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Freitag, 04. Dezember 2020

Saison 2018/2019 Rückrunde

Rückblick auf die vergangene Saison

Die Tischtennisabteilung des ASV Bellenberg blickt mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück. Die erste Mannschaft belegt den dritten Tabellenrang in der Bezirksklasse und hat damit knapp die Aufstiegsrelegation verpasst. Positive Bilanzen spielten Jochen Kast, Marc Kukofka und Markus Bachmaier. Letzterer war mit Stefan Freymiller im Doppel in guter Verfassung sowie die Paarung Jochen Kast und Marc Kukofka. Das „schwarze Schaf“ unter den drei Mannschaften ist die zweite. Sie geht auf dem achten und vorletzten Tabellenplatz der Kreisliga A in die Sommerpause. Jedoch ist das Minimalziel, den Abstieg zu verhindern, erreicht worden. Andreas Foukery war der einzige Spieler mit einer positiven Bilanz, wenn die gesamte Saison betrachtet wird. Doch es gab noch viele weiter Spieler, die wichtige Punkte beisteuerten, wie beispielsweise Walter Ihle, Falko Lantzsch und Reinhard Dinter. Lantzsch und Dinter waren es dann auch, die sich mit einer guten Bilanz im Doppel rühmen dürfen, was nicht zuletzt ihrer jahrelangen Erfahrung zu verdanken ist. Ähnlich der ersten Mannschaft, machte es die dritte Garde in der Kreisliga C. Der direkte Wiederaufstieg wurde zwar verpasst, aber letztlich fehlten doch sechs Punkte auf den Zweitplatzierten. Makellos spielte Stefan Braun: Er verlor keine einzige Partie. Aber auch Markus Heim und Leopold Vogt spielten positiv, Franz Heinrich immerhin ausgeglichen.

 

Spieltag vom 13. April

Leopold Vogt: "Am Samstag bestritten wir das letzte Saisonspiel daheim gegen TTC Senden-Höll IV. Die Hölle erwies sich als nicht ganz so grausam wie befürchtet und wir landeten einen klaren Sieg mit 9:3.

Der Spielführer konnte mit knapper Not den Versuch von Oliver Schätz abwehren, die Aufstellung von SSV Ulm 1846 III auf unseren Spielberichtsbogen zu schreiben; das wären zwei herrlich ungleiche Begegnungen geworden. Er wollte wohl anstelle seines Vaters gegen F. H. spielen. Ich konnte mich nur mit Mühe zurückhalten, die Sendener Aufstellung in den Bogen der ersten zu schreiben.

Nachdem diese Hürde genommen wurde, ging es zum Spiel an sich. Unsere Jungs zeigten sich vom Genuss von Roten, Weißen und Ulli-Bier gut erholt und gewannen alle 3 Eingangsdoppel. Besonders erwähnenswert ist der Sieg von Armin Schätz/Werner Haas gegen das Sendener Doppel 1.Danach teilten sich in der ersten Einzelrunde alle 3 Paarkreuze die Punkte zum 6:3. Nach 3 weiteren Einzeln stand es 9:3.

Besonders hervorheben möchte ich Markus Heim, der die beiden Sendener Spitzenspieler klar beherrschte und den Kampfeswillen von Armin Schätz und Leopold Vogt, die ein ihrer Kontrahenten jeweils in 5 Sätzen niederrangen. Beide Spiele waren technische Leckerbissen zur großen Freude auch von Jochen Kast. Nach dem Spiel gab es wieder Rote, Weiße und Ulli-Bier."

Spieltag vom 6. April

Leopold Vogt: "Am Samstag fuhren wir auf die Alb nach Göttingen, wo wir es mit der zweiten Mannschaft des SV Göttingen zu tun hatten. In einer schönen Turnhalle (Holzkonstruktion) entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Lediglich Doppel 1 konnte gewinnen, Doppel 2 verlor klar und Doppel 3 verlor im Fünften mit 10:12. Danach teilten sich alle 3 Paarkreuze die Punkte bis zum zwischenzeitlichen Stand von 3:5 aus unserer Sicht. Herbert Hartmann leitete mit seinem Sieg in Paarkreuz 3 die Wende ein: 5 Spiele später stand es 8:5. Danach teilte Paarkreuz 3 wieder die Punkte und  der Sieg war perfekt mit 9:6. Diesmal siegte hinten Werner Haas im Fünften. Danach gab's noch eine zünftige Feier mit der Ersten im Sportheim.Spieler des Tages ist Markus Heim mit 2 souveränen Einzelsiegen und dem Doppelpunkt."

