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Samstag, 21. Oktober 2017

Ende der Vorrunde: Gutes Mittelmaß

Alle vier Mannschaften des ASV Bellenberg haben einen zufrieden stellenden Tabellenplatz am Ende der Vorrunde erreicht.

So landete die erste Herrenmannschaft in der Kreisliga auf Rang drei, was den Erwartungen entsprochen hatte und daher für keinerlei überraschende Gesichter sorgte. Es zeichnete sich vor allem das mittlere Paarkreuz, Oliver Schätz und Markus Bachmaier, aus. Auch das gute Doppel Stefan Freymiller und Walter Ihle erkämpfte viele wichtige Punkte. Hier geht es zur aktuellen Tabelle.

In der zweiten Mannschaft, die in der Kreisklasse A zu Hause ist, weisen Falko Lantzsch und Reiner Pöpperl eine gute Einzelbilanz auf. Aber nicht nur alleine, sondern auch als Doppel überzeugten sie. Das Team, welches letzte Saison noch um den Klassenerhalt kämpfte, findet sich auf dem vierten Tabellenplatz wieder.

Einzig und allein die dritte Mannschaft stellt eine Ausnahme dar. Sie befindet sich in der aktuellen Winterpause im Tabellenkeller der Kreisklasse C. Lediglich drei Spieler konnten eine leicht positive Bilanz aufweisen: Andreas Foukery, Leopold Vogt und Günther Dreher. Das beste Doppel bildeten Günter Pfluger und Franz Heinrich, womit sie ihre durchwachsene Einzelleistung ausglichen.

Nachdem die Jugendmannschaft zu Saisonbeginn neu gegründet worden ist, stand wie erwartet eine schwierige Vorrunde an, die dennoch gut gemeistert wurde. Der fünfte Tabellenrang kann sich bei insgesamt zehn Mannschaften der Kreisklasse U18 sehen lassen. Eine hervorragende Bilanz spielte Stefan Kandler, der neun von elf Spielen für sich entschied. Aber auch seine Teamkollegen, Manuel Müller, Kevin Hufsky und Raphael Dinus, steuerten wichtige Punkte bei und überzeugten durch ein hohes Engagement.

Ferner sind die Sieger des sog. Erdingerpokals zu nennen, den sich dieses Jahr Markus Bachmaier und Leopold Vogt sicherten, sowie der Gewinner des Schafkopfturniers, Hubert Keilwerth. Letzterer zieht als Abteilungsleiter ein positives Resümee über den Verlauf der bisherigen Saison und freut sich auf den Rückrundenstart am 21. Januar.

Über eine gelungene Vorrunde dürfen sich freuen: Raphael Dinus, Stefan Kandler, Manuel Müller und Kevin Hufsky (von links).

Spieltag vom 10. Dezember: Derbe Klatsche für die Dritte

Die dritte Mannschaft erlebte eine schmerzliche Niederlage. Hierzu Teamchef Leopold Vogt: "Ein Spiel zum Vergessen! 2:9 verloren! Gewonnen haben nur Günther Pfluger und Hubert Keilwerth im Doppel und Günther Dreher im Einzel. Die gewonnenen Punkte sind zwei einsame Leuchttürme im Nebel der Tristesse. Günther Pfluger gab sich wenigstens beide Male erst im fünften Satz geschlagen. Ein schwacher Trost: Pfaffenhofen trat heute zum ersten Mal in der Vorrunde vollzählig an. Wir lassen uns aber nicht entmutigen: Wir trainieren fleißig weiter und sehen dann, wie es in der Rückrunde läuft." Vielleicht gelingt im neuen Jahr Vogt und seinem Team, den vorletzten Tabellenplatz, auf dem sie in die Winterpause gehen, zu verlassen.

