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Samstag, 21. Oktober 2017

Saisonziele in greifbarer Nähe

Die Abteilung Tischtennis des ASV Bellenberg hat die Vorrunde beendet und befindet sich ab dem 18. Januar bereits in der Rückrunde. Insgesamt verlief die Vorrunde zufriedenstellend, vor allem bei der ersten Mannschaft, die ohne Punktverlust ganz oben in der Tabelle steht. Ausschlaggebend ist hierfür insbesondere Manfred Seibold, der als Neuzugang das Team wesentlich verbesserte, in seinen Einzelspielen ungeschlagen blieb und mit einer makellosen 15:0-Bilanz glänzte. In den Doppeln bewies jeder der sechs Spieler sein Können, wurden doch von insgesamt 27 Partien 24 gewonnen. Der Aufstieg ist in greifbarer Nähe, wenngleich er noch nicht in trockenen Tüchern ist und die Rückrunde konzentriert angegangen werden muss.

Die zweite Mannschaft belegt einen Mittelfeldplatz, was sich auch in den persönlichen Bilanzen widerspiegelt. Drei von sechs Spielern überzeugten mit guten Leistungen: Markus Bachmaier, Reinhard Dinter und Werner Bräuer. Letzter hat mit Walter Ihle auch in den Doppeln leicht positiv gespielt. Die am Anfang der Saison geäußerte Skepsis von Teamchef Reiner Pöpperl über die Neuzugänge aus der Ersten haben sich nicht bestätigt. Das ausgegebene Saisonziel, einen Platz im Mittelfeld zu belegen, ist so gut wie gesichert.

Als Aufsteiger tat sich die dritte Mannschaft wie erwartet schwer in der neuen Liga. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sie sich auf einem Nichtabstiegsplatz befindet. Franz Heinrich spielte eine positive Bilanz und Leopold Vogt konnte immerhin ausgeglichen die Vorrunde beenden. Die Doppel wurden häufig gemischt, was sich nicht negativ auswirkte: Eine 12:13-Gesamtbilanz kann sich sehen lassen.

Noch zu erwähnen sind die Platzierungen des sog. Erdingerpokals: In der ersten Gruppe gewann Jochen Kast vor Markus Bachmaier und Sascha Wollny. In der zweiten Gruppe kam Franz Heinrich auf den ersten Platz vor Leopold Vogt und Günter Pfluger. Den Sieg im Schafkopfturnier holte sich zum wiederholten Male Reiner Pöpperl vor Rolf Junginger und Falko Lantzsch.

Spieltag vom 07. Dezember: Derbysieg der Ersten

Die erste Mannschaft hat das Derby in Illertissen mit 9:2 gewonnen. Abermals gingen die Bellenberger mit einer 3:0-Führung aus den Doppeln in die Einzelpartien. Dort lief es wie gewohnt gut. Lediglich der noch immer erkrankte Oliver Schärtz und Jochen Kast gaben jeweils einen Punkt ab. Das Spiel beendete dann Manfred Seibold mit seinem zweiten Einzelsieg. Teamchef Kast sagte: "Perfekt! Alles läuft nach Plan. Im Laufe der Vorrunde haben wir uns zunehmend gesteigert. Auch in Illertissen brannte nichts an. Jetzt heißt es auf zur Weihnachtsfeier und zum Erdingercup. Dann haben wir Pause und wollen in der Rückrunde den Sack zumachen. In dieser Saison gilt: Wo Bellenberg ist, ist vorne. Froher Fest und 'Fuurrrreeee!'"

Reiner Pöpperl kommentierte das Spiel der Zweiten so: "Nach neun aüßerst harmonisch verlaufenden Mannschaftsspielen, gab es diesmal zum Vorrundenabschluss einen Ausschlag in die falsche Richtung und gleichzeitig eine knappe 7:9-Niederlage gegen die zweite Vertretung vom SSG Ulm. Aus Rücksicht auf die besinnliche Vorweihnachtszeit legen wir aber den Mantel des Schweigens über die Vorkommnisse des letzten Spieltags.