Spieltag vom 30. März

Andreas Foukery: "Die letzten Wochen liefen nicht ganz so optimal, wie wir uns das vorgestellt haben. Erst die Niederlage gegen Au mit 2:9 (Punkte Walter und Andy) und eine Woche später ein 1:9 gegen Illertissen (Punkt Andy). Da hatten wir aber auch keine großen Erwartungen. Dann ging es am Sonntag Früh zu unserem direkten Konkurrenten nach Ulm, leider nicht in Bestbesetzung. Wir starteten ziemlich gut und gingen nach den Doppeln mit 2:1 in Führung. Das erste Paarkreuz teilte sich die Punkte sowie auch das mittlere und hintere Paarkreuz zum zwischenzeitlichen 4:5. Die zweite Runde lief dann nicht mehr so gut, denn es holten nur noch Reinhardt und Markus einen Punkt und so musste das Schlußdoppel ran. Normal spielen dies Falko und Reinhardt, aber Falko fehlte uns natürlich und somit spielten Andreas und Markus dieses und mussten sich nach guter Leistung mit 0:3 geschlagen geben. So konnten wir nur noch den Ulmer zum Sieg gratulieren und übernahmen zum ersten Mal die rote Laterne, was den Abstieg aus der Kreisliga A zur Folge hätte.

Am vergangenen Samstag folgte der Showdown gegen Pfuhl, gegen die wir in der Vorrunde noch mit 4:9 verloren hatten. Wir wussten, dass wir nur mit einem Sieg noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben würden, weil am kommenden Samstag Ulm zum Tabellenführer nach Neu-Ulm musste, die noch mit Illertissen um den ersten Platz kämpfen. Ich bat unsere Fans zum zahlreichen Erscheinen, was sie auch taten. Mit dieser Kulisse im Rücken begann ein dramatisches Spiel. Doppel 1 gewann mit 3:1, Doppel 2 musste sich im Fünften geschlagen geben und Doppel 3 gewann klar mit 3:0 - der erste Schritt war getan. Walter musste sich knapp im Fünften geschlagen geben, Falko verlor in Vier genauso wie Reinhardt zum zwischenzeitlichen 2:4, doch dann fing die Aufholjagd an: Stefan, Andy und Alex gewannen jeweils in 4 und wir führten wieder mir 5:4. Die Halle war zu diesem Zeitpunkt nahe dem Siedepunkt, was uns noch mehr Antrieb verschaffte und die Hoffnung lebte weiter. Der zweite Durchgang begann mit einem willensstarken Walter, der seinen Gegner in fünf niederrang, Falko verlor klar in drei, Reinhardt kämpfte sich in den Fünften und verlor ebenso wie Stefan in drei. Pfuhl ging mit 7:6 in Führung, jetzt hing alles am hinteren Paarkreuz. Andreas gewann nach hitzigen Diskussionen um die Aufschläge klar in drei, nun mussten Alex und das Doppel Falko/Reinhardt die Kohlen aus dem Feuer holen. Alex mit seiner besten Saisonleistung rang seinen Gegner im Fünften nieder und die Halle war außer Rand und Band. Zu diesem Zeitpunkt stand es im Schlußdoppel 1:0 für uns. Beflügelt von der Chance zu gewinnen und mit dem Publikum im Rücken wuchsen die zwei über sich hinaus und gewannen im Fünften. Das Wunder war perfekt und wir siegten schlussendlich mit 9:7. Ein Dank gilt nicht nur dem Publikum, sondern auch Jochen fürs Coaching. Nach all der hitzigen Stimmung und Euphorie ging es dann noch gemeinsam mit den Pfuhlern zum Essen. Jetzt drücken wir natürlich den Neu-Ulmern die Daumen."

