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Samstag, 21. Oktober 2017

Spieltag vom 24. April

Am letzten Spieltag der laufenden Saison feierte die Abteilung Tischtennis des ASV Bellenberg ihr 50-jähriges Bestehen und konnte somit die erwarteten Niederlagen gut verkraften. Für die erste Mannschaft ging es gegen den ebenfalls ersatzgeschwächten Tabellenführer und Meister Herrlingen II. Die Bellenberger erwischten einen guten Start mit zwei gewonnenen Doppeln und dem Einzelsieg von Sascha Wollny. Doch die 3:1-Führung war schnell egalisiert und die Hausherren gerieten zum Ende der ersten Einzelrunde in einen 4:5-Rückstand, da nur noch Oliver Schätz punktete. In der zweiten Einzelrunde gelang den Bellenbergern nicht mehr viel bzw. überhaupt nichts mehr, sodass die Niederlage besiegelt war. In Anbetracht der Tatsache, dass drei Fünf-Satz-Spiele allesamt positiv für den Gegner ausgingen, wäre sicherlich der ein oder andere Punkt noch machbar gewesen. Aber so beendet die erste Mannschaft die Saison auf dem fünften Tabellenrang - ein Ergebnis, das in Ordnung geht, wenn die Personalprobleme der Rückrunde beachtet werden.

Werner Bräuer kommentierte das Spiel der Zweiten so: "Die Saison der 2. Mannschaft endete, nach einem holprigen Endspurt, auf dem 6. Tabellenplatz mit 17:19 Punkten. Wir waren punktgleich mit dem Fünften, Senden-Höll, und nur drei Punkte hinter dem 3. Platz von Oberkirchberg. Der Abstieg konnte klar verhindert werden, jedoch die vier letzten Spiele mit der sogenannten “Landsturmtaktik” waren äußerst unbefriedigend. In der Hoffnung, welche ja bekanntlich zuletzt stirbt, daß nächste Saison alles besser wird, gehen wir in die Spielerversammlung am Dienstag, den 26. April.

Das letzte Saisonspiel gegen den Aufsteiger Witzighausen II ist schnell erzählt. Mehr als ein Ehrenpunkt war nicht möglich und der blieb auch noch aus. Trotz dem 0:9 hat man sich gewehrt. Das Doppel Vogt/Pöpperl kam gegen das Doppel Eins von Witzighausen in den 5. Satz und schnupperte am Sieg. Die heutige Nr. 1, Werner, kämpfte ebenfalls mutig bis in den 5. Satz und mußte trotz guter Chancen den Punkt noch abgeben. Alle anderen Spiele waren mehr oder weniger deutlich, wobei Senior Vogt noch einen Satz gewinnen konnte. Mit einer Aufstellung (Werner, Reinhard, Reiner, Armin, Helmut und Poldi), die wohl einmalig und so auch nicht mehr zu Stande kommen wird (Helmut will seine Laufbahn beenden), wurde die Saison beendet. Als Spielführer sage ich “Danke” an alle Spieler, die ausgeholfen haben oder persönliche Events (Geburtstag der Oma, Kinder, Tante, Geliebten, Ehefrau oder des Stallhasen etc., Fußballbundesliga auf Sky, Weltreisen, Fahrten zum Wertstoffhof) hinten anstellten und pünktlich in der Halle erschienen.

Kommentar zum Festakt: Es war ein gelungenes Fest und für 50 Jahre Tischtennis absolut notwendig, wenn auch so manche Stimme im Vorfeld dem nicht so zugestimmt hatte. Dem Festausschuß, insbesondere Hubert, der sich mit den Ehemaligen viel Mühe gegeben hat und eine schöne Rede ”redete”  ein “Dankeschön”. Problemfelder mit der “Senffrage” oder der Farbe des Biers, “Hell oder Dunkel”, konnten gemeistert und entschieden werden. Leberkäs, Kartoffelsalat und Kuchen hat wohl allen (Jochen????) gemundet. Auf jeden Fall blieb nicht viel übrig. Der Dank geht natürlich nicht nur an den Festausschuß, sondern an alle die tatkräftig zum Gelingen des Festes beigetragen haben (der eine mehr, der andere weniger). Irgendwo muß man ja noch ein “Haar in der Suppe” finden, sonst wärs ja kein Kommentar. Es kommentierte vom Bay. Landfunk, Euer Grandler Werner."

Andreas Foukery sagte zum Spiel der dritten Mannschaft: "Wir verloren zum Saisonende mit 1:9 gegen Oberkirchberg und finden uns auch in diesem Jahr wieder auf dem 9. Tabellenplatz und hoffen, dass wir wieder nicht absteigen. Den einzigen Punkt für Bellenberg erzielte Franz Heinrich und ist somit der Spieler des Tages. Wir, Poldi und ich, bedanken uns bei allen Spielern, die tapfer für unsere Mannschaft gekämpft haben und dass wir immer zu sechst antreten konnten. Die neue Saison kann kommen, ob in der B- oder C-Klasse: Wir freuen uns. Ein herzlicher Dank gilt noch Hubert Keilwerth für den schönen Saisonabschluss." Und auch Leopold Vogt kommentierte: "Über das letzte Punktspiel von uns gibt es nicht viel zu berichten. Wir gaben drei Spieler incl. den Spielführer an die Zweite ab und der Gegner kam in Bestbesetzung. Franz Heinrich sorgte für den Ehrenpunkt zum 1:9. Vier Spiele wurden erst im fünften Satz verloren und hätten gut und gerne auch andersherum ausgehen können. Es bleibt bei den erspielten sieben Punkten. Nicht schlecht für das Ersatzteillager der zweiten und ersten Mannschaft."

Spieltag vom 16. April

Die erste Mannschaft musste eine deutliche 2:9-Niederlage in Öpfingen hinnehmen. "Ohne Manfred und Jochen waren wir chancenlos. Ich bedanke mich bei Werner und Armin fürs Aushelfen. Die Niederlage haken wir einfach ab und freuen uns auf nächsten Samstag", sagte Sascha Wollny, der mit Stefan Freymiller die Ehrenpunkte besorgte.

Leopold Vogt sagte zum Derbysieg: "Wir stemmten uns dem Negativtrend entgegen und gewannen in Vöhringen verdient mit 9:5 gegen die ersatzgeschwächte Heimmannschaft. Wir haben jetzt mit sieben Punkten schon mehr als zweimal so viele Punkte als in der letzten Saison. Nach den Doppeln stand es 2:1 für uns. Das erste Paarkreuz spielte 1:1, Andreas Foukery trotzte seinen Rückenproblemen und gewann überzeugend mit seinen Vorhandschüssen. In der Mitte ließ sich Günther Dreher vom ekelhaften Noppenspiel seines Gegners nicht beeindrucken und Franz Heinrich bewies überlegene Willensstärke gegen Hermann Mareth. Hinten stellten Leopold Vogt und Manuel Baur das zwischenzeitliche 7:2 sicher.Danach lief es holpriger, aber Günther Dreher trickste Mareth aus und Leopold Vogt stellte dann im fünften Satz das 9:5 sicher. Für Aufregung sorgte nur die neue automatisierte Hallentechnik der Vöhringer. Die Beleuchtung ist per Bewegungsmelder gesteuert und so kam es, dass bei bestimmten Spielen plötzlich das Licht ausging. Daraufhin mussten die jeweiligen Zuschauer für Bewegung sorgen und siehe da: das Licht ging wieder an. Auch die Rolladensteuerung fuhr eigenmächtig hoch und ließ sich nicht mehr runterfahren, so dass wir die Tische umstellen mussten."