Zum Spielverlauf ist zu bemerken, dass wiederum nur der in Überform agierende Werner Bräuer zwei Einzelsiege erreichte. Über je einen Einzelerfolg konnten sich Walter Ihle, Markus Bachmaier, Reinhard Dinter und Reiner Pöpperl freuen. Den einzigen Sieg im Doppel verzeichnete Ihle/Bräuer."

Spieltag vom 30. November: Sieg, Sieg, Sieg

Gleich drei Siege hat der ASV Bellenberg an diesem Spieltag eingefahren. Besonders erfreulich ist der Auswärtserfolg der ersten Mannschaft, weil sie somit frühzeitig die Herbstmeisterschaft feiern kann. Dabei bestand erneut die Gefahr, die Halle nicht zu finden. Die Fahrt nach Schelklingen glich einer Irrfahrt. Wohlweislich ist man früh genug losgefahren, sodass rechtzeitig eingespielt und begonnen werden konnte. Der erfolgreiche Start mit drei gewonnenen Doppeln war das Fundament für den 9:1-Sieg. In den Einzeln purzelten die Punkte weiter auf das Konto der Bellenberger, auch wenn der ein oder andere Spieler zu kämpfen hatte. So musste beispielsweise Manfred Seibold gegen Spitzenspieler Adam Weigel einen 0:2-Satzrückstand aufholen, um letztendlich den Sieg für sich zu verbuchen. Danach punkteten Jochen Kast, Sascha Wollny, Oliver Schätz und Stefan Freymiller. Falko Lantzsch musste sich geschlagen geben, bevor Jochen Kast seinen zweiten Einzelsieg und damit den Gesamtsieg holte. Selbst er gewann sogar an diesem Tag gegen Adam Weigel und resümierte: "Unfucking fassbar. Bellenberger übertreffen in Schelklingen alle Erwartungen. Jetzt ziehen wir das Ding durch. Ich bin von der Leistung völlig begeistert. Furrrrrreeee!"

Auch die zweite Mannschaft war erfolgreich. Reiner Pöpperl: "Noch euphorisiert von den Eindrücken des überragenden Schlussdoppels der Dritten im Derby gegen Vöhringen, zeigt die zweite Vertretung eine starke kämpferische Leistung. Mit 9:6 gab es einen knappen, aber am Ende einen verdienten Sieg gegen die aufopfernd fightende Mannschaft vom SC Staig. Spieler des Tages war Reinhard Dinter mit zwei gewonnenen Einzeln und dem einzigen gewonnenen Doppel an der Seite seines Partners Helmut Schüttlöffel. Punktegarant und Perspektivspieler Werner Bräuer punktete wie gewohnt zweimal. Die restlichen Punkte holten Reiner Pöpperl (2x), Helmut Schüttlöffel (1x) und unser besonderer Dank gilt natürlich Ersatzmann Andy Foukery, der den Schlusspunkt setzte und dafür sorgte, dass der Ausfall von Spitzenspieler Markus Bachmaier überhaupt nicht aufgefallen ist."

Leopold Vogt zum Sieg der dritten Mannschaft: "In einem epischen Fight kämpfte die Dritte den SC Vöhringen II mit 9:7 Punkten nieder. Wir sind mit sechs Punkten nach der Vorrunde an den vor uns liegenden Mannschaften mit ebenfalls sechs Punkten auf der Habenseite dran und keineswegs abgeschlagen. Und wenn wir unsere bekannte Rückrundenstärke in Betracht ziehen, ist die Bilanz für die erste Vorrunde in der B-Klasse überaus positiv.