Völlig anders präsentierte sich die zweite Mannschaft, die gegen Aufheim triumphierte. Zwei gewonnene Doppel von Dinter/Schüttlöffel und Lantzsch/Pöpperl waren ein guter Start für die kommenden Einzelpartien, in denen das vordere Paarkreuz zunächst versagte und erst Reiner Pöpperl für einen Zähler sorgte. Dank dem starken hinteren Paarkreuz, Werner Bräuer und Armin Schätz, ging es mit einer hauchdünnen Führung von 5:4 in die zweite Einzelphase. Hier rissen sich Reinhard Dinter und Falko Lantzsch endlich am Riemen und punkteten. Abermals war Reiner Pöpperl erfolgreich, der momentan in einer großartigen Form ist. Das Urgestein Werner Bräuer setzte den Schlusspunkt mit seinem zweiten gewonnen Einzel zum 9:5. Damit überwintert die zweite Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz.

Spieltag vom 3. Dezember: Zweite patzt

Für einen kleinen, dunklen Fleck auf der Bellenberger Tischtennisseele ist die zweite Mannschaft verantwortlich, die gegen Strass mit 4:9 verlor. Bereits nach den Doppeln hechelten Dinter & Co einem Rückstand hinterher, der dank einem gewonnenen Doppel von Lantzsch/Pöpperl nicht höher ausfiel. Im Laufe der Begegnung änderte sich an der Rolle des Jägers und des Gejagten sichtlich wenig. Einzig und allein Reiner Pöpperl punktete in der ersten Einzelrunde. Als in der zweiten Einzelphase Reinhard Dinter den dritten und abermals Reiner Pöpperl den vierten Zähler machten, war es bereits zu spät - die Klatsche wurde Realität. Ein enttäuschter Reiner Pöpperl postulierte: „Ich will fünf neue Mannschaftskameraden!“

Diese Aussage berührte die Internetredaktion dermaßen, dass sie sich kurzerhand für eine Hilfeleistung entschloss, was in Form einer Kontaktanzeige geschehen soll:

Er sucht Euch

Reiner, NR, 23 (biologisches Alter), sucht fünf neue Kameraden, die Lust am Ballsport haben und eine neue, erfolgsorientierte Mannschaft aufbauen möchten. Ihr solltet entweder weiblich (bevorzugt werden Damen zwischen 18 und 28) oder männlich (Alter egal!) sein. Wenn ihr Freude nur bei einem Sieg habt, keine Skrupel kennt und mir unkollegiale Aussagen nach Punktspielen verzeiht, dann meldet euch.

Weiter mit dem Spieltag: „Unser Gegner entging nur knapp einem Massaker“, bezeichnete Teamchef Jochen Kast den deutlichen 9:2-Heimsieg der ersten Mannschaft gegen Thalfingen. In der Tat lief es für ihn und seine Truppe von Anfang sehr gut. Eine 3:0-Führung nach den Doppeln wurde kontinuierlich zu einem Zwischenstand von 7:0 ausgebaut. Das hintere Paarkreuz war an diesem Tag leider mit dem falschen Fuß aufgestanden und daher unterbrach kurzweilig der Bellenberger Höhenflug. Walter Ihle und Stefan Freymiller mussten ihre Spiele, trotz gutem Kampf und hohem Engagement, abgeben. Das vordere Paarkreuz machte es besser: Jochen Kast, der an diesem Tag auf einem ungewohnt soliden Niveau spielte, gewann sein zweites Einzel. Für den Schlusspunkt sorgte dann Sascha Wollny, der den Triumph besiegelte.

Hier der Bericht von Leopold Vogt zum Spieltag: "Die dritte Mannschaft gewann nach überzeugendem Kampf gegen Dietenheim III mit 9:5. Dabei taten sich gleich zwei Spieler des Tages hervor: Andreas Foukery und vor allem Dominik Haak mit je zwei gewonnenen Einzeln. Dominik hatte es im zweiten Einzel mit einer Gegnerin zu tun, die als Beläge einmal Antitop und auf der anderen Seite lange Noppen verwendete. Ihm gelang es trotzdem, überzeugende Angriffsbälle zu spielen. Wir vermuten, dass er es ohne das Training gegen einen Mannschaftskameraden mit langen Noppen (d. i. Leopold Vogt; Anm. d. Red.) nicht geschafft hätte.
Die Doppel bleiben weiterhin das Sorgenkind: Lediglich ein Doppel wurde gewonnen. Insgesamt sind wir von unseren Mannschaftskameraden so überzeugt, dass wir keine Partnerschaftsanzeige brauchen. Und wir rechnen uns auch ohne die Nummer eins und zwei nächsten Samstag gegen Pfaffenhofen IV gute Chancen aus und wollen nochmals gewinnen."