Leopold Vogt: "Am Samstag gab es das Lokalderby gegen die Auamr. Wir verloren 7:9. Und es war noch wesentlich knapper als es das Ergebnis aussagt. Nach Sätzen gerechnet waren wir mit 31:28 vorn und das ist auch das gefühlte Ergebnis. Franz Heinrich verlor nach gefühlten 6 Matchbällen gegen Maik Lohse im 5ten mit 15:17. Matchwinner für die Auamr war letztendlich Ludwig Dobliar mit seinen 84 Jährchen auf dem Buckel. Er zeigte Herbert Hartmannn und Michael Knoll, was das antike Brettl-Spiel noch hergibt und machte 2 Punkte. Die neuen Ballmaschinen sind offenbar gar nicht mehr in in der Lage, diese Art von Schnitt zu erzeugen. Moderne Spieler müssen das Gefühl dafür erst während des Spieles entwickeln.

Kampfgeist und Moral waren beispielhaft. Wir freuen uns, dass die nebenan spielende 2te sich davon anstecken ließ und ihr Schicksalsspiel gewinnen konnte. Gratulation!"

Spieltag vom 23. Februar und 23. März

Leopold Vogt: "Am 23.2. spielten wir daheim gegen den Tabellendritten Nersingen II. Wir zeigten, was wir in der Standardbesetzung ohne Spielabgabe können und gewannen 9:3. Das vordere Paarkreuz Markus und Franz gewannen das Eingangsdoppel und alle 4 Einzel in überzeugender Manier. Leo und Günther D. in der Mitte machten es kaum schlechter und gewannen das Doppel und 3 Einzel. Das letzte Einzel zählte schon nicht mehr. Michael und Werner spielten nur das Doppel und je ein Einzel und konnten so das fehlende 2. Einzel auch nicht gewinnen. Eine Neuentdeckung gab es: Es gibt nicht nur Noppenjammerer, sondern auch Zelluloidjammerer.

Das Spiel in Pfuhl II verlegten wir auf den Donnerstag; am Samstag spielten ja Markus und Franz in der 2ten beim Debakel gegen Illertissen I mit. Trotzdem fehlte Franz. Wir kämpften trotzdem in der Aufstellung Markus, Leo, Günther D., Michael, Herb und Werner mit Eifer und Hingabe und machten so den Pfuhlern mit 6 Punkten und 3 Spielen, die erst knapp im 5ten Satz verloren wurden, das Leben schwer. Verantwortlich für die 6 Punkte waren das Doppel Markus/Michael, Markus und Günther je 2 Einzel und Herb mit einem Einzel. Diese Niederlage tut uns nicht weh; wir haben gut gespielt und gekämpft. Jetzt müssen halt die nächsten Gegner daran glauben."

Spieltag vom 16. Februar

An diesem Spieltag holte der ASV lediglich einen Punkt aus zwei Spielen. Andreay Foukery: "Zweite verliert klar gegen Staig mit 0:9. Heute fuhren wir mit etwas Hoffnung nach Staig, um dort etwas zu holen, aber nix war's. Doppel 1 und 2 verloren klar und Doppel 3 verpasste im 4. Satz den Sack zuzumachen und verlor unglücklich 9:11 im 5. Satz. Danach kamen 3 klare Niederlagen und Reiner kämpfte bis zum 5. Satz und verlor. Dann musste Markus ran und die Noppen spielten ihn schwindelig. Zum Schluss kämpfte Andreas gegen die hohe Niederlage, aber er musste sich nach 0:2-Rückstand unglücklich im 5. Satz mit 9:11 geschlagen geben. Jetzt haben wir 4 Wochen Zeit, um neue Kräfte zu sammeln für den Endspurt. Danke an Reiner und Markus fürs Aushelfen."