Nun zum Spiel: Nach den Eingangsdoppeln stand es 3:0 für uns. Pfluger/Heinrich und Dreher/Vogt demonstrierten ihre Doppelstärke und gewannen klar. Das neuformierte Doppel Foukery/Knoll drehte noch einen 0:2-Rückstand gegen das starke Vöhringer Doppel 1 Greeß/Guther und gewann am Schluss klar mit 11:5 im fünften Satz. Danach war mir allerdings schwummrig zumute, hatten wir doch in Reutti nach 3:0 noch 3:9 verloren. Die Bedenken räumte Andreas Foukery sofort aus mit einem überzeugenden Sieg gegen Werner Wenk zum 4:0. Nach zwei Niederlagen von Günter Pfluger und Franz Heinrich erhöhten Leopold Vogt und Günter Dreher auf 6:2. Danach kamen die Vöhringer bis auf 6:5 heran, ehe Franz Heinrich und abermals Leopold Vogt auf 8:5 erhöhten, woraufhin Vöhringen mit zwei gewonnenen Spielen zum 8:7 herankam. Somit musste das Schlussdoppel entscheiden, dessen Ende von der zwischenzeitlich anwesenden Zweiten sehnlich erwartet wurde, wollten sie doch mit Einspielen beginnen. Es gab aber keinen schnellen Sieg. Auch dieses Doppel musste zuerst durch zwei verlorene Eingangssätze wachgerüttelt werden, ehe Günter Pfluger und Franz Heinrich sich auf ihre Stärken besannen und in fünf Sätzen gewannen. Diese Demonstration unbedingten Siegeswillens färbte dann auch auf die Zweite ab, die mit Hilfe von Andreas Foukery anschließend ebenfalls gewannen. Hier die Statistik: Doppel 4, vorne 1, mitte 3, hinten 1. Jeder Spieler hat einen Sieg auf dem Konto, zumindest im Doppel."

Spieltag vom 23. November: Zwei Niederlagen

Zwei Niederlagen musste der ASV Bellenberg an diesem Spieltag einstecken. Die zweite Mannschaft musste sich im Derby gegen Vöhringen geschlagen geben. Hierzu Reiner Pöpperl: "Wie von den meisten erwartet, setzte es gegen die junge, aufstrebende erste Mannschaft aus Vöhringen eine deutliche und letztendlich auch in dieser Höhe verdiente 1:9-Niederlage. Einzig 'Premiumspieler' Werner Bräuer punktete nach guter Leistung in seinem Einzel und ist auf dem Sprung ins erste Paarkreuz (oder in die erste Mannschaft?!) nicht mehr aufzuhalten."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Wir verloren auswärts gegen den Tabellenzweiten Illertissen II mit 5:9. Die Mannschaft zeigte sich gegenüber dem Spiel gegen Weissenhorn stark verbessert und gewann 22 Sätze und fünf Spiele. Günther Dreher und Leopold Vogt setzten sich im Doppel souverän gegen Lumpp/Grandy durch. Spieler des Tages ist Franz Heinrich mit zwei Einzelsiegen. Leopold Vogt und Günther Dreher gewannen je ein Einzel. Jetzt wollen wir es nächsten Samstag gegen Vöhringen wissen und gewinnen."

Spieltag vom 16. November: Erste gewinnt das Gipfeltreffen

Die erste Mannschaft hat das Spitzenspiel der Kreisliga gegen Ludwigsfeld für sich entschieden. Nach nur zwei Stunden war der 9:1-Triumph unter Dach und Fach. Drei siegreiche Doppel waren ein gutes Fundament, um in die Einzelpartien zu gehen. Hier musste sich lediglich Jochen Kast im fünften Satz geschlagen geben, machte das Spiel aber mit seinem gewonnenen, zweiten Einzel zu. Er sagte: "Ja, das war sehr überzeugend, was wir gezeigt haben. Der Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Unterstützt durch eine großartige Kulisse konnte jeder Spieler eine Topleistung abliefern. In zwei Wochen geht es in Schelklingen weiter. Wir bleiben dran!" Noch zu erwähnen, weil besonders erfreulich, ist der erste Einzelsieg von Falko Lantzsch. Teamchef Jochen Kast lobte: "Ein über Nacht gereifter Falko konnte mit seinem ersten Sieg der Saison den Deckel zumachen."

Auch die Zweite war an diesem Spieltag erfolgreich. Reiner Pöpperl: "Nach dem grandiosen Sieg der Ersten gab sich auch die zweite Garnitur keine Blöse und gewann letztendlich souverän mit 9:4 Punkten. Alle Spieler holten mindestens einen Einzelsieg. Markus Bachmaier, Spieler des Tages, zeichnete sich sogar durch zwei gewonnene Einzel aus. Bemerkenswert war noch das Bruderduell im hinteren Paarkreuz, das Reinhard H. letztendlich verdient gegen Franz H. gewann." Ein Dank geht an die zweite Mannschaft, die auf die untere Halle auswich.