Spieltag vom 9. April

Es war ein schwarzer Tag für den ASV Bellenberg, mussten doch alle drei Mannschaften eine Niederlage hinnehmen. Die Erste verlor mit 2:9 in Lehr, wo das Doppel Wollny/Kast und Stefan Freymiller für zwei Ehrenpunkte sorgten. Jochen Kast kommentierte: "Eine sang- und klanglose Niederlage durften wir in Lehr in Empfang nehmen. Auch das Auemer Orakel hatte wieder Recht: 'Negativ' war die kurze und prägnante Vorsehung. Zu vermerken ist noch, dass das erste Doppel zwischenzeitlich wieder auf das Verwenden eines gemeinsamen Handtuchs verzichtete und die momentane Nummer Eins den Hallendreck zur Anreicherung seines Sportgetränks verwendete", was in der Tat stimmte und das Resultat einer folgenschweren Verwechslung war. Kast bedankte sich abschließend noch bei Falko Lantzsch für sein engagiertes Aushelfen.

Werner Bräuer sagte zum Spiel der zweiten Mannschaft: "Noch steht der ASV II auf dem vierten Tabellenplatz punktgleich mit Ludwigsfeld. Trotz der dritten Pleite in Folge (Neu-Ulm, Reutti und jetzt Weißenhorn) gings in der Tabelle noch nicht bergab. Doch in der nächsten Woche werden uns einige Mannschaften überholen. Das Spiel gegen den Tabellenzweiten wäre schon bei voller Besetzung schwierig geworden. Zuletzt konnten wir jeweils ein 7:9 erspielen und die Weißahorer in Bedrängnis bringen. Doch der Landsturm vom Samstag fuhr ziemlich chancenlos in die Fuggerstadt. Vorneweg Danke an die drei Mitstreiter Reiner, Franz und Markus. Sie spielten teilweise über ihrem Level und somit gaben wir kein Katastrophenbild ab, auch wenn die Niederlage mit 2:9 deutlich ausfiel. Aber in Erwartung einer Hopfen/Apfelsaft/Speziekaltschale im Barfüßer war die Stimmung immer im Plusbereich.

Das Spiel ist schnell erzählt: In den Doppeln punktete die Erfahrung, Schätz O. und W.B, während Doppel Drei sich bis in den fünften Satz spielte und leider verlor. Doppel Zwei, R. und R., erhielten eine Lehrstunde. Im Spitzenpaarkreuz gings dann auch schnell und es stand schon 1:4. In der Mitte konnte Reiner sein Spiel zeitweise offen gestalten, verlor trotzdem deutlich in drei Sätzen. Reinhard gewann einen Satz und fand insgesamt nicht zu seinem gewohnten Spiel. Franz, von der Bahre (Erkältung) an die Platte, schaffte es in den 5. Satz und hatte da gleich drei Matchbälle. Leider genügte diese Anzahl nicht und er blieb zweiter Sieger. Trotzdem hat er tapfer das “Messer” eingesetzt. Markus setzte ein Highlight und gewann endlich auch in der Zweiten ein Match. Durch gute Abwehrarbeit und konstante Topspins gewann er in vier Sätzen. Die “Spitzenspieler” bemühten sich wieder nach Kräften. Während Oli, trotz Pudding, 14 Tage Sonne und All-Inkel, die Überlegenheit der Nr. 1 anerkennen mußte (so spielt man mit kurzen Noppen), konnte der Oldi gegen die Nr. 2 den zweiten Satz noch in die Verlängerung bis 15 Punkte verlagern. Ohne Übertreibung: der zweite Satz wäre möglich gewesen!!!! Somit ist das Spiel erzählt.

Ich will hier nicht über eine bedenkliche Zustandsbeschreibung unserer drei Mannschaften schreiben. Auch wenn sich die Saison dem Ende zuneigt und der Wille zum Spiel immer kleiner wird, so sollten wir uns doch am Riemen reißen. Es ist nicht unser Ziel, wie in den unteren Fußballligen, in denen mit acht Mann angetreten oder das Spiel abgesagt wird, die Saison zu beenden. Für diesen Spieltag haben wird wieder 18 “kleine Negerlein” gefunden. Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben. Jedoch zieht sich die "Aushelferei" schon seit der Rückrunde wie ein roter Faden durch den Spielbetrieb. Für die neue Runde (Besprechung Anfang Mai) sollten wir wieder eng zusammenrücken. Nach wie vor sind wir für unsere Geselligkeit und Teamverantwortung bekannt. Endlich haben wir eine Mannschaft in der Bezirksklasse, das sollten wir nicht verspielen und eine geregelte starke Zweite und Dritte macht dann auch mehr Spaß. Den letzten Absatz habe ich so als Kommentar und gefühlte Zustandsbeschreibung dargelegt. Ich hoffe, es fühlt sich niemand “angesprochen” wie in einer meiner letzten Berichte. Auf bald bei einer Hopfenkaltschale zum 50sten am 23. April. Euer Nörgler (es liegt nicht am momentanen Alkoholentzug)"

Leopold Vogt zum Spiel der Dritten: "Gegen den Tabellendritten Illertissen II gab es für unsere ersatzgeschwächte Mannschaft eine deutliche 1:9-Niederlage. Lediglich Manuel Baur konnte punkten. Wir bedanken uns beim Stammersatzspieler Günter Pfluger und bei Peter Kast fürs Mitspielen und die Unterstützung beim Umdrunk sowie beim einzigen Fan, der uns das ganze Spiel über unterstützte und auch die Protokollarbeit übernahm."