Bereits am Dienstag erkämpfte sich die Jugendmannschaft ein Unentschieden im Derby gegen Vöhringen. Für den ersten Punkt sorgte das Doppel Müller/Hufsky und in den folgenden Einzelpaarungen steuerte abermals Manuel Müller einen weiteren Zähler bei. Des weiteren waren Raphael Dinus erfolgreich sowie Stefan Kandler, der sogar beide Einzel souverän für sich entschied.

Spieltag vom 26. November: Bittere Niederlage für die Dritte

Leopold Vogts Spielbericht:

Trotz begeisterndem Kampf verlor die dritte Mannschaft gegen Oberkirchberg mit 7:9.

Schon zu Beginn stand es nach den Doppeln 1:2. Lediglich Dreher/Vogt siegten klar mit 3:0; die anderen Doppel mussten sich knapp nach zwei bzw. Sätzen geschlagen geben. In der ersten Einzelrunde gewannen nur zwei: Andreas Foukery und Günther Dreher. Der Zwischenstand war 3:6. In der zweiten Einzelrunde gewannen Andreas Foukery, Leopold Vogt, Günther Dreher und Michael Knoll. Somit stand es 6:8. Günther Dreher ist mit dem gewonnenen Doppel und zwei gewonnenen Einzeln Spieler des Tages. Hervorheben möchte ich auch die zwei Einzelsiege von Andreas Foukery und den von Michael Knoll, der sich deutlich verbessert zeigte und auch das andere Einzel nur unglücklich verlor. Unsachliche Kommentare des Publikums wurden souverän weggesteckt. Das abschließende Doppel wurde hart umkämpft zu einem spielerischen Leckerbissen. Beinahe jeder Ballwechsel wurde heftig beklatscht. Am Ende verloren Foukery/Haak knapp. Mein Kommentar: Ein Unentschieden wäre
verdient gewesen.

Eine ausgeglichene Leistung zeigte die Jugendmannschaft im Auswärtsspiel gegen Pfaffenhofen. Zunächst gewannen Dinus/Kandler das Doppel und in den darauffolgenden Einzelbegegnungen konnte jeder Bellenberger punkten. So stand es am Ende Unentschieden und ein verdienten Punkt wurde mit nach Hause gebracht.

Spieltag vom 19. November: Bellenberg sieglos

An diesem Tag blieb der ASV Bellenberg ohne Sieg und lediglich die zweite Mannschaft erkämpfte sich einen Punkt in Ludwigsfeld. Das Unentschieden ist einem starken Doppel Eins zu verdanken sowie Falko Lantzsch, der zwei Zähler beisteuerte. Die erfreulichste Überraschung aber war Klaus Mohnert, das "Schnittmonster": Er zeigte Nerven wie Drahtseile als er im ersten und zweiten Spiel jeweils einen 0:2-Satzrückstand aufholte und die Partien für sich entschied. Das ermöglichte den Gästen den Einzug ins Schlussdoppel, das Reinhard Dinter und Helmut Schüttlöffel denkbar knapp im fünften Satz gewannen und damit einen Punkt sicherten. Weiter punkteten Reiner Pöpperl und Armin Schätz. Mannschaftsführer Reinhard Dinter lobte Klaus Mohnert für eine exzellente Leistung, seinen Doppelpartner und sich selbst.

Enttäuscht waren die Spieler der ersten Mannschaft, die sich mit 7:9 gegen Langenau geschlagen geben mussten. Eine hauchdünne Führung nach den Doppeln wurde vom Gegner schnell gedreht, weil lediglich Markus Bachmaier und Walter Ihle in der ersten Einzelrunde punkteten. Bei einem Zwischenstand von 4:5 ging es in die zweite, in der sich die Kontrahenten die Punkte teilten. So siegten für Bellenberg Sascha Wollny, Oliver Schätz und abermals Markus Bachmaier. Das Schlussdoppel musste also entscheiden. Auch wenn Kast/Wollny einen Rückstand von 0:2 Sätzen egalisierte, war es ihnen im fünften Satz nicht vergönnt, ein Unentschieden zu holen. Teamchef Jochen Kast äußerte sich zweckoptimistisch: "Trotz Niederlage schauen wir nach vorne. Es wird in der Rückrunde Umstrukurierungen geben."