Wenig zu lachen hatte die dritte Mannschaft. Leopold Vogt meinte: "Wir verloren zu Hause gegen den Tabellenführer aus Weißenhorn mit 0:9. Es war, als wenn wir gegen die eigene erste Mannschaft angetreten wären. Der Spitzenspieler Döllner aus Weißenhorn hat 1681 Ranglistenpunkte. Aber bei jeder Niederlage gibt es Positives zu vermelden: Wir gewannen immerhin einen Satz. Deswegen geht der Titel, Spieler des Tages, an Andreas Foukery und Armin Schätz, die diesen Satz im Doppel gewannen. Und: Es ging kein Ball kaputt! Dieser zweite Punkt deutet natürlich auf nicht optimal verteilte Prioritäten hin. Es ist natürlich sinnvoller, Sätze und Spiele zu gewinnen als den Ball zu schonen. In dieser Beziehung ist noch etwas Feintuning nötig.
Jetzt müssen wir noch beim nächsten Spiel in Illertissen Spielerfahrung sammeln und dann beim letzten Vorrundenspiel daheim gegen Vöhringen wieder punkten."

Spieltag vom 2. November: Zwei Siege und eine Niederlage

Ungewohnt kurz hielt sich Leopold Vogt in seinem Spielbericht: "Die Dritte verlor in Nersingen mit 3:9. Wir gewannen ein Doppel und zwei Einzel. Das dritte gewonnene Einzel zählte leider nicht mehr. Immerhin konnten wir in Holzheim die Erste bei ihrem Sieg noch anfeuern. In 14 Tagen wollen wir die Weißenhorner ärgern." Die Punkte für Bellenberg machten das Doppel Foukery/Schätz, Leopold Vogt und Günter Pfluger.

Dankbar war die erste Mannschaft für die Unterstützung der Dritten, hatte sie doch ein schwieriges Auswärtsspiel in Holzheim zu bestreiten. Für den 9:4-Erfolg sorgten: Kast/Seibold, Schätz/Lantzsch, Jochen Kast (2x), Manfred Seibold (2x), Sascha Wollny und Oliver Schätz (2x). Der Teamchef sagte: "Es war ein nicht ganz einfacher Sieg gegen tiefstapelnde Gegner. Es hat etwas länger als sonst gedauert, aber letztendlich konnten wir uns dann doch recht sicher durchsetzen. Mit dem nächsten Spiel gegen Ludwigsfeld geht's dann richtig rund. Wir sind sowas von bereit!"

Reiner Pöpperl zum Spiel der zweiten Mannschaft: "Jahr für Jahr wieder werden Duelle zwischen der Zweiten aus Ludwigsfeld und uns erst im Schlussdoppel entschieden. Da man gute Traditionen unter befreundeten Mannschaften nicht brechen soll, ging auch dieses Match bis ins Schlussdoppel. Werner Bräuer und Walter Ihle sorgten in einem spannenden Fünfsatzkrimi dieses mal dafür, dass beide Punkte in Bellenberg blieben und sorgten für den 9:7-Endstand. Die restlichen Punkte holten mit zwei Einzelsiegen Markus Bachmaier und Reinhard Dinter, Walter Ihle, Werner Bräuer und Helmut Schüttlöffel durften sich über je einen Einzelsieg freuen."

Spieltag vom 27. Oktober: Wer ist King und wer ist Diva?

