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Sonntag, 22. Oktober 2017

Vorrunde zu Ende

Die erste Mannschaft beendet die Vorrunde auf dem dritten Tabellenplatz der Bezirksklasse und ist nur ein Punkt vom Aufstiegsrelegationsplatz entfernt. Diese gute Platzierung ist vor allem Manfred Seibold, Sascha Wollny und Marc Kukofka zu verdanken, die allesamt positive Bilanzen spielten. Das beste Doppel bildete Marc Kukofka und Oliver Schätz. Hervorzuheben ist Edeljoker Markus Bachmaier, auf den stets Verlass war, wenn man ihn brauchte. Er wird in der Rückrunde fest in der ersten Mannschaft spielen. Für ihn wird Oliver Schätz für die zweite Mannschaft an die Platte gehen, die ihren vierten Tabellenrang in der Kreisklasse A verteidigen möchte. Die beste Bilanz spielte in der Vorrunde Markus Bachmaier mit 14:4. Ebenfalls positiv spielten Werner Bräuer, Reinhard Dinter und Ersatzspieler Reiner Pöpperl. Die erfolgreichsten Doppel waren Falko Lantzsch mit Reinhard Dinter sowie Werner Bräuer mit Walter Ihle. Die dritte Mannschaft tat sich schwer in der Kreisklasse B und landet demnach auf dem neunten und damit vorletzten Tabellenplatz. Einziger Lichtblick war Günther Dreher, der mit einer 7:1-Bilanz sehr erfolgreich war. Weitere wichtige Punkte holten auch Markus Heim und die Doppel Günther Dreher mit Leopold Vogt sowie Markus Heim mit Andreas Foukery. Noch zu erwähnen sind die Sieger des Erdingerpokals: Christian Ott gewann mit Günther Dreher das Endspiel und verwiesen damit Sascha Wollny und Jürgen Heim auf den zweiten Platz. Dritter wurden Werner Bräuer und Günter Pfluger.

Spieltag vom 12. Dezember

Zum Abschluss der Vorrunde musste die erste Mannschaft daheim gegen Gögglingen ohne ihre Nummer Eins, Manfred Seibold, antreten, doch auf Edeljoker Markus Bachmaier sollte abermals Verlass sein. Nach einem hervorragenden Start führten die Bellenberger mit 4:0, aber dann fanden die Gäste immer besser ins Spiel und kamen bis zum 4:3 heran. Allerdings beendete Marc Kukofka, gestärkt von einer Weihnachtsfeier am Vorabend, diesen Lauf und brachte die Hausherren wieder auf Erfolgskurs. Bachmaier besorgte den vielversprechenden sechsten Punkt am Ende der ersten Einzelrunde. Es folgten drei Einzel, die an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten waren. Sascha Wollny, trotz einer klaffenden Fleischwunde am rechten Knie, gewann sein zweites Einzel und ist damit Spieler des Tages. Jochen Kast und Stefan Freymiller siegten jeweils im fünften Satz und boten dem Publikum spektakuläre Ballwechsel, die insgesamt zu einem verdienten Sieg führten. Jochen Kast: "Auch ohne Nummer Eins bleibt die Bellenberger Festung uneinnehmbar. Es war ein starkes Spiel der ganzen Mannschaft vor großer Kulisse. Ein sehr schöner Abschluss einer sehr guten Vorrunde. Gruß an das Lazarett der dritten Mannschaft." Die Bellenberger gehen mit dem dritten Tabellenplatz in die Winterpause.

Auf dem vierten Rang steht nun die zweite Mannschaft, was durch einen Auswärtssieg in Reutti verschönert wurde. Beim 9:2-Triumph sind zwei Spieler hervorzuheben: Falko Lantzsch und Markus Bachmaier, die jeweils zwei Einzel gewannen. Letzterer sagte: "Zum Abschluss der Vorrunde gewannen wir deutlich gegen Reutti. Dennoch: Die Stimmung in der Halle erinnerte sehr an einen Friedhof an einem nebligen Novembertag. Alles grau und keine Fans. Spielerisch zu überzeugen wusste eigentlich nur Falko, der beide Einzel und das Doppel gewann. Kein Wunder, dass sich Stammspieler Reiner dieser Tristesse von vornherein verweigert hatte."