Spieltag vom 19. März

Die erste Mannschaft gewann denkbar knapp mit 9:7 ihr Heimspiel gegen Herrlingen III. Mit drei verlorenen Doppeln ging es in die Einzelpaarungen, in denen die ersten Punkte durch Sascha Wollny, Jochen Kast und Marc Kukofka für Bellenberg kamen. Zur zweiten Einzelrunde lagen die Hausherren noch immer mit 3:6 hinten, aber nun rissen sich auch die anderen Spieler am Riemen und punkteten. Bei einer 8:7-Führung musste das Schlussdoppel entscheiden: teils mit glücklichen und teils mit intelligenten Bällen entschieden Wollny/Kast das finale Doppel für sich und brachten damit den Gesamtsieg unter Dach und Fach. Kast sagte: "Wir haben schon wieder einen Rückstand egalisiert und sogar noch gewonnen. Respekt an das kampfstarke Team. Wir sind im Moment echt schwierig zu besiegen. Danke an Walter fürs Aushelfen. Wir konnten ihm eine Tischtennisheimat in angenehmer Atmosphäre bieten. Das kalte, hässliche Gesicht des Tischtennissports konnte man am Freitag sehen: Spieler werden vom Teamchef mit dem Handtuch geschlagen, Besitzverhältnisse von Bellenberger Immobilien durch die Halle geschrien und zuletzt werden harmlose Zuschauer mit Guinessbier beworfen. Das sind aber nur die Randnotizen dieses eigentlich erfolgreichen Spieltages."

Erfolgreich war dieser Spieltag lediglich für die erste Mannschaft, denn die Zweite verlor bereits am Freitag daheim gegen den Tabellenletzten aus Reutti. Verständlich macht diese Niederlage die Tatsache, dass bei den Bellenbergern drei Stammspieler ersetzt werden mussten und lediglich Falko Lantzsch einen Sahnetag erwischte. Am Ende eines harten Kampfes musste sich die Zweite mit 7:9 geschlagen geben (für weitere Informationen zum Spiel siehe Kommentar oben: "Das kalte, hässliche Gesicht...").

Eine herbe Klatsche kassierte die dritte Mannschaft. Andreas Foukery: "Wir gingen sang- und klanglos in Pfaffenhofen unter und mussten uns völlig ohne Chance geschlagen geben. Es konnte keiner sein Potenzial abrufen, was aber auch nicht verwundert, da gleich drei Spieler gestern in der Zweiten aushelfen mussten, der Abend etwas länger ging und ihnen deshalb die Kraft fehlte für heute. Nicht mal die Bierdusche von Reiner [vgl. Kommentar von Kast: "zuletzt werden harmlose Zuschauer mit Guinessbier beworfen"] hat geholfen, dass wir heute so schlecht waren. Aber wir hoffen, dass es gegen Vöhringen und Oberkirchberg besser läuft und wir noch den vorletzten Platz abgeben können. Aufgehts zum Endspurt!"

Spieltag vom 12. März

Die erste Mannschaft erkämpfte sich ein Unentschieden in Gögglingen, was alles andere als leicht war. Denn sie startete mit einem 1:2-Rückstand in die erste Einzelrunde, in der lediglich Sascha Wollny gewinnen konnte. So ging es mit 2:7 in die zweite Einzelphase, die sich deutlich besser für die Bellenberger gestaltete: Fünf Punkte in Folge und das gewonnene Schlussdoppel brachten den Punktgewinn. Jochen Kast resümierte: "Weiterhin ohne Nummer Eins traten wir am Samstag Abend zum fälligen Punktspiel gegen die Sportsfreunde aus Gögglingen an. Da die Ergänzungsspieler aus der Ergänzungsmannschaft nicht ergänzen konnten oder wollten, sprang Heidi erneut voller Tatendrang ein. Danke dafür! Gögglingen zeigte sich unterstützt durch zahlreiche Fans, deren Sachverstand durch den Konsum einiger Bierchen nicht immer ganz präzise kalibriert war, sehr engagiert. In einem munteren Spielverlauf erfreute sich die Heimmannschaft einer deutlichen 7:2-Führung und war schon sehr siegessicher, als folgender Dialog auf der Bellenberger Bank stattfand:

Strategischer Spielführer: 'Bald sind mer in der Traube!'

Haarloses Aumer Orakel: 'Nix do, mer gangat mit am 8:8 in Traube.'

Strategischer Spielführer: 'Echt jetzt, oder?'

Das haarlose Aumer Orakel sollte recht behalten: eine furiose Aufholjagd folgte und in einem epischen Schlussdoppel konnte ein 8:8 erreicht werden, das den Gastgeber das blanke Entsetzen ins Gesicht zeichnete. Der nunmehr fällige Besuch genannter Traube war auch ein 'voller' Erfolg. Wir sind für diese Saison 'safe' in der Bezirksklasse und sehen dem Saisonende recht 'gechillt' entgegen. Dieser Bericht folgt der Tendenz zur romanhaften Beschreibung des Spielgeschehens, wurde aber innerhalb des Redaktionsschlusses eingereicht. Die ganze Wahrheit zum Spiel: Dienstag, 21:00 Uhr in der Bürgerstuben!", sagte Kast.

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Bei der Rückrundenversion des Kreisklasse B Kellerduells zwischen der 3ten und der 2ten der Ranzenburger zeigten sich letztere gegenüber der Vorrunde stark verbessert und verloren nur noch mit 5:9. Dies war also unserer erster Rückrundensieg. Die Dietenheimer können uns jetzt auch nicht mehr rechnerisch überholen. Wir feierten das Ereignis auch entsprechend, allerdings nur am Anfang in voller Besetzung, weil Andreas Foukery wegen völliger Absenz der 2ten Mannschaft (incl. Edelreserve Rainer) in der Ersten aushelfen musste. Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns lautstark unterstützten.

Nun zum Spiel. Nach 3 Doppeln und dem ersten Einzel von Andreas stand es 4:0 für uns. Diesen Abstand hielten wir bis zum Endstand von 9:5. Günther Dreher und Franz Heinrich erzielten das Maximum mit 2 gewonnenen Einzeln und dem gewonnenen Doppel. Kein Spieler blieb ohne Punkt. Um ein Haar hätten wir das Spiel gar nicht bestreiten können und somit kampflos abgeben müssen, weil die Gymnastikhalle wie schon am Samstag vorher von der VHS belegt war, ohne dass wir in irgendeiner Form benachrichtigt worden wären. Die VHS erklärte sich aber bereit, den Kurs auf der Bühne der Turnhalle durchzuführen. Herzlichen Dank. [...]."

Spieltag vom 5. März

An diesem Spieltag kassierte sowohl die zweite als auch die dritte Mannschaft eine Niederlage. Werner Bräuer kommentierte: "Was Napoleon sein Waterloo, ist Neu-Ulm für die Zweite. Komplett abgewatscht, so gewinnt man keinen Blumentopf und dazu fehlender Team-Spirit, das kann nur in einer Statistenrolle enden. Unfassbar war bereits der Beginn mit den Doppeln. Die 120er gewannen noch den ersten Satz und verfielen anschließend in Frühlingsmüdigkeit oder Winterschlaf. Ausgerechnet spielte in dem Doppel auch noch unser Freund aus Obenhauserzeit, Mihajlovic. Ein zwar enges, aber halt 1:3 für Neu-Ulm. Doppel Eins wehrte sich bis in den fünften Satz, dagegen kann man nichts sagen. Beim Doppel Drei stand das Spiel auch nicht gerade auf “Fight”, 3:0 war die Quittung.