Einen abermals souveränen Sieg fuhr die erste Mannschaft gegen Pfaffenhofen mit 9:2 ein. Nach den Doppeln stand es bereits 3:0 für die Bellenberger. Es folgte Punkt um Punkt, doch leider verlor Falko Lantzsch sein Einzel im fünften Satz. Durch dieses Spiel ließ sich Jochen Kast an der anderen Platte ablenken, der sich deswegen ebenso geschlagen geben musste. Manfred Seibold machte dann allerdings den Sieg perfekt. Das gewonnene Einzel von Sascha Wollny gegen Heribert Weber zählte nicht mehr. Teamchef Jochen Kast kommentierte die Begegnung so: "Es war heute ein Pflichtsieg, den wir sicher eingefahren haben. Am Samstag nächste Woche wird es gegen Holzheim wohl einiges schwerer", und er fügte hinzu, "bemerkenswert ist, dass ich vom Gegner der dritten Mannschaft beschimpft wurde. Zudem völlig zu unrecht [Das stimmt tatsächlich!, Anm. d. Red.], nachdem die erste Mannschaft durch Bier und gute Laune die Dritte zu ihrem ersten eigentlichen Sieg geleitet hatte." Was war passiert? Als Zuschauer hatten sich die Spieler der Ersten in die untere Halle begeben, um ihre Kameraden von der Dritten anzufeuern. Doch deren Gegner empfand dies als Affront und kritisierte die scheinbare unfaire Unterstützung der Fans.

Die dritte Mannschaft ließ sich davon nicht beirren und erkämpfte sich ein 9:6-Erfolg gegen Witzighausen. Leopold Vogt: "Das ist erste echte Sieg in der B-Klasse! Alle Mannschaftsteile waren erfolgreich. Mit der Erfolgsformel 2-2-3-2 haben wir gegen Witzighausen IV gewonnen und feierten die ersten zwei regulären Punkte. Wir holten zwei Punkte im Doppel, zwei im ersten Paarkreuz, drei im zweiten Paarkreuz und zwei Punkte im hinteren Paarkreuz. Damit fanden wir endlich die richtige Balance, nachdem anfangs die Doppel bei guten Einzelergebnissen verloren wurden und dann im letzten Spiel die Doppel gewonnen wurden, aber keine Einzel. Es entstand sogar das Gerücht, dass der Teamchef etwas gegen gewonnene Einzel hätte. Dem ist natürlich mitnichten so und wurde auch entsprechend kommuniziert.

Ein technischer Leckerbissen sollte noch erwähnt werden: Druckschupf ist King! Mit dieser spielerischen Spezialität zermürbte Günther Dreher im letzten Einzel seinen Gegner. Der Kasten Ulrichsbier, den Jochen Kast als Dank für den Ortswechsel in die große Halle stiftete, verlieh uns das letzte entscheidende Quäntchen Motivation. Mit diesem Sieg haben wir unserem Kameraden Michael Knoll ein schönes Geburtstaggeschenk bereitet."

Die zweite Mannschaft musste auswärts in Aufheim antreten und kam über ein Unentschieden nicht hinaus. Reiner Pöpperl: "Am Ende des Spieles machte ein Spieler der gegnerischen Mannschaft eine treffende Aussage. Er meinte: 'Bellenberg ist die Diva der Kreisklasse A'; jedes Ergebnis gegen jeden Gegner ist möglich. Diesmal war die Diva ein klein bisschen launisch und begnügte sich mit einem 8:8. Zuverlässige Punktgaranten waren wieder einmal Werner Bräuer und Markus Bachmaier mit jeweils zwei Einzelsiegen. Einen Einzelsieg holte Reinhard Dinter, Helmut Schüttlöffel und Reiner Pöpperl. Den einzigen Doppelsieg erkämpfte das Duo Bräuer/Ihle."

Spieltag vom 19. Oktober: Von Navigationsproblemen und Schuldfragen

Ziemlich souverän gewann die erste Mannschaft ihr Auswärtsspiel in Erbach mit 9:1, obwohl die planlose Hinfahrt für einige Probleme und zeitliche Engpässe sorgte. Zu Spielbeginn waren dann aber doch alle Spieler in der Erbacher Halle versammelt und es konnte losgehen. Bellenberg trat mit einer anderen Doppelkostellation auf, sodass Manfred Seibold mit Jochen Kast und Sascha Wollny mit Stefan Freymiller spielte. Beide Doppelpaarungen waren erfolgreich und gewannen ihre Spiele mit 3:0. Auch das Doppel Schätz/Lantzsch verbuchte einen Sieg. Mit einer 3:0-Führung im Rücken ging es in die Einzelphase, in der das ein oder andere Match erst im fünften Satz entschieden wurde - immer zu Gunsten der Bellenberger. Falko Lantzsch blieb in seinem Einzel leider abermals erfolglos, obwohl er wie gewohnt engagiert kämpfte. Das Glück ist momentan nicht auf seiner Seite. Jochen Kast, Spieler des Tages, machte mit seinem zweiten gewonnenen Einzel den Sieg perfekt und resümierte: "Wir können auch auswärts! Das schwierigste war heute die Navigation zum Spiellokal. Das Ergebnis von 9:1 geht völlig in Ordnung."