Leopold Vogt zum Spiel der Dritten: "Zum Abschluss der Vorrunde ging es ins Lokalderby gegen Aufsteiger SC Vöhringen II. Wie schon gegen Dietenheim konnten wir sogar Günter Pfluger im vorderen Paarkreuz einsetzen. Allein es half alles nichts und wir verloren 3:9 und - was wesentlich schlimmer wiegt - es verletzte sich Franz Heinrich, sodass wir eine längere Auszeit befürchten müssen. Gute Besserung Franz und dass es nicht so schlimm ist, wünschen wir Dir. Die drei Punkte holten Vogt/Dreher im Doppel sowie Günther Dreher und Markus Heim im Einzel. Spieler des Tages ist somit Günther. Wir stehen jetzt mit 3:15 Punkten deutlich besser da als vor einem Jahr mit 0:18 und blicken mit Zuversicht in die Rückrunde, vorausgesetzt Franz wird schnell wieder gesund."

Spieltag vom 5. Dezember

Eine knappe Niederlage musste die zweite Mannschaft vor heimischen Publikum einstecken. "Mit Pech verloren wir gehen den ersatzgeschwächten Tabellenführer aus Weißenhorn zum dritten Mal in Folge mit 7:9. Von den sechs Spielen, die in den Entscheidungssatz gingen, war uns nur eines zum Gewinnen vergönnt. Mit ein wenig Fortune wäre ein Sieg drin gewesen. Reinhard spielte gut, Falko kämpfte gut, doch Spieler des Tages wurde eindeutig Reiner: kurzfristig eingesprungen, zwei Einzel und ein Doppel gewonnen, und sich, nach verlorenem Schlussdoppel noch selbst zum Alleinschuldigen der Mannschaftsniederlage erklärt - mehr kann niemand von einem Teamkameraden erwarten. Jetzt müsste er halt noch öfter spielen", kommentierte Markus Bachmaier.

Spieltag vom 28. November

Einen guten Auswärtssieg sicherte sich die erste Mannschaft im Topspiel gegen Strass. Nach den Doppeln, von denen nur eines durch Seibold/Kast gewonnen wurde, ging es in die erste Einzelrunde: Hier waren Sascha Wollny, Jochen Kast und Marc Kukofka erfolgreich. Bei einem Rückstand von 4:5 ging es in die zweite Einzelphase, in der nur noch ein Spiel an den Gegner ging. Die restlichen Einzel bestritten die Bellenberger souverän für sich. Allen voran sind Marc Kukofka und Jochen Kast zu nennen, die jeweils doppelt punkteten. Letzter sagte: "Es war kein leichter Sieg. Nach über drei Stunden wurde der ersatzgeschwächte Gegner doch noch bezwungen. Sogar das mittlere Paarkreuz war wieder im richtigen Modus unterwegs. Somit sind keine Folgeschäden der Weihnachsfeier zu vermelden."

Ebenfalls keine nennenswerten Folgeschäden gab es bei der zweiten Mannschaft, die mit einem Heimsieg gegen Senden-Höll zwei wichtige Punkte einfuhren. Sprecher Markus Bachmaier: "Überraschend klar gewannen wir gegen die in letzter Zeit stark aufspielenden Sendener. Grundlage des Erfolgs waren ein fast und zwei tatsächlich gewonnene Doppel. Ein entscheidener Knackpunkt war Reinhards Einzel, das er nach einem 0:2-Rückstand noch drehte. Lobenswert war auch Falko, der mir einer tollen kämpferischen Leistung ganz unerwartet sein zweites Einzel gewann. Walter, der stark aufspielte und ungeschlagen zum Spieler des Tages wurde, war es vorbehalten, den Sack zuzumachen. Besonders erstaundlich war allerdings, wie gut wir den Weihnachtsfeier bedingten Trainingsausfall kompensieren konnten. P.S.: Die Prinzessin wartete auf den Prinzen und sein Gefolge. Gemeinsam mit einem Ritter und dem Frosch begab sie sich auf die Suche. Vergeblich."