Leider musste auch die Jugendmannschaft eine Niederlage von 2:6 in Senden-Höll einstecken. Für die Punkte sorgten das Doppel Dinus/Kandler und im Einzel nochmals Stefan Kandler. Eine Woche zuvor gab es bereits ein enttäuschendes 1:6 daheim gegen Oberkirchberg. Hier machte Raphael Dinus den Ehrenpunkt.

 

Spieltag vom 5. November: Was hat Tischtennis mit Vietnam zu tun?

Manchmal gerät das eigentliche Spiel zur Nebensache und man frägt sich erstaunt, was der ein oder andere Spieler mit seinem Kommentar aussagen wollte. So geschehen nach der Partie der ersten Mannschaft, als Teamchef Jochen Kast sagte: "Für mich ist Oliver Schätz der Spieler des Tages. Er ist unser Mann für Vietnam!" Vermutlich meinte er damit, dass dieser Schätz herausragend spielte, obwohl er verletzt war und deshalb ein "harter Hund" sei. Er und Sascha Wollny, die beide zwei Einzel für sich entschieden, trugen viel zum Heimsieg der Bellenberger gegen Dietenheim bei. Drei gewonnene Doppel waren bereits eine gute Basis für den weiteren Verlauf, in dem zusätzlich Markus Bachmaier und Walter Ihle punkteten. Letztendlich war der Sieg nie gefährdet und der aktuelle dritte Tabellenplatz ist verdient.

Lediglich ein gewonnenes Doppel war für die dritte Mannschaft eine schlechte Voraussetzung im Auswärtsspiel gegen Illerrieden. Konnten sich Franz Heinrich und Günter Pfluger noch als Duo durchsetzen, gelang ihnen in den Einzelbegegnungen erst einmal wenig. Für die Bellenberger punkteten bloß Dominik Haak und Günther Dreher, was einen Rückstand von 3:6 bedeutete. In der zweiten Einzelrunde war das Glück nicht auf Seiten der Gäste und sie verloren drei Partien im fünften Satz. Besser machten es die bereits erwähnten Spieler Heinrich und Pfluger, die wenigstens noch auf zwei Zähler erhöhten. Alles in allem war es eine 5:9-Niederlage, die die Frage aufwirft, warum das Fehlen des Mannschaftsführers Leopold Vogt nicht kompensiert werden konnte.

Spieltag vom 29. Oktober: Aller guten Dinge sind drei

"Aller guten Dinge sind drei", dachte sich der ASV Bellenberg und beschenkte sich selbst mit drei Siegen.

Am souveränsten trat die zweite Mannschaft auf, die einen fulminanten 9:0-Heimsieg gegen SSG Ulm einfuhr und damit, zumindest eine Woche lang, Tabellenerster ist. Eine nützliche Grundlage waren drei gewonnene Doppel: Das Doppel Dinter/Schüttlöffel hechelte einem deutlichen Rückstand hinterher und die Partie schien bereits verloren. Doch die beiden bewiesen Mut und Willensstärke, kämpften sich heran, gingen in Führung und entschieden kurios die Begegnung für sich: Reinhard Dinter spielte den letzten Ball regelkonform mit seinem Daumen und der Ball schlug unerreichbar auf des Gegners Seite ein. In der Folge spielten die Bellenberger ihren Heimvorteil aus, punkteten unentwegt und Klaus Mohnert beendete die Begegnung mit einem sog. Netzroller. "Ich habe die Doppel anders aufgestellt als das letzte Mal. Das war taktisch klug. Dass wir dann so deutlich gewinnen, hätte keiner gedacht", sagte der Mann mit dem goldenen Daumen, Reinhard Dinter.