Zunächst glaubte man, das Blatt hätte sich gewendet, Falko führte gegen den Nachwuchsmann schnell 10:0 und der Satz ging 11:2 an ihn. Obwohl er, wie immer kämpferisch überzeugte, verlor er im 5. Satz. Oli hatte gegen den Ex-Bellenberger, Wohlgschaft, seine liebe Müh und ging als zweiter Sieger von der Platte. Die Rückhand von W. konnte er selbst mit den Noppen nicht bändigen. Walter aus der starken Mitte, er hatte sich nach dem Doppel in seinem Kapuzenpulli vergraben, gewann sicher gegen Milla. Die Nr. 3, W., gab sein Spiel 3:1 ab und scheiterte mal wieder am Rückschlagspiel. Zu viele Annahmefehler waren der Niederlage geschuldet. Perspektivspieler Heidi hatte unseren alten Bekannten vor dem Schläger. M. jammerte wie immer: "Ich hab heute wieder tränende Augen und bin auch schon 67 Jahre alt, das ist meine letzte Saison. Ich zieh in mein Haus ans Meer." Heidi konnte mit seinen Aufschlägen das Spiel lange offen gestalten, verlor jedoch im vierten Satz in der Verlängerung. Zugegeben, für 67 Jahre spielt er noch ganz passabel. Reinhard war wie immer eine coole S... und gewann im 5. Satz. Mit dem Sieg hat er jetzt die Position zwei in der Zweiten (TTR-Punkte) erreicht. Ich glaub, ein Mann für die Erste. Runde zwei begann mit einem Sieg von Oli gegen den Nachwuchsmann Tom. Die ersten beiden Sätze gewann er jeweils recht knapp mit 16:14, um dann im fünften Satz mit “Neun” den Sack zuzumachen. Jetzt konnte er endlich zum Geburtstag seine Sohnes und zum Bayernspiel abfahren. Falko unterlag wieder im 5. Satz gegen Wohlgschaft, obwohl er schon 2:0 geführt hatte. Bei Falko trifft der Satz zu: “Glück hat man nicht, wenn man es braucht.”  Über das zweite Spiel der Nr. 3 legen wir den Mantel des Schweigens. Die einzige Aussage die man ihm entlocken konnte: “Ich bin alt, aber noch nicht fertig.” (L. Vonn vom Wochenende). Walter stand in seinem zweiten Spiel seinem Doppelpartner nicht nach und gab ebenfalls 1:3 ab. Somit war das 9:3 geboren. Unsere Supporter, Markus und Thea, wandten sich mit Krausen ab und verweigerten weitere Unterstützung bei einem ähnlichen Spielverlauf. Anschließend verteilten sich die Spieler in alle Himmelsrichtungen und kamen hoffentlich pünktlich zum Anpfiff vor die Glotze. Irgendwie war dieses Spitzenspiel der Bundesliga doch bei einigen im Kopf präsenter als das Ping-Pong. Jetzt können wir erst mal 14 Tage die Wunden lecken und dann gehts gegen den Letzten, Reutti. Vielleicht findet das Spiel bereits am Freitag, 18.3.16, statt. Dies der Trainingsgruppe aus der Ersten zur Kenntnis. Der Kulttaxifahrer von BR 3, Isaak Cecce (oder so ähnlich) meinte: “Das Leben ist kein Ponyhof, das 'Wir-Gefühl' ist entscheidend, um gemeinsam in der Erfolgsspur zu bleiben.” Worum ham die auf de Trikot “Furrrre” standa, solle ses doch au mache. Pfiets eich bis zum nächsten Montag."

Leopold sagte zur Niederlage der Dritten: "Wir verloren ohne unseren Spitzenspieler A.F. in Aufheim überklar mit 0:9. Nicht einmal das virtuelle Schlägervergessen auf unserer Seite konnte die Aufheimer irritieren. Spieler des Tages sind Manuel Baur und Markus Heim, die wenigstens je einen Satz gewannen. Nächsten Samstag spielen wir gegen Dietenheim II (15 Uhr, daheim) und da wollen wir gewinnen."

Spieltag vom 27. Februar

Werner Bräuer kommentierte das Spiel so: "Zum fälligen Auswärtsspiel waren wir bei der SSG Ulm II, Wohnsitz Gögglingen, zu Gast. Während Teile der Tischtennisabteilung sich bei Sonnenschein und Pulverschnee an der Silvretta Nova vergnügten (es sei ihnen vergönnt, trotzdem war die Terminierung des Skiausflugs sehr unglücklich, das musste gesagt werden), hielten sich die sechs wackeren Spieler und ein Fan für zweieinhalb Stunden in einer trostlosen Turnhalle auf. Eine riesige Sporthalle mit zwei Tischen, etwas Umrandung und zwei Holzbänken. Die Temperatur war auch nicht vom Feinsten. Trotzdem, mal vorneweg, war der Ausflug ins Württembergische ein voller Erfolg. Zum Schluß stand ein Sieg mit 9:5 zu Buche und die Revanche zur Vorrunde war gelungen. Mit dem Sieg sind wir bis auf einen Punkt an den 3. Platz heran gerückt. Zunächst wollte keine rechte Stimmung aufkommen. Vielleicht lag es daran, daß mit insgesamt vier Fahrzeugen angefahren wurde. Wobei noch unser Edelreservist Heidi, von Reinhard und Walter, in Vöhringen nicht “aufgespürt” werden konnte. Die Breitengasse 25 war einfach nicht zu finden und so fuhr man ohne Heidi zum Spiel. Dieser meldete sich dann mit weinerlicher Stimme über sein Smartphone: “Habt mich wohl vergessen”. Er kam dann aber noch rechtzeitig mit seinem “Flitzer” in Gögglingen an. Reinhard versprach ihm dafür ein Kilo Spaghetti und ein Fass “Colaweizen”.

Die Ouvertüre war für uns sehr erfolgreich. Alle drei Doppel gingen an uns. Während Doppel Eins und Drei gewohnt sicher und erwartungsgemäß punkteten, konnte Doppel Zwei einen überraschenden Punkt beisteuern. Oli war von seinem Partner Heidi sehr angetan und orakelte: “Von nun an muß man mit ihm rechnen, wenn er sein druckvolles Angriffsspiel umsetzen kann.”