Wenig zu holen gab es für die dritte Mannschaft, die gegen den Tabellenführer aus Pfaffenhofen ran musste. Andreas Foukery kommentierte: "Wir spielten gegen die Zweite von Pfaffenhofen und verloren sang- und klanglos mit 1:9. Alle hatten noch die Weihnachtsfeier in den Knochen, die übrigens wieder sehr schön war. Nochmals ein Dankeschön an Rolf. Nur Günter Dreher, der schon um 21 Uhr die Weihnachtsfeier verließ, konnte mit seinem guten Blockspiel punkten und ist somit der Spieler des Tages. Zur Anmerkung: Die Dritte spielt im Pokal am Freitag um 19:30 gegen Au. Wir würden uns über ein paar Zuschauer freuen."

Spieltag vom 21. November

An diesem Spieltag hatte lediglich die dritte Mannschaft ein Spiel, aber dafür ein ganz besonderes, wie Leopold Vogt zu berichten weiß: "Am Samstag stand das entscheidende Kellerduell an. TSV Dietenheim II oder ASV Bellenberg III - das war die Frage. Wer kann dem anderen die rote Laterne anhängen? Unsere Ausgangslage war mit dem verletzungsbedingten Fehlen von Andreas Foukery und Helmut Schüttlöffel nicht die beste. Wir unternahmen alles und engagierten Armin Schätz (die Zweite hatte ja spielfrei) und Edeljoker Günter Pfluger. Mit Günter Pfluger konnten wir auch das aus der Vorzeit bekannte unschlagbare Doppel Günter Pfluger/Franz Heinrich bilden. Daneben spielte Leopold Vogt als siebter Spieler im eingespielten Doppel mit Günther Dreher. Mit der Nominierung von gleich sieben Spielern wurde der Dietenheimer Mannschaftsführer schwer verwirrt: er verhaspelte sich bei der Verlesung der Aufstellungen gleich mehrmals. Man muss ihm allerdings zugute halten, dass schon seine Mannschaft schwierig genug vorzulesen ist mir lauter Derrs, die sich nur mit den Vornamen unterscheiden.

Pfluger/Heinrich gewannen gleich gegen das erste Doppel Derr/Derr. Das frisch zusammengestellte Doppel Schätz/Heim verlor unglücklich gegen die Dietenheimer Kartoffelkönige. Vogt/Dreher gewannen ihr Doppel zur ersten Führung für uns. Im vorderen Paarkreuz gewann Armin Schätz klar gegen einen entnervt tobenden Derr, während Günter Pfluger das Nachsehen hatte. Stand 3:2 für uns.

Jetzt kamen die entscheidenden Schlachten im mittleren Paarkreuz. Markus Heim und Franz Heinrich strapazierten die Nerven der Fans und des Teamchefs bis aufs Äußerste. Beide lagen schon 2:1 nach Sätzen zurück und drehten das Spiel dann doch noch. Besonders Franz Heinrich übertrieb es mit der Spannung: Er lag in den letzten beiden Sätzen schon 1:6 bzw. 1:5 zurück, um dann jedesmal zurückzukommen und noch zu gewinnen. Markus Heim gestaltete es nicht ganz so dramatisch, gewann aber beide Sätze trotzdem knapp genug. Zwischenstand 5:2 und ein erleichtertes Aufatmen. Der in dieser Halbrunde stark aufspielende Günther Dreher hatte dann wenig Mühe. Das nächste knappe Spiel hatte Manuel Baur gegen einen Gegner, der mit seinem verdeckten und unorthodoxen Spiel (ohne Noppen oder Antitop) schon mehrere von uns entnervte. Er setzte sich aber in vier knappen und hart umkämpften Sätzen mit seinem geradlinigen Angriffsspiel durch. Stand 7:2. Damit war die Spannung etwas gewichen, aber Armin Schätz kannte ein Gegenmittel. Vier Sätze lang führte er jeweils klar, um dann jedesmal noch in Probleme zu kommen bis zur Vergabe von klaren Elfmetern bei 10:9 für ihn. Erst im fünften sorgte er für klare Verhältnisse mit 11:1. Jetzt wachte auch Günter Pfluger richtig auf und sorgte dafür, dass kein
einziger Derr ein Einzel gewann.