Reiner Pöpperl zum Spiel der zweiten Mannschaft: "Eine deutliche Niederlage mit 1:9 Punkten setzte es beim Aufstiegsfavoriten Obenhausen. Lediglich das Doppel Bachmaier/Pöpperl konnte einen Sieg holen. Einige Spiele waren sehr eng und wurden erst im fünften Satz verloren, aber letztendlich fand die Begegnung im Iller-Roth-Derby einen auch in der Höhe verdienten Sieger."

Auch für die dritte Mannschaft gab es an diesem Spieltag nichts zu holen. Ohne ihren Teamchef Leopold Vogt fuhren sie nach Reutti und verloren mit 3:9. Doch trifft die Spieler an der Niederlage keine Schuld. Sie hatten die Anweisungen ihres Teamchefs befolgt, der ihnen gesagt hatte, sie sollen alle drei Doppel gewinnen. Diesen Anweisungen folgend, gewannen sie alle drei Eingangsdoppel, verloren aber jede Einzelparie. Der Grund dafür ist offensichtlich: Ihr Mannschaftsführer hatte vergessen ihnen zu sagen, dass sie nicht nur in den Doppeln, sondern auch in den Einzeln erfolgreich sein sollen. Michael Knoll sagte schmunzelnd zur Schuldfrage: "Poldi ist schuld!"

Spieltag vom 12. Oktober: Souveräne Erste und glücklose Dritte

Die erste Mannschaft siegte souverän im Heimspiel gegen Senden-Höll mit 9:2. Selbst die zwei Punkte musste sich der Gegner hart verdienen, gaben sich doch Stefan Freymiller und Falko Lantzsch nach hartem Kampf erst im fünften Satz geschlagen. Beim Stand von 7:2 ging es in die zweite Einzelrunde, in der Manfred Seibold sein zweites Einzel gewann sowie der trainingsdefizitäre Jochen Kast. Dieser sagte: "Wir haben den Pflichtsieg eingefahren. Mit 6:0 Punkten sind wir optimal in die Saison gestartet, aber ab nächster Woche müssen wir zeigen, dass wir auch auswärts gewinnen können. Soweit ist alles im Plan. Ich bin zufrieden und weiterhin zuversichtlich."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Wir verloren gegen Obenhausen mit 5:9. Nur das dritte Doppel Dreher/Vogt gewann. Je ein Einzel gewannen Armin Schätz, Franz Heinrich, Günther Dreher und Leopold Vogt. Der bisher erfolgreiche Punktelieferant Andreas Foukery hatte einen Durchhänger. Wir haben uns vorgenommen, vor allem etwas für das erste und zweite Doppel zu tun und wollen am Dienstag ein Spezialtraining durchziehen. Wir kämpfen unverdrossen weiter."

Spieltag vom 5. Oktober: Oberliganiveau bei der Zweiten

Voll des Lobes war Jochen Kast nach dem 9:4-Sieg der ersten Mannschaft: "Es war heute ein sehr, sehr starker Auftritt des Teams und eine intensive Begegnung vor lautstarker Kulisse. Man konnte spüren, wie die Mannschaft während des Spiels Gas gab." Es dauerte dafür allerdings ein wenig, zumal es anfangs zwischenzeitlich 2:2 stand. Dann kamen die Bellenberger besser ins Spiel und holten in Folge vier Punkte. Der Sieg war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gefährdet. Spieler des Tages sind Manfred Seibold und Oliver Schätz mit je einem Doppelsieg und je zwei Einzelerfolgen.