Den vierten Punkt erspielte Oli für das Team, indem er mit 3:0 für klare Verhältnisse sorgte. Leider ging es so nicht weiter. Falko kämpfte zwar wie immer, doch war wieder ein Netzball im 1. Satz gegen ihn. Der dritte Satz endete  mit 20:18!!!!!! gegen ihn. Die zuletzt starke Mitte mußte durch Walter ebenfalls einen Punkt abgeben. Walter kam mit der Kälte in der Halle nicht zurecht und somit konnte der “Magier” des soften Vorhandtopsins nicht seinen Zauber versprühen. Werner knüpfte mit seinem sicheren Rückhandtopspin an seine Erfolgserlebnisse von der Vorwoche an und erhöhte auf 5:2. Das Ergebnis kam zu Stande, da einige Spiele vorgezogen wurden und am Schluß wußte niemand so genau wie es steht. Gleich im Anschluß spielte unsere Nr. 3 sein zweites Spiel und ging dabei “sang- und klanglos” unter. Vermutlich lag es am Trainingsrückstand, da das Freitagstraining ganz überraschend abgesagt wurde. Da Werner noch nicht in der Socialmedia angekommen ist, hatte er versäumt seine “E-Mails” zu checken. Normalerweise sind unsere Spitzenspieler und “Vieltrainierer” ja an Hl. Abend, Karfreitag, Silvester und am Tag der Deutschen Einheit immer in der Halle, aber nicht an diesem Freitag. Sie haben sich einfach “frei” genommen. Zurück zu unserem dritten Paarkreuz. Da stand die Aussage von Heidi im Raum: “Da machen wir vier Punkte, ist doch klar.” Reinhard spulte, wie schon die ganze Saison, sein Repertoire herunter und gewann wie gewohnt sicher 3:0. Heidi dagegen, vermutlich durch seine Aussage etwas in Zugzwang geraten, mußte in den fünften Satz. Dort war er  beim 13:11 leider nur zweiter “Sieger”. Bei einer Führung von 6:3 ging es in die zweite Runde. Oli kam zunächst mit der Nr 1 nicht zurecht. Die Noppen wollten den Ball nicht auf den Tisch bringen. Als bereits ein 0:2 auf der Stadionleinwand erschien, drehte Oli den Spielverlauf. Vermutlich wirkte jetzt erst sein Schokopudding mit Smarties, dies hatte er mir nach seinem 3:2 Sieg verraten. Plötzlich lief es bei ihm und er zeigte eine “starke Nummer”. Die Vorhandtopspins fanden endlich ihr Ziel. In dieser Verfassung kann er die Mannschaft mitreißen. Chapeu (franz. Hut ab!) Oli, du bist bei uns angekommen. Falko zeigte ebenfalls eine gelungene Partie und überzeugte mit seinem Halbdistanzspiel (3:0). Walter konnte sich nach einer ordentlichen Aufwärmrunde, was man eigentlich selten bei ihm sieht, stark verbessert zurückmelden. Unglücklich verlor er mit –9, –9, +12 und –9. Reinhard war dann für den Abschluß zuständig. Er gewann sicher mit 3:1. Wie immer hatte er seine Erfahrung und kurzen Noppen “reingehauen”. Somit war der Sieg unser. Den Titel “Man of the Match” teilen sich heute Reinhard und Oli, wir wollen keinen benachteiligen. Als Supporter war Markus wieder zur Stelle und couchte das Team mit seinem Sachverstand. Leider legte er zu oft Smokerpausen ein und war bei engen Situationen nicht immer greifbar. Man merkte ihm das Heimweh zu seiner “Zweiten Mannschaft” an und er lobte sie: “Trotz meines Ausscheidens, ich habe leider zu viele TTR-Punkte, ist die Mannschaft in einer sehr guten Verfassung und die Stimmung ist nach wie vor prächtig.” Er zeigte seine Treue, indem er noch anschließend mit uns im Sportheim Bellenberg sein Veggie-Menü, gemischter Salat mit Pommes, genoß. Ich hoffe, daß er keine zu großen Magenprobleme in der Nacht hatte. Zu seinem großen Bedauern mußte er auch noch die “Traube” streichen, keiner wollte mit ihm einkehren.

An dieser Stelle wollen wir natürlich unserem “Pauli”, die reguläre Nr. 6 des Teams, zu seinem “23sten” Geburtstag gratulieren. Er hat wie immer in Hamburg gefeiert. Wir hoffen, daß du gegen Reutti wieder an der Platte stehst. Am Samstag folgt das nächste Auswärtsspiel in Neu-Ulm, 15.00 Uhr, und Hedi verstärkt wieder das Team. Er fährt diesmal selbst, da er einen Doppelspieltag hat, um 19.00 Uhr geht es in Aufheim für die Dritte um Punkte. Als Kommentator zeichnet der Mannschaftsführer."

Spieltag vom 20. Februar

Werner Bräuer zum Spiel der zweiten Mannschaft: "Zur besten schwäbischen “Prime Time”, Samstag 15.00 Uhr, in den Familien wird Kaffee getrunken und Marmorkuchen gegessen, B 1 läuft mit der Sendung “Heute im Stadion”, steht die Zweite gegen Oberkirchberg (Tabellennachbar) an der Platte. Bereits in der Vorrunde gab es ein hart umkämpftes Unentschieden. Damals konnte unser 120er Doppel das Schlußspiel noch erfolgreich gestalten. Darauf werden wir später nochmals zurückkommen. Das Spiel stand bei den einheimischen “Supporters” unter dem Motto, mit “Kind und Kegel” in die Halle. Weiter begrüßten wir Markus und Thea von der Ersten, der uns taktisch und als Schiedsrichter den Rücken stärkte. Jochen, der Bergfex, schaute auch auf ein Bier vorbei. Übertrieben war, daß er bei dem dünnen Schneefall die Harscheisen an seinen Turnschuhen montiert hatte. Vermutlich noch ein Relikt aus seiner Tourenwoche. Edelfan Helmut, unser Motivationsguru, war wie immer da, sein Motto: “Wir gehen an die Platte um zu gewinnen, sonst nichts, der nächste Ball ist der wichtigste.”

Und nun zum Spiel: In den Doppeln konnte mit viel Glück ein 2:1-Vorsprung erspielt werden. Das 120er Doppel, die sogenannte “Bank”, begann gewohnt souverän und führte bereits 2:0 in Sätzen als plötzlich der Faden riß. Erst im 5. Satz, nach unendlichen Matchbällen für beide Teams, konnten W & W das Spiel mit 20:18 für sich entscheiden. Oli und Heidi spielten zunächst nach dem Motto: “Topspin Oli und Schuß Heidi, dies gelang jedoch nur 2 Sätze. Im 5. Satz mußten sie sich 10:12 geschlagen geben. Doppel “Drei” spielte ihre “Automatismen” gewohnt souverän herunter. “Steinplattenaufschlag” und anschließend Noppenspin, damit hatte der Gegner seine liebe Mühe. 3:0 war das klare Ergebnis. 