Darauf gab es kein Halten mehr: Jubel, Trubel, Heiterkeit! 9:2 gewonnen! Der erste Sieg! Eine zünftige Siegesfeier in den Bürgerstuben war die Folge. Ein besonderer Dank an Edelfan Michael Knoll. Armin Schätz gewann als einziger zwei Einzel, Rückkehrer des Tages ist Günter Pfluger."

Spieltag vom 14./15. November

Die erste Mannschaft musste sich gegen den Tabellenführer Herrlingen mit 5:9 geschlagen geben. Teamchef Jochen Kast sagte: "Wir haben gut begonnen, dann aber stark nachgelassen. Es war schon mehr drin. Deutliche individuelle Schwächen in der Mannschaftsleitung waren und sind erkennbar. Daraus müssen sich Konsequenzen ergeben." Für Bellenberg punkteten: Seibold/Kast, Schätz/Kukofka, Seibold, Wollny, Schätz.

Markus Bachmaier kommentierte das Unentschieden gegen Oberkirchberg so: "Etwas überraschend und sehr erfreulich entführten wir einen Punkt beim Tabellenführer. Dabei sah es am Anfang gar nicht so gut aus, da nur die Paarung Lantzsch/Dinter gewinnen konnte. Vielleicht hätte ich letzte Woche unsere Doppel nicht so loben sollen. Insgesamt taten wir uns alle etwas schwer mit der recht schnellen Halle in Oberkirchberg. (Vielleicht kann mir auch jemand mal erklären, warum eine Sporthalle, in der Tischtennis gespielt wird, weiße Wände hat.) Absoluter Höhepunkt des Abends und an Spannung nicht zu überbieten, war das Schlussdoppel von Walter Ihle und Werner Bräuer: 12:10 im Entscheidungssatz - das forderte auch von den Zuschauern auch das äußerste. Da er zudem seine beiden Einzel gewann, avancierte Werner Bräuer zum Spieler des Tages. So kann's weiter gehen."

Die dritte Mannschaft hatte im Derby gegen Au mit 1:9 das deutliche Nachsehen. Leopold Vogt: "Wir probierten etwas Neues und traten im Spiel gegen den Tabellenführer Au ohne sechs Stammspieler an. Wir hatten trotzdem sechs Spieler auf der Liste. Markus Heim und Leopold Vogt gewannen das Doppel und Markus Heim gewann noch einen weiteren Satz. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Jürgen Heim, Rolf Junginger und bei Peter Kast fürs mitspielen und die hervorragenden Kämpfe, die sie ablieferten. Und wir bedanken uns beim tollen Publikum für die faire Unterstützung ohne jeden Kartoffel-Jubel-Fauxpas. Nächsten Samstag wollen wir den ersten Sieg einfahren in Dietenheim."

Spieltag vom 31. Oktober

Ohne Teamchef Jochen Kast musste die erste Mannschaft daheim gegen Öpfingen antreten. Umso überraschender ist der 9:6-Erfolg, den die Bellenberger nach einem harten, von beiden Seiten emotional geführten Kampf verdient einfuhren. Zwei gewonnene Doppel und zwei weitere Punkte aus dem ersten Paarkreuz waren eine gute Hypothek, die in der ersten Einzelrunde zum zwischenzeitlichen 7:2 ausgebaut wurde. Doch bis zum Sieg war es noch ein langer Weg. Sascha Wollny gewann sein zweites Einzel, aber die kommenden Spiele gingen alle an den Gegner aus Öpfingen. Wirklich alle? Nein, nicht alle, denn es gab ja noch den Edeljoker, alias Baki, alias Wutzelsepp, alias Tischtennisgott, der all seine konditionellen und geistien Reserven auf den Punkt bündelte und in einem grandiosen Tischtenniskrimi seinen Kontrahenten bezwang und den Sieg der Bellenberger dingfest machte. "Markus war heute das Zünglein an der Waage. Ihm haben wir den Sieg zu verdanken. Das intensive Training mit ihm hat sich nun ausgezahlt", lobte Sascha Wollny.