Leopold Vogt meinte zum Spiel der dritten Mannschaft: "Gleich beim ersten Punktspiel der Rückrunde holten wir mit einem 8:8 beim VfB Ulm II den ersten Auswärtspunkt. Dabei fehlte Markus Heim, der in der zweiten Mannschaft aushalf. Im gut temperierten Bunker (die Ulmer haben halt doch ein paar Kröten mehr als Bellenberg) stand es nach den Eingangsdoppeln schon 2:1 für uns. In der ersten Einzelrunde spielte jedes Paarkreuz 1:1 zum Stand von 5:4 wieder für uns. Das ging weiter bis zum 7:6. Dann gingen die beiden letzten Einzel im 5ten Satz ganz knapp verloren. Unser Spitzendoppel Franz Heinrich/Michael Knoll machte es aber nicht so spannend und gewann am Schluss klar in 4 zum 8:8 Endstand. Spieler des Tages ist ganz klar Franz Heinrich miz 2 Einzel- und 2 Doppelsiegen. Alle Spieler zeigten starke Leistungen, besonders Herbert Hartmann mit seinem ersten Punkt und Michael Knoll mit dem ersten Sieg im mittleren Paarkreuz. Lediglich der Spielführer schwächelte; er schonte seine Kräfte, um nachher in der Kabine die Mannschaft wegen des verpassten Sieges gehörig zusammenzustauchen. Es war ein schönes und spannendes Spiel mit 6 Einzeln über 5 Sätze und nur 4 Spielen über 4 Sätze."

Spieltag vom 9. Februar

Andreas Foukery: "Zweite siegt gegen Nersingen klar mit 9:3. Nach dem unglücklichen 8:8 in der Vorrunde hatten wir heute unser Potential voll ausgeschöpft, was nach den Doppeln noch nicht so aussah, da nur unser Doppel 1 gewann. Doppel 2 ist noch in der Findungsphase und Doppel 3 musste sich im Fünften geschlagen geben. Danach gewannen wir in der ersten Runde alle Einzel und in Durchgang 2 musste sich nur Walter der Nummer 1 aus Nersingen in 4 Sätzen geschlagen geben. Anschließend machten Falko und Reinhard den Sack zu zum verdienten Sieg. Einen Dank noch an Markus fürs Einzel und Alex fürs Doppel, die sich nach einem kleinen Fauxpas von mir so aufteilten. Dankeschön dafür! Jetzt freuen wir uns auf Staig und hoffen auf ein gutes und spannendes Spiel."

Spieltag vom 2. Februar

Andreas Foukery: "Die zweite Mannschaft musste leider ihr Spiel gegen Neu-Ulm kampflos abgeben. Bei uns ist die Krankheitsepidemie ausgebrochen und ich hoffe, dass nächste Woche wieder ein paar Spieler zur Verfügung stehen."

Spieltag vom 26. Januar

Andreas Foukery: "Die Zweite verlor unglücklich gegen ersatzgeschwächte Sendener. Nach der klaren Niederlage in der Vorrunde hatten wir eigentlich keine große Siegchancen, aber die Sendener kamen mit zwei Ersatzleuten (darunter eine Frau), was keine Schwächung war. Nach den Doppeln führten wir unerwartet mit 2:1. Nur das neu formierte Doppel 2, Walter und Stefan, der erkältet war, verlor das Spiel, dann spielten Walter und Falko groß auf, was zum zwischenzeitlichen 4:1 führte. Doch dann kam kein Punkt mehr aus der Mitte sowie aus dem hintern Paarkreuz, sodass wir auf einmal mit 4:5 hinten lagen. Walter sorgte nach großem Kampf für das 5:5 und Falko verlor unglücklich im fünfen. Jetzt lief Reinhardt und Stefan zur Höchstform auf und konnten ihre Spiele im fünften gewinnen. Leider konnte das hintere Paarkreuz mit Andreas und Alex nicht den erhofften Punkt machen, somit ging es in das Schlussdoppel, in dem sich Falko und Reinhardt im vierten Satz geschlagen geben mussten und wir dem Gegner zum Sieg gratulieren durften. Jetzt hoffen wir auf kommenden Samstag, wenn wir zum Tabellenführer nach Neu-Ulm reisen, dass wir diesen ein bisschen ärgern können und ein Pünktchen mitnehmen.