Das vordere Paarkreuz teilte die Punkte, während Oli seinen Gegner klar im Griff hatte (3:0), mußte sich Falko mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben. Auch im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Die Siegesserie von Walter riß gegen einen jungen, dynamischen Topspinspieler mit herausragendem Rückhandblock. Walter zollte seinem Gegenspieler Respekt: “Der hat mich richtig ausgespielt, das schafft nicht jeder”. Der Nr. 3 merkte man zunächst seine Verunsicherung an, die er noch aus dem Spiel gegen Dietenheim mitgenommen hatte. Im 3. Satz konnte er dann endlich die Vorgaben von Markus umsetzen und er schoß sich endlich “frei”. Im 5. Satz wurde es nochmals eng, als er mehrere Angriffe seines Gegenüber mit Ballonabwehr und viel Glück zum 11:9 “Heim” bringen konnte. Werner meinte: “Die Lernentwicklungsgespräche und das zweimalige Systemtraining während der Woche haben sich doch positiv ausgewirkt.” Im dritten Paarkreuz wurden wieder die Punkte geteilt. Das zeigt, daß es ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften war, die sich auf Augenhöhe begegneten. Reinhard spielte zunächst seinen gewohnten “Stiefel” und führte bereits 10:6, um den Satz dann noch abzugeben. Anschließend zeigte es sich, daß er mit Drucksituationen sehr abgeklärt umgehen kann. Er krempelte die Ärmel hoch und gewann ganz sicher sein Match mit 3:1. Heidi, als neuer Perspektivspieler ins Team geholt, hatte es sich nach seinem Sieg in der Bezirksklasse verdient, mußte anerkennen, daß die “Trauben” auch in der A-Klasse sehr weit oben hängen. Er wird seine Ziele neu definieren müssen, die da lauten: “Mehr Handwerker, weniger Künstler.” Sollte er mehr ins Training kommen, werden wir ihn natürlich unterstützen. So ging das Spiel, wenn auch knapp, an Oberkirchberg. Die zweite Runde begann mit einem Paukenschlag. Oli gewann noch den ersten Satz mit 17:15, aber bereits da hatte er die Turnhallenwand zu einem “Schweizer Käse” geschossen. Dies setzte sich in den folgenden Sätzen fort und es kam zu einer 1: 3 Niederlage. Lag es am Pudding? Zu Weilen machte er einen “gummiartigen” Eindruck, die Spannung war ihm entwichen. Oli bedankte sich nach der Niederlage bei den Fans, insbesondere bei seiner Familie: "Danke, daß ihr hinter mir steht und hoffentlich seid ihr nicht zu enttäuscht.” Weiter sagte er: “Nächste Woche werde ich bei “SKY” und im Kreise meiner Familie neue Kraft tanken für das Auswärtsspiel in Gögglingen." Auch Falko mußte sich der Nr. 2 klar in 1:3 Sätzen geschlagen geben. Gestaltete er den 1. Satz noch positiv, fand er nachher nicht mehr in den “Tunnel”. Zunächst irritierte ihn das “Fan-Geplapper”, später hörte er dann komische Quitschgeräusche, die offensichtlich von einer Holzbank ausgingen. Kurz gesagt, was immer mal passieren kann, er brachte nicht seine gewohnte Leistung. “Falko, Du hast nicht versagt, nur schlecht gespielt.”  Das Fundament zum Sieg wurde anschließend im mittleren Paarkreuz gelegt. Sehr überraschend konnte die Nr. 3 mit einem seiner besten Spiele in der Rückrunde 3:1 gewinnen. Endlich lief die Topspinrückhand und sein Modus war auf Vollgastischtennis eingestellt. Man merkte ihm an, daß er den Sieg wollte. Das 3. Paarkreuz teilte wieder die Punkte. Reinhard, der Arbeiter unter den Noppenspielern, setzte seinen Gegner unter Druck und gewann sicher 3:1. Auch wenn der äußerlich “eiskalt” wirkt, kann man sein Gefühlsleben an der Gesichtsfarbe ablesen: je weißer desto konzentrierter. Wenn dann noch zaghaft die Faust kommt, steht einem Sieg nichts mehr im Weg. Heidi, er stand  unheimlich unter Druck, da er seine Erfolge von der Vorwoche bestätigen wollte, mußte leider eine weitere 1:3-Niederlage hinnehmen. Vermutlich lag es an der “Englischen Woche” mit dem Euro-Donnerstagspiel in Obenhausen. Gerade diese Spiele in den niedrigen Hallen kosten mental viel Kraft. Er wird jedoch nächste Woche in Gögglingen wieder aufgeboten. Als Perspektivspieler muß er weiter seine Chancen bekommen. Beim Stande von 8:7 für Bellenberg kam es wieder, wie in der Vorrunde, zum Showdown. Für die 120er, nicht Kilo sondern Jahre, ist es immer wieder eine besondere Herausforderung ihre Klasse zu beweisen. Bis in die Haarspitzen motiviert gingen sie an die Sache heran. Ein klares 3:0 zeigte die mentale Stärke der “Oldis”. Walter sagte: Das sind die Spiele, “die Big Games”, die uns für den Sport “brennen” lassen. Nach dem wichtigen Sieg gehen noch Grüße an unseren Verletzten, Armin, und wünschen ihm gute Besserung. Sollte gar nichts helfen, dann nimm doch die “Gelbe Salbe” aus der Apotheke, sie soll laut Werbung Wunder bewirken (Ha, Ha, Ha). Als Zitat zum Spiel gilt diesmal ein Spruch der Musketiere: ”Einer für alle, alle für einen.” In diesem Sinne nächsten Samstag in Gögglingen."

Die dritte Mannschaft spielte bereits am Donnerstag gegen Obenhausen. Leopold Vogt: "Wir fuhren mit einem 8:8 in der Vorrunde im Kopf nach Obenhausen und hofften, es geht so weiter. Allein wie es oft so ist, werden die Vorhaben durch das Vorhandensein des Gegners verkompliziert. Die Obenhausener traten nämlich in Bestbesetzung an. Vor allem ihre Nummer 1 ist wieder fit und gewann beide Einzel und das Doppel - die Vorentscheidung. Hat man kein Glück kommt auch noch Pech dazu. Von den 3 Eingangsdoppeln verloren wir 2 erst im 5ten Satz. Mit einem 0:3 ist es schwer zu kämpfen. Trotzdem gewannen unsere Recken Andreas Foukery, Markus Heim und Franz Heinrich je ein Einzel zum Stand von 9:3 für die Gastgeber."