Aber dieser Markus Bachmaier bestritt nicht nur ein Spiel an diesem Tag, sondern musste zuvor auch die zweite Mannschaft unterstützen. Den 9:3-Sieg kommentierte er so: "Gegen die ersatzgeschwächten Neu-Ulmer taten wir uns leichter als erwartet. Grundlage des Erfolges war wieder einmal unsere überragende Doppelstärke, die auf eine große Harmonie innerhalb der Mannschaft hinweist. Es wird bereits gemunkelt, dass die Erste ihre Heimspiele auf Sonntag verlegt, damit die Spieler der Zweiten alle Doppel spielen können. Falko, Werner, Walter und Reinhard trainierten nach dem schnellen Mannschaftswettkampf bereits für diese neue Stategie."

Weniger euphorisch klingen die Wörter von Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Das Spiel in Jedesheim gegen Illertissen II endete 2:9 gegen uns. Unsere Punkte holten Franz Heinrich und Leopold Vogt im Doppel sowie Andreas Foukery im Einzel."

Spieltag vom 24./25. Oktober

Dieser Spieltag hatte ergebnismäßig alles zu bieten: einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Die erste Mannschaft holte sich gegen Herrlingen einen Punkt und spielte somit das dritte Mal in Folge Unentschieden. Jochen Kast sagte kurz und bündig: "Marc Kukofka ist der Held. Alles andere war grottig." Ganz so schlecht war es allerdings nicht: Auch Manfred Seibold punktete zweimal und Sascha Wollny immerhin einmal. Auch drei von vier möglichen Doppelpunkten gingen auf das Konto der Bellenberger.

Den einzigen Sieg holte die zweite Garnitur in Dietenheim. Markus Bachmaier: "Erfolgreich mit zwei wichtigen Punkten aus Dietenheim heimgekommen und trotzdem nicht so recht zufrieden mit der eigenen Leistung - noch nicht mal Falko Lantzsch. Entschuldigend kann nur angeführt werden, dass zwei Leistungsträger unter einem Jetlag und Trainingsrückstand litten. Für die Zukunft wird daher während der Saison eine Urlaubssperre ausgesprochen! Positiv hervorzuheben ist allerdings Armin Schätz, der mit seinen Schlägen physikalische Gesetze außer Kraft setzte."

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Heute wurde für die mitreisenden Fans echt was geboten beim Auswärtsspiel der Dritten in der neuen Halle von Oberkirchberg: Topspinrallies, Konterschüsse aus dem letzten Winkel der Box, Angriff- und Abwehrspiel in Perfektion, kurzum alles was ein Zuschauer so sehen will. Das Schauspiel kostete nur die kleine Mühe, nach hinten zu schauen, wo die Zweite des SC Staig gegen den Vfl Herrenberg kämpfte. Wir kamen mit der neuen Halle schlechter klar als die Oberkirchberger und gewannen in Gestalt von Markus Heim nur ein Spiel. Dass es am Schluss 3:9 stand, ist der Tatsache geschuldet, dass der Gegner nur mit fünf Mann antrat. Günther Dreher kam gar nicht zum Spielen; er hätte sich das Umziehen sparen können. Dann muss halt nächsten Samstag Illertissen II dran glauben."