Das Spiel der zweiten Mannschaft kommentierte Reiner Pöpperl so: "Tischtennis auf Oberliganiveau gab es in Holzheim zu sehen. Trotz des Einsatzes von Bettina Martin (letztes Jahr noch Oberliga in Friedrichshafen) gewannen wir am Ende souverän mit 9:5. Unser erstes Paarkreuz war zwar gegen die Oberligapower von Frau Martin auf verlorenem Posten, aber sowohl Markus Bachmaier wie auch Walter Ihle gewannen ihr zweites Match. Paarkreuz zwei sorgte durch Werner Bräuer (2x) und Reiner Pöpperl (1x) für weitere Punkte. Einen makelosen Auftritt lieferte das dritte Paarkreuz mit Reinhard Dinter und Helmut Schüttlöffel, die sowohl im Einzel wie auch in ihrem gemeinsamen Doppel ungeschlagen blieben."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Das erste Punktspiel in der B-Klasse mit 'echtem' Gegner verloren wir knapp mit 6:9 gegen Oberkirchberg. Die beiden vorderen Doppel der Oberkirchbergener waren bärenstark - nur das dritte Doppel wurde von Vogt/Dreher gewonnen. Bei den Einzeln gewannen vorne Andreas Foukery und Armnin Schätz drei Punkte, die Mitte mit Günter Pfluger und Franz Heinrich zwei und hinten holten Leopold Vogt und Günther Dreher null Punkte.

Hoffnung machen uns vor allem die drei Punkte vorne mit dem Spieler des Tages Andreas Foukery, der beide Einzel gewann. Auch der Rest der Mannschaft war nicht chancenlos und konnte gut mithalten. Ein besonderer Dank gilt Klaus Mohnert, der trotz Grippe antrat und ein Doppel mitspielte, und Franz Heinrich, der frühzeitig aus dem Urlaub zurückkam und Klaus Mohnert in den Einzeln ablöste."

Spieltag vom 28. September: Ein Spiel - zwei Siege

An diesem Spieltag gab es zwei Siege, obwohl der ASV Bellenberg lediglich ein Spiel bestritt. Was war passiert? Die Dritte reiste umsonst zu ihrem Gegner über die Iller, weil Dietenheim das Spiel absagte und vorher nicht Bescheid gab. Leopold Vogt kommentierte den Vorfall so: "Wir holten in Dietenheim zwei wichtige Punkte allein durch die Tatsache, dass wir - im Gegensatz zum Gegner - eine vollzählige und kampfkräftige Mannschaft stellen und somit zum Spiel antreten konnten. Wie stark unser Zusammenhalt ist, sieht man daran, dass uns gleich zwei urlaubsbedingt fehlende Spieler per SMS und Mail gratulierten. Ich hoffe, dass wir die nächste Überraschung dann im Spiel selber schaffen."

Nicht so leicht hatte es die Zweite, die im Heimspiel einen "9:6-Derbysieg gegen die spielstarke Vertretung aus Au" holte. Reiner Pöpperl meinte weiter: "Immer noch ein wenig irritiert von den Vorkommnissen des ersten Spieltags, aber diesmal mit Teamleader und mit der richtigen Anzahl von Spielern, gab es nach zwei Niederlagen den überraschenden Sieg im Lokalderby. Besonders gefallen konnten diesmal die zwei "Neuen", Markus Bachmaier und Reinhard Dinter, die jeweils ihre beiden Einzel gewannen. "Man of the Match" war jedoch Werner Bräuer, der nicht nur seine beiden Einzel gewann, sondern auch an der Seite von Walter Ihle im Doppel erfolgreich blieb. Die fehlenden Punkte steuerten Helmut Schüttlöffel und Reiner Pöpperl mit je einem Einzelsieg bei."

Spieltag vom 14. September: Saisonauftakt

Die erste Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gegen Strass gerecht und startete mit einem 9:3-Erfolg in die neue Saison. Teamchef Jochen Kast freute sich: "Deutlicher Sieg gegen ersatzgeschwächte Gegner. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Man konnte unser Potenzial erkennen. Schön, dass wir vollständig angetreten sind." Oliver Schätz, der vormittags noch am Gardasee war, kam rechtzeitig zum Spielbeginn. Damit verschob sich die geplante Aufstellung, was teilweise für Irritationen im Verein sorgte. Für Bellenberg punkteten die Doppel Wollny/Kast und Seibold/Freymiller sowie im Einzel Kast, Seibold (2x), Wollny (2x), Schätz und Freymiller. Falko Lantzsch blieb punktlos, weil er gesundheitlich angeschlagen war.