Spieltag vom 13. Februar

Die erste und zweite Mannschaft haben an diesem Spieltag trotz einer Ausfälle wichtige Punkte geholt, um vorzeitig das Minimalziel, den Klassenerhalt, zu erreichen. Gespielt wurde ausnahmsweise in der Turn- und Festhalle, was im Grunde eine gute Entscheidung war, doch die niedrigen Temperaturen machten dem ein oder anderen Spieler zu schaffen. Unbeeindruckt davon waren allerdings Andreas Foukery und Markus Heim, die beiden Ersatzspieler. Sie verhalfen mit ihrem gewonnenen Doppel der ersten Mannschaft zu einer 2:1-Führung nach den Doppeln und brachten damit die Bellenberger auf die Erfolgsspur. In der ersten Einzelrunde wurde die Führung durch Sascha Wollny, Marc Kukofka und Stefan Freymiller ausgebaut. Sensationell war der Sieg von Andreas Foukery, der normalerweise in der B-Klasse aufschlägt: Mit seinen parallel geschlagenen Vorhandtopspins, einer taktisch klugen Auszeit und präzisen Aufschlägen gewann er vollkommen verdient sein Einzel. Mit 6:3 ging es in die zweite Einzelrunde, in der Sascha Wollny den Zuschauern ein spannendes Spiel bot, das er denkbar knapp im fünften Satz für sich entschied. Marc Kukofka und Stefan Freymiller setzten die Schlusspunkte zum 9:4-Sieg. "Vor allem möchte ich Andy und Markus danken - fürs Spielen und für die Punkte. Wir haben zwei wichtige Zähler eingefahren und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten wir die Klasse nicht halten können", kommentierte Wollny.

Werner Bräuer zum Spiel der Zweiten: "Es zeigte sich, wenn die 2. Mannschaft fast komplett antritt, dass sie zu den guten Teams in der Kreisklasse A gehört. Zum ersten Mal konnte unser Spitzenspieler, Oli S., seine Stärke zeigen. Mit zwei sicheren Punkten im ersten Paarkreuz war er maßgeblich am Sieg beteiligt. Falko L. spielte wieder gewohnt stark und überzeugte durch seine gewohnt starke kämpferische Leistung in beiden Einzeln. Gegen den Dietenheimer Spitzenspieler lag er bereits mit 2:0 vorne und musste sich noch mit 2:3 geschlagen geben. Wie in Senden schnupperte Falko am Sieg, verlor jedoch unglücklich im 3. Satz. Zuletzt konnte er den Blockbällen seines Gegners nicht mehr Paroli bieten. Dafür hatte er die Nr. 2 sicher im Griff und gewann mit seinem Doppelparter Reinhard auch das Doppel “Drei”. Im mittleren Paarkreuz spielte ein überragender Walter I. Er ließ seine ehemalige Landesligaklasse aufblitzen und zog seine gefürchteten weichen Topspins. Im ersten Spiel drehte er einen Rückstand noch zu einem 3:2-Sieg gegen den Abwehrer Zitterbart T. Auch in seinem zweiten Spiel zeigte er seine Klasse und Übersicht. Er konnte den starken Topspinspieler Zitterbart M, dieser feierte nach drei Jahren ein Comeback in der Dietenheimer Mannschaft, sicher auf Distanz halten. Nur ein acht Meter hoher Abwehrball war für den “kleinen” Ihle ein Problem, ansonsten überzeugte Walter insbesondere durch sein gutes “fourth ball attack” (Rückschlag). Außerdem gewann Walter mit seinem Dauerpartner Werner das Eingangsdoppel. Wie immer war das "120-Jahre-Doppel” eine Bank. Mit dieser Leistung ist Walter wieder der “Man of the Match”. In den sozialen Medien wird Walter und die Mannschaft mit vielen Kommentaren gefeiert: Franz B. aus Salzburg schreibt: “Walter weiter so, du bist die Stütze der Mannschaft.” Dirk N. aus den USA twittert: “ Ich habe schon immer an die Mannschaft geglaubt, der Klassenerhalt ist euch sicher.” Boris B. aus London schreibt auf seiner Facebookseite: “Das Team hat seine Willensstärke gezeigt, so kenne ich euch.” Für die Nr. 3, Werner, war es eher ein bescheidener Tag, sein Kommentar: Ich muss erst mit dem Trainer sprechen, ich weiß auch nicht was da los war, schon wieder diese Abwehspieler.” Im hinteren Paarkreuz war Reinhard wieder in starker Form und zeigte insbesondere im Spiel gegen Aubele seine starken Nerven. Eiskalt setzte er Kantenball um Kantenball. Aubele resignierte im 5. Satz und warf den Schläger in die Bande. Das war für uns der neunte Punkt und somit ein wichtiger Sieg gegen den Abstieg. Obwohl Reinhard ebenfalls für drei Punkte sorgte, konnte er Walter nicht den Titel des Tages abjagen. Dafür war Walter spielerisch etwas “geschmeidiger”. Unser Ersatzmann Franz zeigte eine gute Leistung. Sein Motto war: Wenn mich die Mannschaft braucht werde ich alles geben. Leider war Aubele für ihn zu stark. Jedoch im Doppel, mit seinem Partner Oli, waren sie nah an der Sensation. Erst im 5. Satz mussten sie klein beigeben. Nächsten Samstag geht es gegen Oberkirchberg mit Oli und dem Überraschungsmann “Heidi”, der maßgeblich beim Sieg der ersten Mannschaft mit zwei Punkten beteiligt war. Es bestehen also Hoffnungen auf einen positiven Ausgang. Sollten die Stilblüten und das “Phrasenschwein” zu arg zugeschlagen haben, so entschuldigt mich nicht, es war harte Arbeit. Den Redaktionsschluss habe ich leider um 30 Minuten überzogen."

Zum Spiel der dritten Mannschaft ist wenig zu sagen, denn gegen Witzighausen standen von Anfang an die Chancen schlecht und so verwundert die 3:9-Niederlage nicht. Die Punkte holten Franz Heinrich und Michael Knoll im Doppel sowie im Einzel Andreas Foukery und Manuel Baur.

Spieltag vom 23. Januar

Der ASV Bellenberg muss noch weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde warten, denn auch an diesem Spieltag hagelte es ausschließlich Niederlagen und so musste sich die erste Mannschaft in Ludwigsfeld geschlagen geben. Mit nur einem gewonnen Doppel von Kukofka/Schätz ging es in die Einzelrunde, in der abermals Manfred Seibold verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Mit nur zwei gewonnenen Spielen durch Jochen Kast und Oliver Schätz startete die zweite Einzelrunde und hier gelang den Bellenbergern denkbar wenig. Lediglich Sascha Wollny betrieb Ergebniskosmetik, konnte die Talfahrt aber nicht aufhalten. Am Ende stand eine 4:9-Niederlage, die Kast so kommentierte: "Recht schwach und auch ohne richtigen Biss war gegen die Ludwigsfelder nichts zu holen. Das Team muss deutlich zulegen. So bleibt's schwierig, Punkte zu holen. Positiv ist Oli aus der Ergänzungsmannschaft zu erwähnen, der durch die Verwendung seines Vorhandbelages und klarer Worte nach seiner Low-Carb-Diät für Furore sorte. Die strategische Mannschaftsleitung überlegt an Spieltagen Konsolenspiele zukünftig zu untersagen."