In Holzheim gab es keine Probleme für die erste Mannschaft. Der klare 9:2-Erfolg wurde den Bellenbergern leicht gemacht, nicht zuletzt durch die Tatsache, dass dem Gegner Pi mal Daumen zwei Spieler fehlten. Aber auch hier waren die Doppel eine gute Basis für die anstehenden Einzelpartien, in denen sich sogleich Sascha Wollny und Jochen Kast geschlagen geben mussten. Doch auf das mittlere Paarkreuz Schätz/Bachmaier war abermals Verlass sowie auf Walter Ihle und Stefan Freymiller. Am Ende sorgte dann das vordere Paarkreuz Kast/Wollny für die Entscheidung und den verdienten Sieg, der nach Ansicht des Teamchefs Jochen Kast zu hoch ausfiel.

Einen starken Auftritt hatte die Jugendmannschaft daheim gegen Witzighausen. Bei einem Stand von 1:1 ging es in die erste Einzelphase, in der Manuel Müller eine hauchdünne Führung herausspielen konnte, die aber sofort ausgeglichen wurde. Dank den Siegen von Raphael Dinus und Stefan Kandler brauchten die Hausherren lediglich zwei Punkte in der kommenden, zweiten Einzelrunde, was sich als eine nicht einfache Aufgabe herausstellen sollte. Den ersten steuerte Kevin Hufsky bei und den zweiten besorgte Stefan Kandler, Spieler des Tages, der in einem spannenden Fünf-Satz-Match am Ende das glücklichere Händchen bewies - da hatte der Tischtennisgott wohl die Daumen gedrückt.

Spieltag vom 22. Oktober: Erste gewinnt Topspiel

Im Topspiel der Kreisliga behielten die Bellenberger die Oberhand und entschieden die Partie mit 9:6 zu ihren Gunsten. Von den drei Doppeln waren lediglich Kast/Wollny erfolgreich und so musste ein kleiner Rückstand ausgeglichen werden, was durch eine gute erste Einzelphase gelang und sogar übertroffen wurde. So erkämpften sich die Hausherren eine zwischenzeitliche Führung von 6:3. Die zweite Einzelrunde gestaltete sich phasenweise unruhig, aber dank Oliver Schätz, Stefan Freymiller und Walter Ihle, die allesamt ihre zwei Einzel gewannen, verbuchten die Bellenberger einen knappen, aber verdienten Sieg auf ihrem Konto.

Hier der Spielbericht von Teamchef Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Wir gewannen in Ludwigsfeld klar mit 9:3. Das Doppeltraining wirkt immer noch; nach den Doppeln stand es schon 3:0. Hubert Keilwerth verlor dann äußerst unglücklich nach hartem Kampf mit 9:11 im fünften Satz. Nach drei weiteren Einzeln stand es bereits 6:1. Von uns verloren noch Michael Knoll und Andreas Foukery, die anderen siegten und so endete die Partie mit 3:9 aus der Sicht der Heimmannschaft. Spieler des Tages ist Leopold Vogt mit einem erfolgreichen Doppel und zwei gewonnenen Einzeln ohne Satzverlust.

Bei uns machte sich schon langsam Euphorie breit: Von Aufstieg kann zwar weiterhin keine Rede sein, aber der letzte Platz ist schon abgewehrt und vielleicht markiert das Spiel ja den Beginn einer Siegesserie?"

Langsam aber sicher kommt auch die Jugendmannschaft in Fahrt. Im Auswärtsspiel in Staig konnte sie den ersten Saisonsieg einfahren. Nach den Doppeln stand es 1:1 und dann gelang es dem starken vorderen Paarkreuz Müller/Hufsky eine Führung herauszuspielen, die Stefan Kandler sogar ausbaute. Bei einem Zwischenstand von 4:2 ging es in die nächste Einzelrunde, in der lediglich zweimal gepunktet werden musste, um die Partie zu gewinnen. Dies erledigten Manuel Müller und Kevin Hufsky, welche an diesem Tag eine "reine Weste" behielten.

