Starspielers Markus Heim - Alles Gute in der 2ten - ist für uns nur noch wenig zu holen. Zwei Schulterverletzte (Leopold Vogt und Günter Pfluger) ergeben auch in der Summe keinen gesunden Spieler. So setzte es gegen Pfaffenhofen II ein 1:9. Immerhin findet Dr. Helmut Schüttlöffel langsam zu alter Form zurück und landete unseren einzigen gewonnenen Punkt. Franz Heinrich gab sich erst im 5ten Satz geschlagen. Vielen Dank an Werner Haas und Günter Pfluger fürs Aushelfen. Hier noch gleich ein Aufruf: Beim nächsten Spiel am Samstag, den 14. Oktober um 18:30 Uhr in Obenhausen brauchen wir gleich zwei Ersatzleute, da die 2te ihre Mannschaft nicht zusammenhalten kann. Freiwillige am Dienstagtraining bitte melden."

Spieltag vom 30. September und 1. Oktober

Werner Bräuer sagte zum Auswärtsspiel: "---Schöner Herbstausflug ins Württembergische—Gutes Essen--- Keine Punkte----Tolle Moral----Noch ländlicher als Bellenberg----Wo der Sonntag noch Sonntag ist-----

Wie schon gegen den SSV Ulm gingen die drei Doppel in die Hose. Während Eins (Jochen-Marc) und Drei (Falko-Werner) noch einen Satz gewannen, fand Zwei (Stefan-Backi) gar nicht ins Spiel. Im Spitzenpaarkreuz wurden die Punkte geteilt. Jochen gewann in Drei und Stefan verlor gegen die Nr.1 (angeblich 17.... Punkte) in Vier. Backi leider immer noch nach der Form suchend, unterlag deutlich in Drei. Marc, wieder Spieler des Tages, das vorweggenommen, punktete in Vier. Auch in Griesingen haben sie Probleme mit dem Anti, obwohl zwei Griesinger lange Noppen spielen. Werner durfte dann gegen seinen Lieblingsbelag ran. Im ersten Satz gings noch gut und dann dahin. Auch Falko konnte gegen seinen 18-jährigen Gegner nicht punkten. Jochen hatte dann die Überraschung gegen die Nr. 1 auf dem Schläger, mußte jedoch nach Vier äußerst knapp abgeben. Selbst der Leberkässemmel anstatt Müsli hat nicht geholfen. Stefan zeigte dann nach einem Zweisatz-Rückstand Moral und gewann dann im 5. Satz klar. Tolle Leistung. Marc machte es diesmal spannend und gewann im Fünften zu Acht. Markus Backi spielte gegen die langen Noppen. Es war ein Auf und Ab. Als man dachte, er habe es im Sack, gab er den Fünften ziemlich klar ab. Schade! Falko war chancenlos und verlor in Drei. Bei einem gemütlichen Mittagessen in der Brauereigaststätte Berg klang ein goldener Oktobertag noch genüßlich aus. Am nächsten Samstag haben wir wieder drei Heimspiele um 18.30 Uhr, wir freuen uns auf zahlreiche Fans."

Reiner Pöpperl zum Spiel der Zweiten: "Als erstes und wichtigstes: gute Besserung an unseren Sportkameraden Armin. Danke an Markus fürs Aushelfen - für diese Mal und für die nächsten Spiele. Zum Spiel in Witzighausen: Durchaus wettbewerbsfähig präsentierte sich die 2. Mannschaft des ASV Bellenberg in Witzighausen trotz einer nach den nackten Zahlen klaren 3:9-Niederlage. Die Punkte für Bellenberg erkämpften das Doppel Reinhard/Alex und mit je einem Einzelsieg Reiner und Andy. Andy bleibt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel weiter ungeschlagen – die Erste ruft?! Unglückliche Niederlagen gab es für Walter, der zwei Matchbälle im Fünften vergab und für Reinhard, der eine 9:5-Führung im Fünften nicht nach Hause noppen konnte."

Spieltag vom 23. September

Aller Anfang ist schwer - so könnte man den Saisonauftakt für den ASV Bellenberg beschreiben. Jede der drei Mannschaften musste eine Niederlage einstecken.