Spieltag vom 17. Oktober

Kein einziger Sieg war dem ASV Bellenberg an diesem Spieltag gegönnt. Am besten schlug sich noch die erste Mannschaft, die sich daheim gegen den Tabellenersten aus Lehr einen Punkt erkämpfte. Jochen Kast: "Und wieder ein Unentschieden! Wir haben kein Doppel gewonnen, zeigten aber gute Einzelleistungen, die uns ein versöhnliches Ergebnis ermöglicht haben. Ob wir jetzt einen Punkt gewonnen oder verloren haben, ist schwer zu sagen." Die angesprochenen Einzelleistungen stellen sich wie folgt dar: Jeweils einmal punkteten Sascha Wollny, Jochen Kast, Stefan Freymiller und Oliver Schätz. Mit jeweils zwei Einzelsiegen überzeugten Manfred Seibold und Marc Kukofka. Letzterer wurde liebevoll als "coole Socke" vom Bellenberger "Aggrofan Michi" bezeichnet. Überhaupt nicht liebevoll zeigte sich dann das wahre Gesicht des Aggrofans als Jochen Kast eine sog. Kartoffel hatte: Niemand sprach, es war totenstill in der Halle und man hätte eine Stecknadel fallen hören. Als sich Kast schon bei seinem Gegner entschuldigen wollte, brach Aggrofan Michi mit einem lauten Jubel in die friedvolle Atmosphäre ein. Ob das Absicht war oder nicht, darüber lässt sich nur spekulieren. Der Gelackmeierte war vor allem Kast, der sich nun zweimal bei seinem Gegner entschuldigen musste.

Kurz und bündig fasste Markus Bachmaier die 1:9-Niederlage der zweiten Mannschaft  zusammen:"Wie erwartet war für und in Witzighausen nichts zu holen. Lediglich das Doppel Pöpperl/Bachmaier bewahrte seine makellose Bilanz. Hauptsache Bayern hat gewonnen, St. Pauli nicht verloren und Falko Lantzsch war zufrieden. Danke an Heidi fürs Aushelfen."

Man hat ein Heimspiel und spielt doch in einer fremden Halle. Das geht nicht? Fragen Sie mal bei der dritten Mannschaft nach. Diese wurde vom Obst- und Gartenbauverein aus der heimischen Halle verdrängt und musste in eine andere, ungewohnte Halle ausweichen. Freilich war das für die 3:9-Niederlage nicht alleine ausschlaggebend, sondern vielmehr die Kompensationsleistungen an die zweite Mannschaft. Lichtblick und damit Spieler des Tages war Markus Heim, der das Doppel mit Franz Heinrich und seine beiden Einzel gewann.

Spieltag vom 10. Oktober

Mit zwei Unentschieden beendete der ASV Bellenberg diesen Spieltag. Die erste Mannschaft holte einen Punkt in Neu-Ulm, was Jochen Kast so kommentierte: "Das Unentschieden ist auf jeden Fall ein gewonnener Punkt! Eine gute Leistung der gesamten Mannschaft war das Fundament dafür. Das gewonnene Schlussdoppel war natürlich eine Überraschung, vor allem wenn man die Leistung im Startdoppel dagegenhält. Kurzum: ein top Start in die neue Saison! Es gilt: Fuuurrrreeee!" Spieler des Tages ist das hintere Paarkreuz, Oliver Schätz und Marc Kukofka, die ihr Doppel und je zwei Einzel erfolgreich bestritten. Weiter punkteten im Einzel Jochen Kast sowie Manfred Seibold, die, wie erwähnt, auch am Ende den Punkt mit einem Sieg sicherten.

Das zweite Unentschieden gilt der zweiten Mannschaft. Hierzu Markus Bachmaier: "Nach hartem Kampf gewannen wir gegen die Gäste aus Gögglingen ein Unentschieden. Bellenberger Stärke waren die Doppel, die wir alle siegreich beendeten. Besonders überzeugte dabei Stammspieler Reiner Pöpperl, der im entscheidenen Moment einen seiner gefürchteten Trickaufschläge hervorzauberte. Spieler des Tages, Held der Helden, Liebling der Mannschaft, wurde jedoch Armin Schätz, der als einziger auch im Einzel unbesiegt blieb. Lediglich im Bereich 'Zufriedenheit mit dem eigenen Spiel' wurde er noch von Falko Lantzsch übertroffen."