Spieltag vom 15. Oktober: Dritte gewinnt Derby

Die dritte Mannschaft hat das Derby gegen Vöhringen gewonnen und verbucht damit den ersten Sieg der Saison. Dazu Teamchef Leopold Vogt: "Sieg, Sieg, Sieg - endlich! - und dazu noch beim Tabellenführer SC Vöhringen II. Das intensive Doppeltraining hat sich nach einiger Verzögerung doch bezahlt gemacht. Daher landeten die Bellenberger nach den Eingangsdoppeln und dem ersten Einzel, das Andreas Foukery deutlich gegen den Vöhringer Spitzenspieler Franz Rettig gewann, und nach dem schwer erkämpften Sieg von Franz Heinrich gegen Hermann Mareth einen Paukenschlag mit 0:5 aus Sicht der Gastgeber. Dass es dann doch ein wenig eng wurde, lag an den beiden Vöhringer Jugendersatzspielern aus der U18 Bezirksklasse, Fabian Singhofer und Robin Guther, die in der Mitte alle Spiele für sich entschieden. Dafür gewannen wir im vorderen und hinteren Paarkreuz drei Einzel. Besonders hervorheben möchte ich unseren Spieler des Tages, Andreas Foukery, der sein Doppel und beide Einzelpartien gewann. Das gleiche Ergebnis glückte auch Leopold Vogt, allerdings mit Doppel 3 und im hinteren Paarkreuz." Mannschaftsführer Vogt kommentierte abschließend das Spiel so: "Gewinnen ist halt doch schöner als verlieren!"

Auch der Jugend ist ein Achtungserfolg gegen den Spitzenreiter gelungen, der aus Weißenhorn angereist war. Zunächst gerieten die Bellenberger in einen 0:2-Rückstand. Manuel Müller sorgte dann für den ersten Punkt der Hausherren und Raphael Dinus sowie Stefan Kandler glichen zum 3:3 aus. In der zweiten Einzelphase konnten sich die Gäste zunächst durchsetzen und schnupperten bereits am Sieg. Doch abermals punktete das starke hintere Paarkreuz Dinus/Kandler und machte somit das Unentschieden perfekt.

Weniger erfolgreich war die erste Mannschaft, die auf ihre Nummer Eins verzichten musste, im Auswärtsspiel gegen den Tabellenersten Witzighausen. Nichtsdestotrotz wehrten sich die Bellenberger und ärgerten den Favoriten. Den ersten von fünf Punkten besorgte das Doppel Freymiller/Ihle ehe Oliver Schätz einen weiteren beisteuerte. Dann egalisierten die Gäste sogar den Spielstand zum 3:3 dank Stefan Freymiller und Markus Bachmeier. Nun gelang den Bellenbergern nicht mehr viel mit Ausnahme von Sascha Wollny, der Ludwig Lehner im fünften Satz besiegte. Die 5:9-Niederlage war im Großen und Ganzen gerechtfertigt.

Die Aufstiegsambitionen der Zweiten erhielten einen weiteren Dämpfer: Im Auswärtsspiel in Pfaffenhofen kassierten die Bellenberger eine 6:9-Niederlage. "Schuld sind die drei verlorenen Doppel", sagte Reinhard Dinter. In der Tat war der 0:3-Rückstand schwer aufzuholen. Die Gäste kämpften sich zwar durch eine gute erste Einzelrunde auf ein 5:4 heran und gingen sogar dank einem starken vorderen Paarkreuz Dinter/Lantzsch knapp in Führung, doch in den restlichen Begegnungen gelang den Gästen nichts mehr.

Spieltag vom 8. Oktober: Dritte noch immer sieglos

Die dritte Mannschaft bleibt auch aus diesem Spieltag ohne Sieg. Die Begegnung gegen den Aufstiegsfavoriten Senden-Höll endete mit 3:9, was Mannschaftsführer Leopold Vogt so kommentierte: "Mit den bisherigen Ergebnissen ist an einen Aufstieg nicht zu denken. Immerhin gewannen Franz Heinrich und Hubert Keilwerth ihr Doppel, Andreas Foukery steuerte gegen Stefan Natterer einen Punkt bei und unserer Spieler des Tages, Jung(spund)-Star Dominik Haak gewann gegen Siegfried K. Schnürle, der mit 1341 Ranglistenpunkten eigentlich klar favorisiert war, obwohl sich Schnürle mit tückischen (Toni-Hold) Antitop-Druckschupfen und sicheren Vorhandschüssen arg zur Wehr setzte. Unter unseren Spielern war der Frust groß über die Langnoppen- und Antitop-Orgie, die unseren Gegnern auch noch zu gefallen schien. Nächsten Samstag gegen Vöhringen muss ein Sieg her."