Zum Spiel der ersten Mannschaft folgt der Bericht von Werner Bräuer: "----- Saisonbeginn 2017/18-----gute Stimmung in der Halle----alle Mannschaften zeigten sich kämpferisch------Lage doch nicht ganz hoffnungslos-------Neu: Gelbe Bälle in der Liga-----

Vorab sollte man sagen: es war mehr drin, wenn nicht sogar ein Unentschieden oder beide Punkte. Bereits die drei Doppel liefen anfangs hoffnungsvoll. Ein 3:0 wäre möglich gewesen. So stand es nach dem überraschenden Punktgewinn von Doppel Drei (Falko-Werner) 1:2. Jochen-Marc waren nahe dran und vergaben im 5. Satz. Markus-Stefan hatten während der Sätze immer die Nase vorn, nur im Fünften unterlagen sie unglücklich mit neun. Im Spitzenpaarkreuz gab es nichts zu erben. Jochen und Stefan gingen mit 0:3 raus. Marc zeigte seine Kampfesstärke gegen die Nr. 4 der Ulmer und gewann im 5. Satz nach einem ständigen Auf und Ab. Aber schließlich siegte der “Antitop”. Man merkte, Marc wollte den Sieg. Markus unterlag deutlich gegen den Ex-Vöhringer und Linkshänger Jung. Trickaufschläge und Topspins waren wirkungslos. Falko siegte problemlos gegen den Ex-Ludwigsfelder Kreissl, der als Ersatz in das Team von Ulm gerutscht war. Der Mannschaftsführer mühte sich gegen den EX-Witzighauser Probst und verlor nach gutem Kampf in Vier. Jochen verlor im 5. Satz gegen die Nr. 1. Das neue Holz, die neuen Beläge, der Sommertrainingsrückstand und die schlechten Lichtverhältnisse (weiße Wand) waren für ihn einfach zu viel. Trotzdem: im zweiten Spiel ließ er seine Klasse aufblitzen. Stefan lieferte einen großen Kampf gegen den Abwehrspezialisten Timmermann (lange Noppen). Zweimal musste er in der Verlängerung in den sauren Apfel beißen (-15 und –10). Marc entnervte anschließend den Ex-Vöhringer Jung und zeigte ihm, was man mit einem Anti alles machen kann: sogar “Schießen”. Mit diesem Sieg wurde Marc verdient “Spieler des Tages”. Markus unterlag dann noch klar gegen die Nr. 4, es war nicht sein Tag, aber wir wissen alle, daß er die neue Halle nicht wirklich liebt.

Am kommenden Sonntag spielen wir um 10.00 Uhr in Griesingen beim Aufsteiger. Gratulation an unsere frühere Nr. 1, Sascha. Wie dem Spielbericht zu entnehmen hat er sich wacker in der neuen Liga geschlagen. Weiter so!"

Reiner Pöpperl: "Knappe 7:9 Auftaktniederlage der zweiten Mannschaft gegen die zweite Vertretung aus Neu-Ulm. Alles neue bringt der September - unter diesem Motto stand der erste Auftritt in die neue Saison. Mit komplett runderneuerten Mannschaft, nach den Abgängen von Werner, Falko und Markus in die Erste, verstärkte sich die Zweite mit einem Triple-A aus der Dritten: Alex, Armin und Andy gaben einen vielversprechenden Einstand. Vor allem Andy konnte mit zwei Einzel- und einem Doppelsieg überzeugen. Die weiteren Punkte erkämpften Reinhard mit zwei Einzelsiegen, Walter mit einem Sieg im Einzel und einem Doppelsieg an der Seite seines Doppelpartners Andy und einem Doppelerfolg von Alex und Reinhard. Ganz neu und noch etwas gewöhnungsbedürftig ist unsere neue Heimspielstätte, die ihren weißen Charme verbreitete und unbedingt mit ein paar Spielfeldumrandungen verschönert werden sollte. Zum Glück spielen wir nächste Woche auswärts."

Leopold Vogt: "Die Dritte schlug sich nach dem Aderlass zur neuen Saison im ersten Spiel gegen Illertissen II wacker und verlor mit 2:9 Punkten und 13:29 Sätzen. Beide Punkte wurden durch die Doppel Markus/Franz und Günther D./Leo erzielt. In den Einzeln gab es für uns nichts zu holen. Markus und Leo gaben sich jeweils erst im fünften Satz geschlagen. Speziell Markus hätte gegen Gerhard Zöh den Sieg verdient gehabt. Wir waren total überrascht, dass alle drei Mannschaften vollzählig angetreten sind und wir somit keinen Ersatz stellen mussten. Weiter so!

Noch eine Anmerkung: Es ist sehr schön und offensichtlich sinnvoll angesichts der knappen Hallentermine, dass alle drei Mannschaften gleichzeitig ihre Heimspiele haben. Dazu braucht es aber entsprechendes Equipment, das leider nicht vollzählig ist. Es fehlen ein Zählgerät, zwei Spielstandsanzeiger und mehrere Spielfeldbegrenzungen. Es wäre notwendig und schön, wenn diese bis zum nächsten Heimspieltag beschafft werden könnten. Speziell mit zusätzlichen Begrenzungen könnte auch die Plattenaufstellung und Anordnung der Zuschauersitze optimiert werden, damit die doch vielen Zuschauer auch etwas Bewegungsfreiheit haben."