Nicht viel besser erging es der zweiten Mannschaft. Werner Bräuer: "Der Abwärtstrend hält unvermindert an. Wie bereits in der Vorwoche mussten wir wieder ohne unsere Nummer Eins, Oli, antreten. Obwohl sich die “Ersatzspieler” bemühten, konnte die 5:9-Niederlage gegen Ludwigsfeld II nicht verhindert werden. Danke an Andreas und Reiner für ihren Einsatz.

Bei den Doppeln spielte das Doppel “Eins” (Walter & Werner) wieder gewohnt stark auf und konnte einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg umwandeln. Leider wurden die beiden anderen Doppel verloren. Im vorderen Paarkreuz gelang nur ein 1:3, wobei Falko wieder unglücklich gegen die Nummer Zwei aus Ludwigsfeld verlor. Werner gelang ein Sieg gegen die Nummer Eins aus Ludwigsfeld. Im mittleren Paarkreuz war Walter unschlagbar, während Reinhard trotz starker kämpferischer Leistung beide Einzel im fünften Satz abgab. Er hatte jeweils einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Im dritten Paarkreuz verlor “Heidi”, mit männlichem Namen Andreas, sein Einzel, während Reiner ein Punkt gelang. Spieler des Tages ist Walter mit drei Punkten.

Als Spielführer hoffe ich, dass die Motivation hochgehalten werden kann. Trotz Abgabe des Spitzenspielers Oli in die erste Mannschaft gelang diesen kein Sieg. In der Hoffung, dass die MRT endlich Klarheit bringt, gehen wir in eine zweiwöchige Spielpause. Dann steht ein wichtiges Spiel gegen Dietenheim II auf dem Programm, das wir mit unserer Nummer Eins bestreiten wollen."

Spieltag vom 14. Januar

Äußerst schlecht ist der ASV Bellenberg in die Rückrunde gestartet. Die erste Mannschaft musste ohne Manfred Seibold antreten und verlor 5:9 in eigener Halle gegen Strass. "Es war eine verdiente Niederlage gegen den Tabellennachbarn. Ein zu geringes Energielevel der Mannschaft verhinderte ein Aufbäumen. Unsere Nummer Eins war heute nicht zu ersetzen", sagte Teamchef Jochen Kast und fügte mit einem verschmitzten Lächeln hinzu, "außer vom Teamchef." Für Bellenberg punkteten: Wollny/Kast, Kukofka/Schätz, Kast (2x) und Markus Bachmaier, der mit einer starken, spielerischen Leistung, vor allem im zweiten Einzel, einen gelungenen Einstieg in die erste Mannschaft feiern kann.

Bachmaier fehlt nicht nur spielerisch der zweiten Mannschaft, sondern auch als deren Sprecher. Diese Funktion wird ab sofort Werner Bräuer einnehmen: "Zunächst möchte ich mich als neuer Pressesprecher der zweiten Mannschaft vorstellen. Bei den Berichten kann nicht mehr mit geschliffenem Grund-/Hauptschuldeutsch gerechnet werden, die Berichte und Analysen erfolgen in kurzem und zutreffendem Beamtendeutsch, auch wenn ihnen ein Hauch von Pensionierung anhängt." Zur Ausgangslage des Spieltages sagte Bräuer: "Zum fälligen Rückrundenstart mussten wir nach Senden-Höll reisen. In den zurückliegenden Jahren waren dies zwei sichere Punkte für den ASV. Aber auf Grund der massiven Eingriffe in den Spielkörper der zweiten Mannschaft wurde ein völlig neues Team aufgestellt. Um den Abstieg der ersten Mannschaft zu verhindern und wegen dem Ausfall des dortigen Spitzenspielers, musste unsere neue Nummer Eins, Oliver Schätz, nach “oben” rücken. Der Spitzenspieler der Zweiten, Markus Bachmaier, wurde ebenfalls in die erste Mannschaft übernommen, um eine gewisse Stabilität zu erzeugen.  Armin Schätz fällt wegen einer Verletzung für unbestimmte Zeit aus - Gute Besserung. Somit verstärkten wir uns mit dem “Brettlespieler” Reiner Pöpperl und mit Markus Heim aus der Dritten." Bräuer kommentierte das Spiel mit den folgenden Worten: "Das Spiel in Senden begann recht unglücklich. Alle drei Doppel wurden mehr oder weniger deutlich verloren. Das erste Paarkreuz konnte den Anschluss zum 3:2 wieder herstellen. Falko beendete sein Einzel mit einem schön herausgespielten Netzroller. Im mittleren Paarkreuz konnten beide Spieler, Walter und Reinhard (Geburtstagskind), voll überzeugen. Insbesondere Reinhard feierte einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen den Angriffsspieler Frank Kutter. Walter kam über seine Routine zu einem klaren Sieg gegen den Abwehrer Björn Tiehle (Schiedsrichter beim Deutschen Pokalfinale). Plötzlich waren wir mit 4:3 in Führung. Das dritte Paarkreuz konnte leider nicht punkten. Markus musste den Unterschied zwischen B-Klasse und A-Klasse erkennen und Reiner, mit einer Magenverstimmung und ziemlich blass, unterlag dem “Noppengespenst” aus Senden. Anschließend verlor das erste Paarkreuz beide Spiele, wobei Falko sich diesmal einem Netzroller plus Kantenball geschlagen geben musste. Im mittleren Paarkreuz überzeugte wieder das Geburtstagskind. Er schlug den Abwehrer Thiele nach hartem Kampf im fünften Satz. Reiner zeigte starke Nerven im Spiel gegen Tom Gerle. Im fünften Satz bereits mit 7:3 zurück, konnte er mit seinen gefährlichen kurzen Noppen ohne Schwamm das Spiel noch drehen. Im letzten Einzel waren die langen Noppen für Markus noch etwas zu schwierig, er verlor klar in drei Sätzen. Mit etwas Glück wäre ein Punkt möglich gewesen, aber so ging die Partie mit 6:9 verloren. Spieler des Tages ist das Geburtstagskind Reinhard. Wir hoffen, dass sich die erste Mannschaft stabilisiert und wir wieder in bester Besetzung antreten können. Am Samstag findet das Heimspiel gegen Ludwigsfeld um 18.30 Uhr statt."

Leopold Vogt zum Spiel der Dritten: "Wir traten zum Rückrundenauftakt beim Tabellenvierten Au an mit den zwei Hobbyspielern Otto Eck und Peter Kast. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihnen, weil sie uns nicht nur in Personalnot aushalfen, sondern auch 50 v.H. der gewonnenen Spiele mit ihrem gewonnenen Doppel beisteuerten. Das zweite Spiel gewann Leopold Vogt, der damit seine Negativserie durchbrechen konnte. Die Auamer protokollierten das Geschehen säuberlich auf einem Blatt Papier und fanden dann auch noch einen Verräter auf unserer Seite, der das Ganze unterschrieb und somit die Niederlage amtlich machte. Immerhin fand das Spiel in der Josef-Weikmann-Halle statt, ein Highlight für Geschichtsinteressierte."