Auch die zweite Mannschaft kam beim TSV Pfuhl mit 2:9 unter die Räder, was die Aufstiegsambitionen erst einmal dämpfte. Am Anfang der Partie sah es nach einem Kräftegleichgewicht aus: Das Doppel Bräuer/Schätz sowie im Anschluss Falko Lantzsch punkteten. Bei einem Stand von 2:2 schien alles möglich, doch die Gastgeber ließen den Bellenbergern in den kommenden Einzelbegegnungen keine Chance. Reiner Pöpperl, Armin Schätz und Reinhard Dinter kamen zwar in den fünften Satz und hätten weitere Punkte beisteuern können, doch an diesem Abend sollte es nicht sein. So büßt die Zweite den Spitzenplatz in der Tabelle ein und reiht sich hinter Staig ein.

Ganz anders verlief die Partie der Ersten gegen den Erzrivalen aus Obenhausen. Beide Teams hatten Ausfälle zu beklagen: Bellenberg trat mit einem schwerstverletzten Jochen Kast an und Obenhausen musste auf Tomasz Smolka verzichten. Der Auftakt ging zu Gunsten der Gastgeber aus, die mit einer hauchdünnen Führung in die Einzelduelle gingen. Dort egalisierte Sascha Wollny sofort zum 2:2 und ein starkes mittleres Paarkreuz Schätz/Bachmaier verschaffte den Bellenbergern sogar einen Vorsprung (4:3). Durch einen Sieg von Stefan Freymiller gegen Günter Berger wurde dieser knappe Vorsprung gehalten. In der zweiten Einzelrunde punkteten abermals Sascha Wollny, Markus Bachmaier und Stefan Freymiller. Den verdienten Sieg sicherte im letzten Einzel Walter Ihle, der mit einem clever gesetzten Block die Partie zum 9:6 entschied. "Der Sieg überrascht mich nicht. Er ist kein Grund für Euphorie", so Teamchef Jochen Kast.

Spieltag vom 01. Oktober: Zweite spricht von Aufstieg

Es sind nicht mehr nur die Fans, sondern auch die Spieler selbst sprechen davon. Euphorisch und lapidar kommentierte Teamchef Reinhard Dinter den Sieg: "Aufstieg!" In der Tat steht die zweite Mannschaft nach dem 9:6 gegen den SSV Ulm an der Tabellenspitze. Dabei war es ein hartes Stück Arbeit für die Bellenberger, die einen 1:2-Rückstand nach den Doppeln verkraften mussten. Doch eine starke erste Einzelrunde, in der lediglich Helmut Schüttlöffel erfolglos blieb, brachte die Hausherren auf Siegeskurs (6:3). Die restlichen Punkte besorgten Reiner Pöpperl, Werner Bräuer und Armin Schätz, die sich allesamt Spieler des Tages nennen dürfen.

Weniger spannend verlief es bei der Ersten, die mit einem Sieg in Illertissen ihren verkorksten Saisonstart ausglich. Ein deutliches 9:1 sorgte nach zwei Stunden für Zufriedenheit. Dabei verlief die Begegnung weniger souverän als das Ergebnis vermuten lässt, denn fünf Partien wurden im fünften Satz entschieden. Dort behielten allerdings die Gäste aus Bellenberg die Oberhand. Spieler des Tages ist Jochen Kast, der zwei Einzel für sich entschied und über den Ausgang der Begegnung sagte: "Wir haben wie erwartet gewonnen."

Leopold Vogt, Mannschaftsführer der Dritten, resümierte den Spieltag so: "Gegen den Aufstiegsfavoriten TSV Dietenheim gab es für uns erwartungsgemäß nichts zu melden. Das 9:1 spricht für sich. Auch die Anfeuerung durch den Abteilungsvorsitzenden war machtlos. Aber wir setzten auch Lebenszeichen. Die Doppelmisere ist deutlich schwächer geworden. Den einzigen Punkt erzielten Heinrich/Pfluger. Noch ein schwacher Trost: Drei Spiele wurden nur äußerst knapp im 5ten Satz verloren."