Einen schlechten Start in die Saison erwischte die zweite Mannschaft ohne ihren Teamchef mit einer 4:9-Niederlage beim SSV Ulm. Dabei gestaltete sich der Beginn der Partie recht positiv. Mit einer 3:0-Führung ging es die Einzelbegegnungen, in denen den Bellenbergern so gut wie nichts mehr gelang. Lediglich Markus Bachmaier konnte noch einen Punkt holen.

Vorschau auf die neue Saison

Es ist wieder soweit: Für die drei Mannschaften der Tischtennisabteilung des ASV Bellenberg geht die neue Saison wieder los. Die Teamchefs sprachen über Ziele, Erwartungen und Aufstellungen. Jochen Kast, Kapitän der ersten Mannschaft, verwies zunächst auf Manfred Seibold (im Bild rechts): „Unser Neuzugang Manfred Seibold verstärkt uns wesentlich. Das Ziel für dieses Jahr muss der Aufstieg in die höchste Liga des Bezirks Ulm sein. Allerdings ist unsere Konkurrenz ebenfalls sehr stark aufgestellt, daher wird unser Vorhaben nur dann erreichbar sein, wenn die Mannschaft möglichst immer komplett antritt. Unsere Doppeltaktik wird sich immer Laufe der Runde noch herauskristallisieren, weil wir verschiedene Varianten im Ärmel haben. Wir freuen uns auf die anstehenden Spiele und hoffen wie in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“ Die Erste geht mit folgender Aufstellung in die neue Kreisligasaison: Jochen Kast, Manfred Seibold, Sascha Wollny, Oliver Schätz, Stefan Freymiller und Falko Lantzsch.

Abteilungsleiter Hubert Keilwerth (links) begrüßt Manfred Seibold.

 

Der Mannschaftsführer der Zweiten, Reiner Pöpperl, sagte: „Das Saisonziel lautet Mittelfeldplatz. Zwei Spieler sind weg, was bedeutet, dass zwei dazu gekommen sind. Ob die Neuzugänge aus der ersten Mannschaft, Bachmaier und Dinter, die etablierten Kräfte aus der letzten Saison, Freymiller und Schätz Armin, ersetzen können, wird sich erst im Laufe der Saison zeigen. Denn wie jeder weiß, weht in der Kreisklasse A ein rauer und unbarmherziger Wind.“ Zu den Doppeln meinte er: „Das eingespielte und sehr erfolgreiche Doppel Bräuer/Ihle wird beibehalten. Die beiden dynamischen Spieler aus der Ersten bekommen je ein neuen Doppelpartner und so ergeben sich die weiteren Doppel Schüttlöffel/Dinter und Bachmaier/Pöpperl.“

Zu guter Letzt gab Leopold Vogt seine Meinung über die Erwartungen der dritten Mannschaft ab: „Nach der so erfreulichen und erfolgreichen Saison 2012/13 mit Aufstieg und Meistertitel wollen wir natürlich weiter auf der Erfolgswelle reiten und in der B-Klasse einen guten Eindruck machen. Und vor allem unsere bewährte mannschaftliche Geschlossenheit und den Spaß am Spiel behalten. Als Neuzugang begrüßen wir Armin Schätz, der uns als erprobter A-Klassen-Kämpfer sehr helfen wird. Hier unsere Stars: Foukery Andreas, Schätz Armin, Edelersatzmann Pfluger Günter, Mohnert Klaus, Heinrich Franz, Vogt Leopold, Keilwerth Hubert, Dreher Günther und Knoll Michael. Daneben stehen uns noch bis zu zehn Ersatzleute bei. Die Aufstellung wird von Fall zu Fall per Mannschaftsbeschluss entschieden. Von einem erneuten Aufstieg können wir natürlich nicht träumen, aber als Vision schwebt uns ein mittlerer einstelliger Tabellenplatz vor Augen.“