Spieltag vom 3. Oktober

Endlich war es soweit: Auch die erste Mannschaft ist in die Saison gestartet und dieser Start kann sich sehen lassen. Der souveräne 9:1-Gewinn gegen Aufsteiger Ludwigsfeld kommentierte Jochen Kast mit diesen Worten: "Das erste richtige Heimspiel war nahezu ein 'Walk in the park'. Fast alles lief perfekt bei uns, auch individuelle Rückstände wurden spielerisch egalisiert. Bemerkenswert ist, dass Oli S. die gesamte Laufleistung der gesamten Rückrunde schon am ersten Spieltag abrufen konnte. Respekt! Einziger Wermutstropfen ist das Gerücht, dass unser Fan Markus B. an diesem Abend sein Smartphone verloren hat. Auf jeden Fall wollen wir weiter an unserem Ziel eines gefestigten Mittelfeldplatzes festhalten. Nächste Woche geht es gegen Neu-Ulm: Mal sehen!"

Leopold Vogt zum Spiel der dritten Mannschaft: "Gegen die favorisierten Witzighausener verloren wir mit 3:9. Nach den Eingangsdoppeln stand es zwar 2:1 für uns, doch danach ließen wir stark nach und es gewann nur noch Günther Dreher sein Einzel. Er ist gleichzeitig Spieler des Tages mit dem gewonnenen Doppel und dem Einzelsieg."

Spieltag vom 26. September

An diesem Spieltag musste lediglich die zweite Mannschaft an die Platten. Hierzu sagte Markus Bachmaier: "Mit einem leistungsgerechten Unentschieden kamen wir von unserem Auswärtsspiel aus Ludwigsfeld zurück. Spieler des Tages war Werner Bräuer, der seine beiden Einzel und, zusammen mit Walter Ihle, auch zwei Doppel gewann. Richtig dramatisch wurdes es allerdings nach Ende des Mannschaftspieles: Samstag Abend, 22 Uhr, sechs hungrige Männer und keine Wirtschaft. Anscheinend sitzt um diese Zeit bereits ein Großteil der Menschen zuhause vor der Berieselungsmaschine. Danke an Uschi Lepple, dass sie sich unserer erbarmte. Vor allem die Kürbiscremesuppe war ein Gaumenschmaus."

Spieltag vom 19. September

Von Nichts kommt nichts - diese landläufige Überzeugung hat sich abermals als falsch herausgestellt. Wie bei der creatio ex nihilo, der Schöpfung aus dem Nichts, holte die erste Mannschaft zwei Punkte gegen Staig, obwohl sie nichts gemacht und nicht gespielt hatte. Kampflos musste sich der Gegner verletzungsbedingt geschlagen geben und schenkte somit den Bellenbergern zwei Punkte.

Ganz anders verhielt es sich bei der dritten Mannschaft. Leopold Vogt: "Während die Erste und die Zweite noch die Sommerpause genossen und die Badelatschen wegräumten, griffen wir schon voll in die Punkterunde ein und holten mit einem Unentschieden gegen Obenhausen II den ersten Zähler zum zwischenzeitlichen vierten Tabellenplatz. Wir profitierten allerdings von der Spielpause der anderen Mannschaften: mehrere Spieler erschienen, gaben uns wertvolle Tips und trugen zur erfreulichen Kulisse von zwölf Zuschauern bei. Danke! Nach den Eigangsdoppeln stand es 2:1 für uns, nach der ersten Paarkreuzrunde 5:4 und drei Spiele vor Schluss 8:5. Es folgten zwei spannende Einzel und das Schlussdoppel, die allesamt verloren gingen. Manuel Baur verlor knapp im fünften Satz. Michael Knoll gewann den ersten Satz klar und verlor unglücklich. Unsere Siege fuhren ein: Andreas/Markus und Helmut/Manuel im Doppel, Andreas ein Einzel, Markus und Günther (D.) jeweils zwei Einzel in der Mitte und Manuel ein Einzel.Wir freuen uns vor allem dass Manuel so einen guten Einstand hat. Weiter so! Das Unentschieden wurde anschließend standesgemäß gefeiert, auch die Obenhausener machten mit. Ein gelungener Einstand in die neue Runde!"