Das Spiel der Jugend wurde abgesagt, weil Vöhringen ihre Mannschaft zurückgezogen hat.

Spieltag vom 24. September: Zweite auf Erfolgskurs

Bereits am Freitag feierte die zweite Mannschaft ein 9:1 gegen Witzighausen. Drei gewonnene Doppel legten früh den Grundstein zum Erfolg. In den Einzelpartien kamen die Bellenberger zu eindeutigen Siegen mit Ausnahme von Falko Lantzsch und Werner Bräuer, die beide in den fünften Satz gehen mussten. Völlig untergegangen ist Armin Schätz, der gegen Frank Staudenecker ein klares 0:3 kassierte. Doch die starke Nummer Eins und Spieler des Tages, Reinhard Dinter, machte im anschließenden Spiel gegen Jürgen Schwer den Sack zu. Alles in allem war es ein souveräner Auftritt der Zweiten, der von den Fans gefeiert wurde.

Am Sonntag setzte die Zweite gegen Staig mit einem 9:7-Sieg nach und steht nunmehr auf dem ersten Tabellenplatz. Für das schwierige Auswärtsspiel waren drei gewonnene Doppel am Beginn der Partie eine gute Hypothek, zumal im ersten Einzeldurchgang lediglich Falko Lantzsch punkten konnte. Mit einem Rückstand von 4:5 ging es in die zweite Einzelrunde, in der Reinhard Dinter den Punktestand egalisierte. Spieler des Tages, Falko Lantzsch, verbuchte einen weiteren Punkt auf das Konte der Gäste sowie Reiner Pöpperl und Armin Schätz. Letztendlich gewannen die Bellenberger sogar das Schlussdoppel.

Die Dritte musste laut Mannschaftsführer Leopold Vogt Lehrgeld zahlen. Hier sein Spielbericht: "Beim ersten Punktspiel der neugegründeten dritten Mannschaft gab es gegen den TSV Illertissen eine knappe Niederlage mit 6:9. Alle guten Vorsätze, Kampfeswille und sogar das spezielle intensive
Doppeltraining am Dienstagabend haben nicht gefruchtet. Nach den Doppeln stand es 0:3. Besonders gefrustet waren Günther Dreher und Leopold Vogt, die in der Hobbyliga nur ein Doppel verloren. Sie fanden einfach nicht in das erfolgreiche Spiel hinein. In den Einzeln kämpften wir uns noch bis zum 6:6 heran, ehe Illertissen zum Endstand von 6:9 davonzog. Jedes Paarkreuz von uns machte zwei Punkte - eine ausgesprochen ausgeglichene Mannschaftsleistung. Aber die Doppel, die Doppel! Da muss eine Lösung her."

Spieltag vom 17. September: Keine Überraschungen

Beim Saisonauftakt des ASV Bellenberg hat es keine Überraschungen gegeben. Ohnehin waren lediglich zwei Mannschaften im Einsatz, weil die Zweite ihr Spiel gegen Witzighausen auf Freitag, den 23. September verlegt hatte und die Dritte erst nächstes Wochenende in die Saison startet.

Die erste Herrenmannschaft reiste zum Top-Favoriten nach Staig und hatte im Großen und Ganzen keine Chance. So sah es auch Teamchef Jochen Kast: "Staig war ein übermächtiger Gegner." Nichtsdestotrotz wehrten sich die Bellenberger und kamen zu vier Punkten. Es siegte das Doppel Ihle/Freymiller sowie Neuzugang Markus Bachmaier. Oliver Schätz gelang sogar ein Doppelpack, weil er sich endlich auf seine Offensivstärken besann. Den ehemaligen Oberligaspieler aus Staig, Jörg Schneider, hätte Jochen Kast um ein Haar besiegt, doch er musste sich im fünften Satz knapp geschlagen geben.

Ebenfalls verlor die Jugendmannschaft, die ihr erstes Spiel in Aufheim bestritt und mit einer 2:6-Niederlage wieder heimfuhr. Bereits nach den Doppeln führte der Gastgeber und in den anschließenden Einzelpartien behielten die Aufheimer die Oberhand. Aber Bellenberg gab sich nicht auf und erkämpfte sich zwei Punkte durch Manuel Müller und Raphael Dinus.